Stadt­rat wählt Dr. Tobi­as J. Knob­lich zum Kul­tur­re­fe­ren­ten der Stadt Bayreuth

Der Bay­reu­ther Stadt­rat hat in einer Son­der­sit­zung eine wich­ti­ge per­so­nel­le Wei­chen­stel­lung für die künf­ti­ge Lei­tung des städ­ti­schen Kul­tur- und Tou­ris­mus­re­fe­rats vor­ge­nom­men. Das Gre­mi­um hat Dr. Tobi­as J. Knob­lich für die Dau­er von 6 Jah­ren zum Berufs­mä­ßi­gen Stadt­rats­mit­glied und zum Refe­ren­ten für die Berei­che Kul­tur und Tou­ris­mus gewählt. Der gebür­ti­ge Zwickau­er arbei­tet der­zeit als Kul­tur­di­rek­tor der thü­rin­gi­schen Lan­des­haupt­stadt Erfurt.

Dr. Tobi­as J. Knob­lich (46) absol­vier­te nach dem Abitur zunächst eine Aus­bil­dung zum Ver­kehrs­kauf­mann bei der Deut­schen Reichs­bahn in Zwickau. Von 1991 bis 1996 stu­dier­te er Kul­tur­wis­sen­schaft, Kul­tur­po­li­tik und Euro­päi­sche Eth­no­lo­gie an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät Ber­lin. Von 2013 bis 2016 pro­mo­vier­te er am Insti­tut für Kul­tur­po­li­tik der Uni­ver­si­tät Hil­des­heim. Bis Ende 2010 war er Dozent im Stu­di­en­gang Kul­tur­ma­nage­ment an der Säch­si­schen Ver­wal­tungs- und Wirt­schafts­aka­de­mie, seit 2011 ist er Lehr­be­auf­trag­ter im Master­stu­di­en­gang Kul­tur­ma­nage­ment und Kul­tur­tou­ris­mus der Euro­pa-Uni­ver­si­tät Via­d­ri­na Frankfurt/​Oder.

Dr. Knob­lich arbei­te­te als frei­be­ruf­li­cher Kul­tur­wis­sen­schaft­ler unter ande­rem für das Säch­si­sche Staats­mi­ni­ste­ri­um für Wis­sen­schaft und Kunst sowie für die Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung. Bis Ende 2010 war er Geschäfts­füh­rer des Lan­des­ver­ban­des Sozio­kul­tur Sach­sen in Dres­den. Seit Anfang 2011 ist er Kul­tur­di­rek­tor der thü­rin­gi­schen Lan­des­haupt­stadt Erfurt. Seit 2003 ist er außer­dem Vor­stands­mit­glied der Kul­tur­po­li­ti­schen Gesell­schaft, von 2007 bis Anfang 2017 war er Mit­glied des Säch­si­schen Kul­tur­se­nats. Dr. Knob­lich ist außer­dem Mit­glied im Fach­aus­schuss Kul­tur der Deut­schen UNESCO-Kommission.

„Mit Dr. Tobi­as Knob­lich hat sich die Stadt für einen Kan­di­da­ten ent­schie­den, der den Stadt­rat dank sei­ner gro­ßen Berufs­er­fah­rung und sei­ner fach­li­chen Kom­pe­tenz über­zeugt hat. Wir freu­en uns auf eine kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit mit ihm“, so Ober­bür­ger­mei­ste­rin Bri­git­te Merk-Erbe.

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