Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 16.07.2018

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Geschwin­dig­keits­mes­sung

Grä­fen­berg. Am Don­ners­tag führ­te die Ver­kehrs­po­li­zei Bam­berg auf der B2 in Grä­fen­berg eine Geschwin­dig­keits­mes­sung durch. Von den 916 Fahr­zeug­füh­rern, die die Kon­troll­stel­le pas­sier­ten, muss­ten zwei ange­zeigt und 32 ver­warnt wer­den. Der Spit­zen­rei­ter fuhr mit 80 km/​h bei erlaub­ten 50 km/​h.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

SON­STI­GES

EFFELTRICH. Ein bis­lang unbe­kann­ter Täter zer­kratz­te am Frei­tag­abend im Zeit­raum von 17:30 bis 23:00 Uhr einen sil­ber­nen Mer­ce­des, A‑Klasse. Der Pkw wur­de hier­bei nahe­zu auf der gesam­ten Fah­rer­sei­te ver­kratzt. Da die geschä­dig­te Fahr­zeug­hal­te­rin den Scha­den erst an ihrer Wohn­adres­se in Pinz­berg bemerk­te, konn­te sie den Tat­ort nicht genau ein­gren­zen. Nach Ansicht der Geschä­dig­ten dürf­te sich die Tat aber im Nah­be­reich der Tanz­lin­de in Effeltrich bzw. im Rah­men des Som­mer­kon­zerts der Stau­den­gärt­ne­rei Augu­stin ereig­net haben. Zeu­gen, die in die­sem Zusam­men­hang ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Geld­beu­tel in Men­schen­men­ge entwendet

Bam­berg. Am Sams­tag, zwi­schen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr, schob eine 62-jäh­ri­ge Frau wäh­rend der Ver­an­stal­tung „Bam­berg zau­bert“ ihr Fahr­rad durch die Bam­ber­ger Innen­stadt. Ihre Hand­ta­sche mit dar­in befind­li­chem Geld­beu­tel trans­por­tier­te sie hier­bei im Fahr­rad­korb. Nach der Ver­an­stal­tung stell­te sie fest, dass ihr Geld­beu­tel aus der Hand­ta­sche durch einen unbe­kann­ten Täter unbe­merkt ent­wen­det wur­de. In der Geld­bör­se war u. a. ein drei­stel­li­ger Bar­geld­be­trag. Etwai­ge Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich unter der Ruf­num­mer 0951/9129–210 mit der Poli­zei Bam­berg-Stadt in Ver­bin­dung zu setzen.

Auf fri­scher Tat erwischt

Bam­berg. Am Sonn­tag, gegen 03.00 Uhr, beob­ach­te­te eine Zivil­strei­fe der Poli­zei Bam­berg-Stadt zwei Män­ner, wie die­se im Bereich Geschwi­ster-Scholl-Ring den Schließ­zu­stand meh­re­rer Pkws kon­trol­lier­ten. Dies mach­ten die Män­ner so lan­ge, bis sie schließ­lich Erfolg hat­ten und einen Pkw fest­stell­ten, der unver­sperrt war. Als sich die bei­den Per­so­nen anschlie­ßend ins Fahr­zeu­g­inne­re bega­ben und den Innen­raum nach Wert­ge­gen­stän­den zu durch­such­ten, erfolg­te die Fest­nah­me bei­der Beschul­dig­ter. Die Ermitt­lun­gen zu der Tat wur­den bereits aufgenommen.

Klein­kraft­rad mit Far­be besprüht

Bam­berg. Im Hin­ter­hof des Anwe­sens Nürn­ber­ger Stra­ße 110b wur­de ein Klein­kraft­rad mit rotem Mar­kie­rungs­spray besprüht. Die Tat ereig­ne­te sich am ver­gan­gen Sams­tag zwi­schen 12.30 Uhr und 14.15 Uhr. Dem Eigen­tü­mer ent­stand hier­bei ein Scha­den in Höhe von 50 Euro. Wer kann Hin­wei­se auf den Täter gebe­ten (0951/9129–210)?

