Mini­ster­prä­si­dent Söder zeich­net die „100 besten Hei­mat­wirt­schaf­ten“ aus – 10 davon aus Oberfranken

Söder: „Unse­re typisch baye­ri­schen Wirts­häu­ser und Gast­stät­ten sind ein leben­di­ges Sym­bol baye­ri­scher Lebensart.“

Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Heimatminister Albert Füracker und die Präsidentin des DEHOGA Bayern e. V., Angela Inselkammer, prämieren die 100 besten Heimatwirtschaften: Hotel und Landgasthof Altes Kurhaus in Trabelsdorf. Links im Bild: Landrat Johann Kalb. Foto: STMFLH

Mini­ster­prä­si­dent Dr. Mar­kus Söder, Hei­mat­mi­ni­ster Albert Füracker und die Prä­si­den­tin des DEHO­GA Bay­ern e. V., Ange­la Insel­kam­mer, prä­mie­ren die 100 besten Hei­mat­wirt­schaf­ten: Hotel und Land­gast­hof Altes Kur­haus in Tra­bels­dorf. Links im Bild: Land­rat Johann Kalb. Foto: STMFLH

In einem fei­er­li­chen Akt im Hof­bräu­haus Mün­chen, erhiel­ten gestern 100 Gastro­no­men aus ganz Bay­ern den Preis „100 beste Hei­mat­wirt­schaf­ten“ aus den Hän­den von Mini­ster­prä­si­dent Dr. Mar­kus Söder. „Unse­re typisch baye­ri­schen Wirts­häu­ser und Gast­stät­ten sind ein leben­di­ges Sym­bol baye­ri­scher Lebens­art. Hei­mat­wirt­schaf­ten prä­gen mit ihrer Geschich­te, Tra­di­ti­on und sozia­len Bedeu­tung den länd­li­chen Raum in Bay­ern. Sie sind zen­tra­ler Bestand­teil unse­res Hei­mat­ge­fühls und tra­gen in beson­de­rer Wei­se zum Erhalt der Dorf­ge­mein­schaft und der Wei­ter­ga­be von Brauch­tum und Tra­di­ti­on bei“, so Söder in sei­ner Fest­re­de. „Hei­mat­wirt­schaf­ten sind als Stüt­zen der Hei­mat Insti­tu­tio­nen baye­ri­scher Lebens­art, Motor der regio­na­len Wirt­schaft, Begeg­nungs­stät­te für Jung und Alt und Platt­form für akti­ves Gemein­we­sen. Sie lei­sten damit einen wich­ti­gen Bei­trag zur Stär­kung der baye­ri­schen Iden­ti­tät und Attrak­ti­vi­tät“, ergänz­te Finanz- und Hei­mat­mi­ni­ster Albert Füracker.

Der Wett­be­werb wur­de vom Hei­mat­mi­ni­ste­ri­um gemein­sam mit dem Baye­ri­schen Hotel- und Gast­stät­ten­ver­band DEHO­GA Bay­ern initi­iert. Die Suche nach den „100 besten Hei­mat­wirt­schaf­ten“ blieb auch nach Söders Ernen­nung vom Baye­ri­schen Hei­mat­mi­ni­ster zum Mini­ster­prä­si­den­ten in sei­ner Obhut. Ein Beleg für die Wert­schät­zung, die Söder der Bran­che entgegenbringt.

„Ich bin wahn­sin­nig stolz auf Sie alle, die Sie zu den 100 besten Hei­mat­wirt­schaf­ten Bay­erns zäh­len. Sie haben sich gegen ihre zahl­rei­chen Kon­kur­ren­ten durch­ge­setzt und auf­ge­zeigt, wie wich­tig ihr Betrieb für die Dorf­ge­mein­schaft ist“, beton­te Insel­kam­mer in ihrem Gruß­wort und ergänz­te, dass sie nicht nur die Lei­stung der Sie­ger des Wett­be­werbs aner­ken­ne, son­dern von allen Bewer­bern, da jede ein­zel­ne Hei­mat­wirt­schaft enorm wich­tig für Bay­ern sei. Die hohe sozio­kul­tu­rel­le Bedeu­tung des Gast­ge­wer­bes für die Orts­ge­mein­schaft tra­ge ent­schei­dend zur Lebens­qua­li­tät der Bevöl­ke­rung bei.

