Geld­au­to­mat gesprengt – Groß­fahn­dung läuft

SCHLÜS­SEL­FELD, LKR. BAM­BERG. Bis­lang Unbe­kann­te spreng­ten am frü­hen Don­ners­tag­mor­gen den Geld­au­to­ma­ten einer Bank­fi­lia­le in Schlüs­sel­feld. Der­zeit läuft eine groß­an­ge­leg­te Fahn­dung mit zahl­rei­chen Polizeistreifen.

Anwoh­ner mel­de­ten kurz vor 3 Uhr über Not­ruf Qualm und den Alarm in der Bank­fi­lia­le in der Bam­ber­ger Stra­ße sowie zwei geflüch­te­te Per­so­nen. Kurz dar­auf tra­fen die ersten Strei­fen­be­sat­zun­gen vor Ort ein. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen haben sich die Unbe­kann­ten offen­bar an dem Geld­aus­ga­be­au­to­mat im Vor­raum der Bank zu schaf­fen gemacht und ihn gesprengt. Inwie­weit die Täter Bar­geld erbeu­te­ten, ist noch nicht bekannt.

Die bei­den Män­ner sind zir­ka 185 bis 190 Zen­ti­me­ter groß. Einer wird als schlank beschrie­ben, der ande­re Tat­ver­däch­ti­ge hat eine kräf­ti­ge Figur. Bei­de waren wäh­rend der Tat maskiert.

Die Täter flüch­te­ten nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen mit einem schwar­zen Audi der 3‑er Rei­he aus dem Zulas­sungs­be­zirk Nürn­berg (N-) in Rich­tung der Auto­bahn A3.

Eine gro­ße Anzahl Poli­zei­be­am­te, auch aus Mit­tel­fran­ken und Unter­fran­ken, fahn­den der­zeit nach dem Auto und den Personen.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg hat vor Ort die Ermitt­lun­gen über­nom­men. Bewoh­ner des Bank­ge­bäu­des wur­den nicht verletzt.

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