Pkw zer­kratzt

Bam­berg. Am Sonn­tag, zwi­schen 11.45 Uhr und 16.00 Uhr, wur­de ein in der Hen­ne­ber­ger­stra­ße (Höhe Hs.-nr. 14) gepark­ter VW Golf durch einen bis­lang unbe­kann­ten Täter zer­kratzt. Ver­wen­det wur­de ein spit­zer Gegen­stand, der von der Motor­hau­be über das gan­ze Fahr­zeug bis zum Heck gezo­gen wur­de. Der ent­stan­de­ne Scha­den beläuft sich auf cir­ca 3000 Euro. Zeu­gen des Vor­falls wer­den gebe­ten, sich unter der Ruf­num­mer 0951/9129–210 mit der Poli­zei Bam­berg-Stadt in Ver­bin­dung zu setzen.

22-Jäh­ri­ger an das Gesäß gefasst

BAM­BERG. Am gest­ri­gen Sonn­tag­nach­mit­tag, zwi­schen 16.30 Uhr und 17.15 Uhr, lief die 22-jäh­ri­ge Geschä­dig­te auf dem Ver­bin­dungs­weg zwi­schen dem Gelän­de der Graf-Stauf­fen­berg-Schu­le und dem Are­al der Staatl. Berufs­schu­le in Rich­tung Maler­vier­tel, als ihr ein Mann ent­ge­gen­trag und die Frau in ein Gespräch ver­wickel­te. Nach eini­ger Zeit umarm­te der Unbe­kann­te die Geschä­dig­te, küss­te sie auf die Wan­ge und Griff ihr mehr­fach an das Gesäß. Der bis­lang unbe­kann­te Täter wird wie folgt beschrie­ben: ca. 170 cm groß, ca. 22 Jah­re alt, kur­ze schwar­ze Haa­re, Drei­ta­ge­bart, süd­län­di­sches Aus­se­hen, dicke Erscheinung.

Zum Tat­zeit­punkt haben sich meh­re­re Per­so­nen in unmit­tel­ba­rer Nähe zur Tatört­lich­keit auf­ge­hal­ten haben, die den Vor­fall gege­be­nen­falls beob­ach­tet haben und der Poli­zei mög­li­cher­wei­se wich­ti­ge ergän­zen­de Anga­ben zum Täter oder der Tat machen kön­nen. Zeu­gen wer­de daher gebe­ten, sich zeit­nah unter der Ruf­num­mer 0951/9129–210 mit der Poli­zei Bam­berg-Stadt in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Über­hol­vor­gang ging schief

ALTEN­DORF. Mit schwe­ren Ver­let­zun­gen muss­te am Sonn­tag­mit­tag eine 23-jäh­ri­ge Motor­rad­fah­re­rin durch den Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den. Auf der Strecke von Alten­dorf in Rich­tung Neu­ses über­hol­te die Zwei­rad­fah­re­rin ein vor­aus­fah­ren­des Auto. Nach dem Wie­der­ein­sche­ren wur­de die Yama­ha-Fah­re­rin aus der Links­kur­ve getra­gen und kam von der Fahr­bahn ab. In einer angren­zen­den Wie­se stürz­te die jun­ge Frau und ver­letz­te sich. Am Motor­rad ent­stand Total­scha­den in Höhe von etwa 4.000 Euro.

Zeu­ge beob­ach­te­te Trunkenheitsfahrt

RAT­TELS­DORF. Ein auf­merk­sa­mer Ver­kehrs­teil­neh­mer beob­ach­te­te am Sonn­tag­abend, gegen 20 Uhr, das auf­fäl­li­ge Fahr­ver­hal­ten eines Seat-Fah­rers, der auf der B 4 von Mürs­bach in Rich­tung Med­litz unter­wegs war. Er ver­stän­dig­te dar­auf­hin die Poli­zei. Der Pkw konn­te von der ein­ge­setz­ten Poli­zei­strei­fe fest­ge­stellt und ange­hal­ten wer­den. Ein beim 27-jäh­ri­gen Fah­rer durch­ge­führ­ter Alko­hol­test ver­lief posi­tiv und ergab 1,14 Pro­mil­le. Dar­auf­hin muss­te der Auto­fah­rer sein Fahr­zeug ste­hen las­sen, eine Blut­ent­nah­me wur­de ange­ord­net und der Füh­rer­schein sicher­ge­stellt. Anzei­ge wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr folgt.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bamberg

Ver­kehrs­un­fäl­le

A 70 / STA­DEL­HO­FEN Als in sei­nem Fahr­zeug eine Warn­leuch­te auf­blink­te steu­er­te der 47-jäh­ri­ge Fah­rer sei­nen Pkw nach rechts auf den Sei­ten­strei­fen. Dabei geriet er jedoch zu weit nach rechts und streif­te die Außen­schutz­plan­ke. Der Gesamt­scha­den wird auf ca. 3500 Euro geschätzt.

