Freie Wäh­ler: Frak­ti­on vor Ort in Hilt­polt­stein

 „Fraktion vor Ort in Hiltpoltstein: Bienen schützen – Landwirtschaft stärken“. Foto: Gottfried Obermair

„Frak­ti­on vor Ort in Hilt­polt­stein: Bie­nen schüt­zen – Land­wirt­schaft stär­ken“. Foto: Gott­fried Ober­mair

Die FREIE WÄH­LER Land­tags­frak­ti­on und MdL Thor­sten Glau­ber haben am 09. Juli zum The­ma „Bie­nen schüt­zen – Land­wirt­schaft stär­ken“ in das Obst­in­for­ma­ti­ons­zen­trum des Land­krei­ses Forch­heim in Hilt­polt­stein gela­den. Als Gäste konn­ten unter ande­rem der Vor­sit­zen­de des Kreis­ver­ban­des der Imker Wolf-Diet­rich Schrö­ber, der stell­ver­tre­ten­de Kreis­ob­mann des BBV Rein­hard Fried­rich sowie Alt­land­rat Rein­hardt Glau­ber begrüßt wer­den. Inof­fi­zi­el­ler Gast­ge­ber und Teil­neh­mer der Run­de war der Kreis­fach­be­ra­ter für Obst­bau und Lei­ter des Obst­in­for­ma­ti­ons­zen­trums Hans Schil­ling.

Der Obst­an­bau der Regi­on war der Auf­hän­ger des Abends und ein Satz wur­de geprägt: ‚Ein guter Imker muss Obst­bau­er sein und ein guter Obst­bau­er muss Imker sein‘. „Wir müs­sen die Gemein­sam­kei­ten der Imker und der Land­wirt­schaft – spe­zi­ell des Obst­an­baus – wie­der deut­lich stär­ker kom­mu­ni­zie­ren. Auf bei­den Sei­ten sind Akteu­re, die im glei­chen Öko­sy­stem zu Hau­se sind und aus vie­ler­lei Grün­den auf­ein­an­der ange­wie­sen sind“ ist sich Glau­ber sicher. Vie­le Obst­bau­ern sind auch Imker und auf vie­len Obst­an­bau­flä­chen in der Regi­on fin­det man Bie­nen­stän­de – eine Tren­nung ist häu­fig kaum mög­lich. Es konn­ten im Lau­fe des Abends vie­le The­men ange­spro­chen wer­den, wie etwa die Not­wen­dig­keit, dass nur außer­halb der Flug­zei­ten von Honig­bie­nen gespritzt wer­den soll­te oder die wei­ter­hin fort­schrei­ten­de Ver­sie­ge­lung von Flä­chen und der damit ein­her­ge­hen­de Ver­lust von Acker­flä­che bzw. von Lebens­raum. Der Kon­sens war hoch und der Aus­tausch sach­lich. „Wir müs­sen den Obst­bau­ern und den Imkern dank­bar sein, denn unser Kul­tur­land in der Frän­ki­schen Schweiz kommt nicht von unge­fähr. Die vie­len Neben­er­werbs­tä­ti­gen im Obst­bau und die Imker lei­sten eine gesamt­ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be und ver­die­nen jede Unter­stüt­zung, die wir Ihnen geben kön­nen, gera­de in unse­rem Land­kreis mit einem Anteil von 85 % Neben­er­werbs­land­wirt­schaft – dem höch­sten Wert Bay­erns! Für vie­le ist es nicht vor­stell­bar nach der Arbeit noch­mals auf den Trak­tor zu stei­gen oder sich um sei­ne Bie­nen zu küm­mern. Aber nur weil es eben die­se Obst­bau­ern und Imker gibt, haben wir die­ses ein­zig­ar­ti­ge Kul­tur­land, das so vie­le Tou­ri­sten anlockt“, resü­miert Glau­ber.

Die Teil­neh­mer der Ver­an­stal­tung ver­ein­bar­ten, den Aus­tausch unter­ein­an­der zu inten­si­vie­ren, denn kur­ze Wege und Abspra­chen hel­fen in Zukunft sicher­lich vie­le Pro­ble­me gar nicht erst ent­ste­hen zu las­sen

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