Grund­stein­le­gung für Digi­ta­les Grün­der­zen­trum Bamberg

Bay­erns Wirt­schafts­mi­ni­ster Franz Josef Pschie­rer (CSU) und Gesund­heits­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml (CSU) haben am 9. Juli 2018 zusam­men mit Ver­tre­tern der Stadt und des Land­krei­ses Bam­berg den Grund­stein für das Digi­ta­le Grün­der­zen­trum in der Lagar­de-Kaser­ne in Bam­berg gelegt.

Grundsteinlegung mit Zeitkapsel

Grund­stein­le­gung mit Zeitkapsel

„Mit dem Digi­ta­len Grün­der­zen­trum unter­stützt die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung – eben­so wie mit dem Anwen­der­zen­trum Gesund­heits­wirt­schaft – die Zukunfts­fä­hig­keit der Bam­ber­ger Wirt­schaft“, beton­te die Bam­ber­ger Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Staats­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml bei der Grund­stein­le­gung. Sie freue sich sehr, dass mit Wirt­schafts­mi­ni­ster Franz Josef Pschie­rer das DGZ Bam­berg för­dert und die Bedeu­tung der Ein­rich­tung mit sei­nem Besuch noch unterstreicht.

Mit der Grund­stein­le­gung sei nun der näch­ste ent­schei­den­de Schritt getan, so Huml. Ende Juni 2016 hat­te das Baye­ri­sche Kabi­nett grü­nes Licht gege­ben, in Bam­berg ein digi­ta­les Grün­der­zen­trum zu errich­ten. Anfang 2017 star­te­ten die Netz­werk­ak­ti­vi­tä­ten. Das Netz­werk­bü­ro als Anlauf­stel­le für alle Unter­neh­men der Regi­on zu The­men der Digi­ta­li­sie­rung ist der­zeit noch im IGZ Bam­berg unter­ge­bracht. Die Errich­tung des DGZ-Gebäu­des in der Lagar­de-Kaser­ne för­dert das Wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­um mit 6,7 Mil­lio­nen Euro.

„Vom Digi­ta­len Grün­der­zen­trum (DGZ) ver­spre­che ich mir ent­schei­den­de Impul­se für eine gute wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung unse­rer Regi­on. Des­halb habe ich die Bewer­bung Bam­bergs mit Nach­druck unter­stützt und ins­be­son­de­re den Weg für die enge Koope­ra­ti­on mit der Uni­ver­si­tät Bam­berg geeb­net, die im Ver­fah­ren eine zen­tra­le Rol­le gespielt hat“, erklärt Mini­ste­rin Mela­nie Huml.

Ins­be­son­de­re an der „Fakul­tät Wirt­schafts­in­for­ma­tik und Ange­wand­te Infor­ma­tik“ der Uni­ver­si­tät Bam­berg gebe es ein enor­mes Poten­ti­al jun­ger IT-Spe­zia­li­sten, so Huml wei­ter. „Mei­ner Ansicht nach ist es von zen­tra­ler Bedeu­tung, dass wir die­ses krea­ti­ve Poten­ti­al nut­zen und die Stu­die­ren­den durch geziel­te För­de­rung dabei unter­stüt­zen, sich hier in der Regi­on nie­der­zu­las­sen, damit sie nicht in ande­re Lan­des­tei­le abwan­dern“, betont die Ministerin.

Von eben­so gro­ßer Bedeu­tung ist Huml zufol­ge die Ver­net­zung der eta­blier­ten Wirt­schaft mit den Exi­stenz­grün­dern. „Denn von der Ver­bin­dung neu­er Her­an­ge­hens­wei­sen und Ideen mit der Erfah­rung der erfolg­rei­chen mit­tel­stän­di­schen Wirt­schaft in der Regi­on kön­nen bei­de Sei­ten pro­fi­tie­ren, die eta­blier­ten Unter­neh­mer eben­so wie Exi­stenz­grün­der und das wie­der­um kann unse­rer Wirt­schaft eine ganz neue Dyna­mik brin­gen“, sag­te Staats­mi­ni­ste­rin Huml.

Bis­lang lie­gen bei der Auto­mo­bil­zu­lie­fer­indu­strie die Kern­kom­pe­ten­zen des Wirt­schafts­stand­orts Bam­bergs. Von zen­tra­ler Bedeu­tung für eine wei­ter­hin gute wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung ist es, ver­stärkt auch ande­re zukunfts­fä­hi­ge Bran­chen anzu­sie­deln. „Neben der IT-Bran­che bie­tet auch die Gesund­heits­wirt­schaft enor­mes Wachs­tums­po­ten­ti­al. Des­halb habe ich die Pla­nun­gen für ein Anwen­der­zen­trum Gesund­heits­wirt­schaft mit ange­sto­ßen und zusam­men mit dem Baye­ri­schen Wirt­schafs­mi­ni­ste­ri­um inten­siv wei­ter ver­folgt“, erklärt Huml. Bereits im Dop­pel­haus­halt 2017/2018 sind 5 Mil­lio­nen Euro für ein „Medi­cal Val­ley Cen­ter Bam­berg“ fest ein­ge­plant und wei­te­re 10 Mil­lio­nen Euro bis 2020 vorgesehen.

Ziel ist, Bam­berg als akti­ven Kno­ten im Spit­zen­clu­ster Medi­cal Val­ley EMN zu eta­blie­ren. Im Rah­men einer Mach­bar­keits­stu­die haben wir die The­men­be­rei­che iden­ti­fi­ziert, wel­che die besten Ent­wick­lungs­chan­cen hier in Bam­berg bie­ten. Das sind Hygie­ne, Tele­ma­tik und Inter­ope­ra­bi­li­tät. Hier­für gilt es nun, die ent­spre­chen­den Betrei­ber­kon­zep­te zu erar­bei­ten und eine Umset­zung in die­sem Jahr vorzubereiten.

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