Beim Wake-Boar­den verunglückt

TROS­DORF Mit­tel­schwe­re Kopf­ver­let­zun­gen zog sich am Sams­tag­nach­mit­tag ein 14-jäh­ri­ger Wake-Boar­der auf dem Main bei Tros­dorf zu. Der Jugend­li­che wur­de mit sei­nem Sport­ge­rät durch ein Motor­boot gezo­gen, als er auf­grund einer Wel­le das Gleich­ge­wicht ver­lor und bei hoher Fahrt­ge­schwin­dig­keit ins Was­ser stürz­te. Trotz sei­ner Schutz­aus­rü­stung ver­letz­te sich der jun­ge Mann so schwer, dass er mit dem Ret­tungs­dienst ins Kli­ni­kum Bam­berg ver­bracht wer­den muss­te. Die Was­ser­schutz­po­li­zei Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen aufgenommen.

„Den rich­ti­gen Rie­cher bewiesen“

VIERETH / ESCHEN­BACH Den rich­ti­gen Rie­cher bewie­sen Beam­te der Was­ser­schutz­po­li­zei Bam­berg, als sie in den Sams­tags-Nach­mit­tags­stun­den mit einem beson­de­ren Zivil­boot den Sport­boot­ver­kehr auf dem Main über­wach­ten. Es konn­te eine Viel­zahl an Ver­stö­ßen nach ver­schie­de­nen schiff­fahrts­recht­li­chen Vor­schrif­ten fest­ge­stellt und geahn­det wer­den. Die bean­stan­de­ten Boots­füh­rer zeig­ten sich dabei von dem ihnen bis­her nicht bekann­ten Ein­satz­fahr­zeug äußerst über­rascht. Da sich das Fahr­zeug bei sei­nem ersten Ein­satz her­vor­ra­gend bewährt hat, wer­den durch die Was­ser­schutz­po­li­zei Bam­berg auch in Zukunft Kon­trol­len die­ser Art erfolgen.

Ver­kehrs­un­fäl­le

A 73 / FORCH­HEIM Im Bau­stel­len­be­reich vor der Anschluss­stel­le Forch­heim-Süd, Fahrt­rich­tung Nor­den, kam der 31-jäh­ri­ge Fah­rer eines Lkw-Zuges aus Unacht­sam­keit, am Sams­tag­mor­gen, nach rechts in Ban­kett und streif­te die Außen­schutz­plan­ke. Der Gesamt­scha­den beträgt ca. 4000 Euro.

Ein kur­zes Stück danach, streif­te am Sonn­tag­abend, der 28-jäh­ri­ge Fah­rer eines Toyo­ta mit der lin­ken Fahr­zeug­sei­te die Beton­gleit­wand. Wäh­rend an die­ser kein Scha­den ent­stand belau­fen sich die Repa­ra­tur­ko­sten am Pkw auf ca. 3000 Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Land

Im Feld gelandet

Hollfeld. Eine 18jährige Fahr­an­fän­ge­rin über­schlug sich mit ihrem Pkw am Frei­tag­mor­gen auf der Strecke zwi­schen Dro­sen­dorf und Hollfeld. Auf­grund nicht ange­pass­ter Geschwin­dig­keit ver­lor sie in einer Links­kur­ve die Gewalt über ihren Pkw und über­schlug sich im angren­zen­den Feld. Sie konn­te sich noch selbst aus ihren Pkw befrei­en. Ihre leich­ten Ver­let­zun­gen wur­den im Kran­ken­haus behan­delt. An ihrem Pkw ent­stand wirt­schaft­li­cher Total­scha­den in Höhe von ca. 1000 Euro.