Das Gast­ge­wer­be ist ins­be­son­de­re für den länd­li­chen Raum Wirt­schafts­kraft und Job­mo­tor in den Regio­nen sowie Arbeit­ge­ber und Aus­bil­der für vie­le tau­send Men­schen im Frei­staat. Mitt­ler­wei­le lernt jeder 10. Aus­zu­bil­den­de und arbei­tet jeder 20. Erwerbs­tä­ti­ge Bay­erns in einem gast­ge­werb­li­chen Betrieb.

Am Ende ihres Gruß­wor­tes dankt Insel­kam­mer Mini­ster­prä­si­den­ten Söder und Hei­mat­mi­ni­ster Füracker für die Initi­ie­rung und Finan­zie­rung der Kam­pa­gne „Zukunft für das baye­ri­sche Gast­ge­wer­be“ sowie der 30 Mio. Euro För­de­rung im Rah­men des zeit­nah star­ten­den Hei­mat­wirt­schaf­ten­pro­gramms. „Neben den baye­ri­schen Initia­ti­ven, müs­sen aber auch die poli­ti­schen Rah­men­be­din­gun­gen stim­men. Wir brau­chen drin­gend die Fle­xi­bi­li­sie­rung des Arbeits­zeit­ge­set­zes, ein Umfeld in dem wie­der mehr selbst­ver­ant­wort­lich gehan­delt wer­den kann sowie einen fai­ren Wett­be­werb durch glei­che Steu­ern für Essen“, so Insel­kam­mer abschließend.

Die Jury, die über die Prä­mie­rung ent­schied, setz­te sich aus dem Hei­mat­mi­ni­ster, der Prä­si­den­tin des DEHO­GA Bay­ern, Ange­la Insel­kam­mer, und der Vor­sit­zen­den des Fach­be­reichs Gastro­no­mie des DEHO­GA Bay­ern, Moni­ka Poschen­rie­der, zusam­men­setzt. Bewer­ben konn­ten sich alle Hei­mat­wirt­schaf­ten mit regel­mä­ßi­gen Öff­nungs­zei­ten einer baye­ri­schen Gemein­de im länd­li­chen Raum. Meh­re­re hun­dert Gast­stät­ten aus ganz Bay­ern betei­lig­ten sich an dem Wett­be­werb. Die „100 besten Hei­mat­wirt­schaf­ten“ erhal­ten ein Preis­geld von 1.000 Euro, das Güte­zei­chen „100 beste Hei­mat­wirt­schaf­ten“ sowie eine Urkun­de. Außer­dem wer­den alle Preis­trä­ger auf den Inter­net­sei­ten des Hei­mat­mi­ni­ste­ri­ums unter www​.hei​mat​.bay​ern/​h​e​i​m​a​t​w​i​r​t​s​c​h​a​f​ten sowie des DEHO­GA Bay­erns unter www​.deho​ga​-bay​ern​.de veröffentlicht.

Preis­trä­ger in Oberfranken

  • Altes Kur­haus Hotel & Land­gast­hof, Lisberg
  • Son­nen­bräu Mürs­bach, Rattelsdorf
  • Gast­wirt­schaft Veigl, Speichersdorf
  • Land­ho­tel Stei­ner GmbH & Co​.KG, Großheirath
  • Schä­fer­stu­ben Ahorn, Ahorn
  • Adels­kam­mer, Bad Steben
  • Gast­haus Löh­ner, Leupoldsgrün
  • Gast­hof Rait­schin, Regnitzlosau
  • Land­ho­tel Gast­hof Schnupp, Neudrossenfeld
  • Dorf­wirts­haus Vordorf, Tröstau

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