Breit­band­aus­bau: För­der­be­scheid über 300 000 € für Forchheim

Einen Förderbescheid in Höhe von 300.000 Euro für den Breitbandausbau in der Stadt Forchheim haben Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein (Mitte) und Wirtschaftsförderer Viktor Naumann (rechts) vom Bayerischen Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Albert Füracker, entgegengenommen. © Stadt Forchheim

Einen För­der­be­scheid in Höhe von 300.000 Euro für den Breit­band­aus­bau in der Stadt Forch­heim haben Ober­bür­ger­mei­ster Dr. Uwe Kirsch­stein (Mit­te) und Wirt­schafts­för­de­rer Vik­tor Nau­mann (rechts) vom Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ster der Finan­zen, für Lan­des­ent­wick­lung und Hei­mat, Albert Füracker, ent­ge­gen­ge­nom­men. © Stadt Forchheim

Einen För­der­be­scheid in Höhe von 300.000 Euro für den Breit­band­aus­bau in der Stadt Forch­heim haben Ober­bür­ger­mei­ster Dr. Uwe Kirsch­stein und Wirt­schafts­för­de­rer Vik­tor Nau­mann vom Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ster der Finan­zen, für Lan­des­ent­wick­lung und Hei­mat, Albert Füracker, ent­ge­gen­ge­nom­men. 12 ober­frän­ki­sche Kom­mu­nen erhiel­ten am Mon­tag im Rah­men des baye­ri­schen Breit­band­för­der­pro­gramms die Zusa­ge für eine För­der­sum­me von ins­ge­samt rund 7,3 Mil­lio­nen Euro, neben Forch­heim auch Eber­mann­stadt, Hetz­les, u. a.

Damit sind die Vor­aus­set­zun­gen für eine För­de­rung nach der Breit­band­richt­li­nie (BbR) vom 10.07.2014 erfüllt und der vor­zei­ti­ge Maß­nah­men­be­ginn wird durch den Zuwen­dungs­be­scheid rechts­kräf­tig abge­löst. „Mit einer Gesamt­sum­me in Höhe von 375.000 Euro wird der Breit­band­aus­bau in den unter­ver­sor­gen Stadt­ge­bie­ten in den näch­sten 12 Mona­ten umge­setzt. Aus dem baye­ri­schen För­der­topf erhält die Stadt Forch­heim 300.000 Euro, dies ent­spricht einer För­der­quo­te von 80 Pro­zent. Dank des baye­ri­schen Breit­band­för­der­pro­gramms wer­den in Kür­ze mehr Men­schen und Unter­neh­men in den unter­ver­sorg­ten Gebie­ten in Forch­heim vom schnel­len Inter­net pro­fi­tie­ren“ so Ober­bür­ger­mei­ster Kirschstein.

„Die Bau­ar­bei­ten für den Breit­band­aus­bau haben bereits durch unse­ren Koope­ra­ti­ons­part­ner – Stadt­wer­ke Forch­heim – begon­nen und sol­len spä­te­stens im zwei­ten Quar­tal 2019 abge­schlos­sen sein. Danach wird den ansäs­si­gen Gewer­be­be­trie­ben und Pri­vat­kun­den Glas­fa­ser bis ins Gebäu­de zur Ver­fü­gung ste­hen. Damit ist ein Daten­trans­fer mit annä­hern­der Licht­ge­schwin­dig­keit mög­lich“, erklärt Wirt­schafts­för­de­rer Naumann.

Nau­mann weist dar­auf hin, dass schnel­les Inter­net im Stand­ort­wett­be­werb eines moder­nen Wirt­schafts­stand­orts ein bedeu­ten­der Fak­tor ist. Das Baye­ri­sche Breit­band­för­der­pro­gramm hat bereits vor der Ver­tei­lung der För­der­mit­tel gro­ße Wir­kung zeigt. Denn pri­va­te Netz­be­trei­ber neh­men im Groß­teil der Stadt Forch­heim den soge­nann­ten eigen­wirt­schaft­li­chen Aus­bau vor, das heißt auf eige­ne Kosten.

Der star­ke eigen­wirt­schaft­li­che Aus­bau hat dazu geführt, dass die baye­ri­schen För­der­gel­der in Forch­heim noch nicht aus­ge­schöpft sind. Zur För­de­rung des Breit­band­aus­baus in Forch­heim ste­hen max. 675.000 Euro, davon max. 540.000 Euro För­der­mit­tel des Frei­staats und 135.000 Euro städ­ti­scher Eigen­an­teil, zur Verfügung.

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