Bam­berg-Gaustadter DLRG-Kin­der­gar­ten­team im Außeneinsatz

Ein Hil­fe­ruf der beson­de­ren Art erreich­te vor weni­gen Wochen das Kin­der­gar­ten­team des DLRG-Orts­ver­bands Bam­berg-Gaustadt: In der Por­zel­lan­stadt Selb fand in der zwei­ten Juni­hälf­te im Rah­men der Natur­er­leb­nis­ta­ge das deutsch-tsche­chi­sche Freund­schafts­fest Selb – Asch statt.

Die Gele­gen­heit woll­te die Deut­sche Lebens-Ret­tungs-Gesell­schaft nut­zen, auch ihre prä­ven­ti­ve Arbeit vor­zu­stel­len. Also frag­ten die dor­ti­gen Akti­ven in der Dom­stadt an. Denn sie wuss­ten um die lang­jäh­ri­ge Erfah­rung der hie­si­gen Was­ser­ret­ter, die seit mehr als einer Deka­de vor­beu­gen­de Gefah­ren­auf­klä­rung für Vor- und Grund­schul­kin­der auf dem Pro­gramm ste­hen haben.

Robbe Nobbi

Rob­be Nobbi

Rob­be Nob­bi, die Leit­fi­gur des DLRG-Kin­der­gar­ten­pro­jekts, mach­te sich gemein­sam mit Ret­tungs­schwim­me­rin Rita-Stadter-Bönig und deren Toch­ter Feli­ci­tas auf den Weg. Vor Ort tanz­te Nob­bi – Feli­ci­tas Bönig schlüpf­te in das lebens­gro­ße Rob­ben­ko­stüm – mit den Kin­dern zum Bade­re­gel­lied. Unter­des­sen infor­mier­ten sich die Eltern am DLRG-Pavil­lon, in dem sich (nicht nur) der Nach­wuchs am Bade­re­gel­puz­zle ver­such­te. Dem Anlass ent­spre­chend, wur­den Tei­le des Pro­gramms den aus dem nahe gele­ge­nen Nach­bar­land ange­rei­sten Gästen ins Tsche­chi­sche übersetzt.

Wei­te­re Höhe­punk­te des Wochen­en­des waren der Bade­re­gel­mal­wett­be­werb sowie die gemein­sam mit der Was­ser­wacht durch­ge­führ­te Übung: Der aus sei­nem Boot gefal­le­ne Nicht­schwim­mer wur­de von Ret­tungs­schwim­mern gebor­gen, mit dem Ret­tungs­boot an Land gebracht, not­ärzt­lich ver­sorgt und schließ­lich mit dem Ret­tungs­wa­gen abtrans­por­tiert. Zeit­gleich wur­de den zahl­rei­chen Zuschau­ern das Gesche­hen Schritt für Schritt über Laut­spre­cher erläutert.

Die Sel­ber DLRG-Akti­ven wie auch ihre Kol­le­gin­nen aus Bam­berg – Gaustadt waren von der „grenz­über­schrei­ten­den“ Koope­ra­ti­on sehr ange­tan und ver­ein­bar­ten, auch wei­ter­hin engen Kon­takt zu pflegen.

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