Nach Unfall geflüchtet

Eckers­dorf. Am Frei­tag­nach­mit­tag befuhr der 61jährige Fah­rer eines Bus­ses die B 22 in Rich­tung Bay­reuth. Am Mat­zen­berg geriet er ins Schleu­dern und rutsch­te teil­wei­se auf die Gegen­fahr­bahn. Dort fuhr zu die­ser Zeit eine 34jährige Pkw Len­ke­rin aus dem west­li­chen Land­kreis. Nach­dem es zu einem leich­ten Zusam­men­stoß bei­der Fahr­zeu­ge gekom­men war, fuhr der Bus­fah­rer wei­ter, ohne sei­ne Per­so­na­li­en zu hin­ter­las­sen. Beim ZOH in Bay­reuth stell­te er sei­nen Bus dann ab. Wäh­rend am Pkw ein Scha­den von etwa 3000 Euro ent­stand beläuft sich der Scha­den am Bus auf ca. 2000 Euro. Der Bus­fah­rer konn­te über sei­ne Fir­ma ermit­telt wer­den. Er muss nun mit einer Straf­an­zei­ge wegen Uner­laub­tem Ent­fer­nen von der Unfall­stel­le rech­nen. Ob sich in dem Bus Fahr­gä­ste befan­den müs­sen erst die wei­te­ren Ermitt­lun­gen zeigen.

Soll­ten Fahr­gä­ste etwas von dem Unfall bemerkt haben, so wer­den die­se gebe­ten sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land unter der Tele­fon­num­mer 0921/506 2230 in Ver­bin­dung zu setzen.

Nach Kör­per­ver­let­zung betrun­ken weggefahren

Spei­chers­dorf. Am Sams­tag kurz nach Mit­ter­nacht gerie­ten ein 40jähriger und ein 31jähriger Spei­chers­dor­fer in Streit. Es kam zu einer wech­sel­sei­ti­gen Kör­per­ver­let­zung wobei der 40jährige auch das Auto sei­nes Kon­tra­hen­ten beschä­dig­te. Im Anschluss fuhr der Jün­ge­re der bei­den mit sei­nem Auto weg, konn­te jedoch nach weni­gen Metern von der Poli­zei ange­hal­ten wer­den. Da die Streit­häh­ne erheb­lich alko­ho­li­siert waren, führ­ten die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land Alko­tests durch. Wäh­rend der 40jährige nun wegen Kör­per­ver­let­zung und Sach­be­schä­di­gung ange­zeigt wird, führ­ten die Beam­ten beim 31jährigen eine Blut­ent­nah­me durch und stell­ten sei­nen Füh­rer­schein sicher. Ihn erwar­tet eine Anzei­ge wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr und Körperverletzung.

Etwa zwei Stun­den spä­ter wur­de ein 22jähriger Bay­reu­ther eben­falls in Spei­chers­dorf ange­hal­ten. Die Beam­ten stell­ten auch hier Alko­hol­ge­ruch fest. Der Test ergab einen Wert von 0,8 Pro­mil­le. Der jun­ge Mann muss nun mit einem Buß­geld und einem ein­mo­na­ti­gem Fahr­ver­bot rech­nen. Die Wei­ter­fahrt wur­de untersagt.

In der Arrest­zel­le gelandet

Fich­tel­berg. Beim Natur­raum-Open Air am Fich­tel­see muss­te das BRK in der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag eine unter­kühl­te Per­son behan­deln. Ein 28-Jäh­ri­ger Festi­val­be­su­cher stör­te dabei stän­dig die Arbeit der frei­wil­li­gen Hel­fer. Schließ­lich wur­den die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land ver­stän­digt, die dem 28-Jäh­ri­gen einen Platz­ver­weis erteil­ten. Da er sich trotz mehr­ma­li­ger Auf­for­de­rung nicht ent­fern­te, soll­te der erheb­lich betrun­ke­ne Besu­cher in Gewahr­sam genom­men wer­den. Er muss­te schließ­lich gefes­selt zur Dienst­stel­le ver­bracht wer­den. Nach­dem ein Alko­test annä­hernd drei Pro­mil­le ergab, wur­de eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net. Auch beim Ver­brin­gen in die Arrest­zel­le stäub­te er sich und belei­dig­te zudem einen ein­ge­setz­ten Beam­ten, ein wei­te­rer erlitt bei der Maß­nah­me leich­te Ver­let­zun­gen. So ende­te die­se Nacht für den Festi­val­be­su­cher mit einer Straf­an­zei­ge wegen Wider­stand gegen Voll­streckungs­be­am­te und Beleidigung.

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