Forchheimer Annafest mit dem Heimatpreis ausgezeichnet

Kurz vor der Eröffnung des Annafestes 2018 in Forchheim wurde das beliebte Volksfest als Traditionsfest mit dem Heimatpreis Bayern ausgezeichnet! „In Anerkennung um herausragende Verdienste um die bayerische Heimat und für Erhaltung, Pflege und Förderung des bayerischen Brauchtums“, wie es auf der verliehenen Urkunde heißt, verlieh Staatsminister Albert Füracker den Preis des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat.

Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein (im Bild 2. V. li.), Bürgermeister Franz Streit (2. V. re.) die Boerkönigin Carina II und der Leiter der Tourismusinformation, Nico Cieslar

Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein (im Bild 2. V. li.), Bürgermeister Franz Streit (2. V. re.) die Boerkönigin Carina II und der Leiter der Tourismusinformation, Nico Cieslar

Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein (im Bild 2. V. li.), Bürgermeister Franz Streit (2. V. re.) die Boerkönigin Carina II und der Leiter der Tourismusinformation, Nico Cieslar, nahmen den Preis in München aus den Händen von Heimatminister Albert Füracker am Montag im Rahmen eines Festakts in Bayreuth entgegen. „Ich bin mächtig stolz auf die Auszeichnung, die ich stellvertretend für 177 erfolgreiche und traditionelle Annafeste entgegennehmen durfte, Ein dickes Dankeschön für alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, Ich freue mich auf das 178. Annafest! Am Freitag, 20.07. geht´s los!“

„Heute ehren wir Menschen, die sich in Oberfranken um unsere Lebensart verdient gemacht haben. Sie setzen sich mit Verantwortungsbewusstsein, Leidenschaft und Kreativität für den Erhalt unserer Traditionen ein und sorgen dafür, dass sie an zukünftige Generationen weitergegeben werden“, stellte Finanz- und Heimatminister Füracker bei der Verleihung des Heimatpreises fest. „Das Annafest vereinigt zwei Traditionslinien: Wallfahrer und Schützen. Die Wallfahrer zu der der Heiligen Mutter Anna geweihten Kapelle im nahen Weilersbach machten auf dem Rückweg Rast im Kellerwald und stärkten sich mit Bier. Der Forchheimer Schützenverein verlegte 1840 seine Schießstätte vom Schießanger an der Regnitz in den Kellerwald und veranstaltete sein Hauptschießen am Annatag. Daraus entstand das Annafest, das noch heute jedes Jahr stets um den Annatag (am 26. Juli) begangen wird. Die Felsenkeller sind das Erfolgsrezept für die fränkische Bierkultur und bilden im Eichenwald den idealen Rahmen für den Biergenuss. Beim Annafest bieten 24 Bierkeller mit rund 30.000 Sitzplätzen das spezielle Annafest(stark)bier der Forchheimer Brauereien und von Brauereien aus dem Umkreis an. Das Annafest ist ein Paradebeispiel für die große fränkische Volksfesttradition und dient der Erhaltung unserer Feierkultur im Freistaat.“

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