MdB Andre­as Schwarz auf Som­mer­tour: Erste Sta­ti­on Reckendorf

Alle Jah­re wie­der … – schon eine lie­be Gewohn­heit ist die Som­mer­tour für Andre­as Schwarz gewor­den. Wäh­rend der par­la­men­ta­ri­schen Som­mer­pau­se von Mit­te Juli bis Anfang Sep­tem­ber ist der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te in sei­nem Wahl­kreis Bam­berg und Forch­heim in Unter­neh­men und Ein­rich­tun­gen unter­wegs, um sich einen per­sön­li­chen Ein­druck zu ver­schaf­fen, was die Men­schen bewegt, wo der Schuh drückt und wofür er sich in Ber­lin ein­set­zen muss.

„Dabei ist es mir wich­tig, nicht nur mal kurz ‚rein­zu­schau­en‘“, betont Schwarz. „Ich will dabei einen objek­ti­ven Ein­blick in die Ein­rich­tun­gen und Unter­neh­men der Regi­on erhal­ten. Ich bin schließ­lich gewählt wor­den, um im Bun­des­tag die Inter­es­sen der Men­schen in mei­nem Wahl­kreis zu ver­tre­ten“, so Schwarz. Erste Sta­ti­on der Som­mer­tour 2018 war die Schloss­braue­rei Reckendorf.

Rück­be­sin­nung für moder­nen Fortschritt

Gera­de neu eröff­net hat Domi­nik Eich­horn sein neu­es Sud­haus in der Schloss­braue­rei Recken­dorf, auf das er sehr stolz ist. „Für mein neu­es Sud­haus mit Anbau habe ich ca. eine Mil­li­on Euro inve­stiert. Es hat ein ganz neu­es Fil­tra­ti­ons­ver­fah­ren, das alte Gär­tech­ni­ken wie­der auf­greift. Damit kom­men mehr Inhalts­stof­fe durch und die Gärung ver­läuft inten­si­ver und schnel­ler“, erklärt der Brau­mei­ster und Inhaber.

Die Schloss­braue­rei zu füh­ren, stand für Eich­horn nicht von vorn­her­ein fest: Als gelern­ter Ver­fah­rens­tech­ni­ker arbei­te­te er zunächst in Japan, wo er sei­ne heu­ti­ge Frau Shi­zu­ko ken­nen­lern­te. Erst danach lern­te er Brau­mei­ster und über­nahm die Schloss­braue­rei von sei­ner Mutter.

Pro Jahr braut die Schloss­braue­rei Recken­dorf 33 000 Hek­to­li­ter Bier, vom Hel­len bis zum Wei­zen­bock. Am besten fah­re er mit regio­na­ler Ver­mark­tung, erläu­tert Domi­nik Eich­horn. „Zu unse­ren Kun­den gehö­ren etwa 90 Gastro­no­men im 50 km-Umkreis, pri­va­te Geträn­ke­märk­te und der Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del. Dis­coun­ter belie­fern wir nicht.“ Mit Eröff­nung des neu­en Sud­hau­ses bie­tet Domi­nik Eich­horn, der auch geprüf­ter Bier­som­me­lier ist, Braue­rei­füh­run­gen mit Ver­ko­stun­gen auf Anfrage.

Heu­te beschäf­tigt der Betriebs­in­ha­ber 23 Mit­ar­bei­ter, dar­un­ter Büro­kräf­te, Brau­mei­ster, Fah­rer und Abfül­ler. „Ich bin stolz auf mei­ne gute Trup­pe und bemü­he mich, sie alle zu hal­ten. Es ist heu­te schwie­rig, gute Arbeits­kräf­te zu bekom­men, vor allem hier bei uns auf dem Land“, so Eich­horn. Eine Bela­stung für das mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men sei­en die immer höhe­ren Auf­la­gen und die Büro­kra­tie, gibt Domi­nik Eich­horn dem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten noch mit auf den Weg.

Wei­te­re Anlauf­punk­te für Andre­as Schwarz bei sei­ner Som­mer­tour wer­den unter ande­rem der Hein­ers­hof in Stol­zen­roth, die Imke­rin und Schul­bie­ne Ilo­na Muni­que, das Kli­ni­kum Forch­heim sowie das Tex­til­un­ter­neh­men Weber & Ott in Forch­heim sein.

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