Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 04.07.2018

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Unfall­fluch­ten

Hal­lern­dorf. Am Diens­tag­vor­mit­tag, gegen 11.00 Uhr, miss­ach­te­te ein Trak­tor in der Eng­stel­le der Schna­ider Stra­ße 4 den Vor­rang einer ent­ge­gen­kom­men­den Pkw-Fah­re­rin. Die Fah­re­rin muss­te in der Fol­ge dem Trak­tor nach rechts aus­wei­chen und beschä­dig­te sich hier­bei am Bord­stein ihren vor­de­ren, rech­ten Rei­fen und die Fel­ge. Der Trak­tor fuhr jedoch wei­ter ohne anzu­hal­ten und ent­fern­te sich uner­kannt von der Unfall­stel­le. Zeu­gen des Unfall­ge­sche­hens wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei Forch­heim unter Tel. 09191/7090–0 in Ver­bin­dung zu setzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt vom 04.07.2018

Die Poli­zei bit­tet um Mithilfe:

Hoch­wer­ti­ge Par­füms und Kos­me­ti­ka eingesteckt

Bam­berg. Bereits letz­ten Mitt­woch ist es einem unbe­kann­ten Dieb gelun­gen, aus einem Dro­ge­rie­markt an der Brei­ten­au hoch­wer­ti­ge Par­füms und Kör­per­pfle­ge­pro­duk­te im Wert von 1095,- Euro zu ent­wen­den. Erst als die Dieb­stahls­warn­an­la­ge anschlug, wur­de die zu dem Zeit­punkt anwe­sen­de Ange­stell­te auf den Dieb­stahl auf­merk­sam, konn­te jedoch trotz sofor­ti­ger Nach­schau nie­man­den mehr entdecken.

Damen-E-Bike aus Gara­ge gestohlen

Bam­berg. Ein Damen-E-Bike wur­de von Mon­tag auf Diens­tag aus einer ver­schlos­se­nen Gara­ge Am Wei­den­ufer gestoh­len. Bei dem E‑Bike han­delt es sich um ein wei­ßes Bike der Mar­ke Fischer mit einem Zeit­wert von 850,- Euro.

Geld­bör­se von Tre­sen entwendet

Bam­berg. In der Nacht von Mon­tag auf Diens­tag kam es in einem Club in der obe­ren Sand­stra­ße zum Dieb­stahl einer Geld­bör­se. Der Geschä­dig­te hat­te die Geld­bör­se hier­bei kurz­zei­tig auf dem Tre­sen des Clubs abge­legt und sich kurz zu einem Bekann­ten umge­dreht, als ihm die Geld­bör­se von einem unbe­kann­ten Täter ent­wen­det wurde.

Hin­wei­se nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg unter Tele­fon­num­mer 0951/9129–210 entgegen.

BMW mit Krat­zer versehen

Bam­berg. An einem in der Adam-Sen­ger-Stra­ße abge­stell­ten blau­en BMW wur­de die Bei­fah­rer­tü­re über die gesam­te Län­ge mit einem spit­zen Gegen­stand ver­kratzt. Der BMW war dort von Mon­tag auf den Diens­tag abge­stellt. Der Scha­den an der Türe wird mit 500,- Euro beziffert.

Auto­kenn­zei­chen entwendet

Bam­berg. Am Diens­tag muss­te die Besit­ze­rin eines Renault Clio fest­stel­len, dass Unbe­kann­te von ihrem Fahr­zeug das hin­te­re Auto­kenn­zei­chen ent­wen­det haben. Die­sen hat­te sie in der Hei­lig­grab­stra­ße den Abend zuvor abgestellt.

Zeu­gen­hin­wei­se zu den Gescheh­nis­sen nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt unter Tele­fon 0951/9129–210 entgegen.

Meh­re­re Laden­dieb­stäh­le hiel­ten Poli­zei auf Trab

Bam­berg. Am Diens­tag wur­de die Poli­zei zu meh­re­ren Laden­dieb­stäh­len hinzugerufen.

In einem Kauf­haus am Grü­nen Markt steck­te eine 57-jäh­ri­ge Rent­ne­rin meh­re­re T‑Shirts und wei­te­re Damen­ober­klei­dungs­stücke in die mit­ge­führ­te Tasche, wel­che an ihrem Roll­stuhl befe­stigt war. Die Beklei­dung hat­te sie sich zuvor von einer zuvor­kom­men­den Ver­käu­fe­rin zei­gen las­sen. Wäh­rend die­se ihr neue Ware aus­such­te, steck­te sie die Beklei­dung im Gesamt­wert von 330,- Euro schnell ein. Als sie anschlie­ßend ohne zu bezah­len ver­such­te, den Laden zu ver­las­sen, wur­de sie von dem Laden­de­tek­tiv ange­spro­chen und der hin­zu­ge­ru­fe­nen Poli­zei übergeben.

Als eine 54-jäh­ri­ge Frau Diens­tag­nach­mit­tag am Kas­sen­be­reich einer Laden­ket­te in der Luit­pold­stra­ße zur Aus­gangs­tü­re ging, schlug der Siche­rungs­de­tek­tor an. Auf Anspra­che einer Mit­ar­bei­te­rin brach­te die Dame ein Dusch­gel zum Vor­schein, wel­ches sie ver­sucht hat­te, ohne Bezah­lung vor­bei zu schmuggeln.

Gleich mehr­mals Unfäl­le mit Fahrradfahrern

Bam­berg. Zu einem Unfall­ge­scheh­nis mit Fahr­rad­be­tei­li­gung kam es Diens­tag­mor­gen als eine Fahr­rad­fah­re­rin in die Ein­fahrt des Land­rats­am­tes von der Lud­wig­stra­ße kom­mend ein­fah­ren woll­te. Eine aus­fah­ren­de VW-Golf-Fah­re­rin über­sah die­se jedoch und es kam zum Zusam­men­stoß bei wel­chem die Rad­fah­re­rin stürz­te und sich leich­te Ver­let­zun­gen zuzog.

Zu einem wei­te­ren Zusam­men­stoß mit einem Fahr­rad­fah­rer kam es Am Bör­stig. Dort woll­te am Diens­tag­mor­gen ein Ford Fie­sta Fah­rer in die Kro­nacher Stra­ße abbie­gen und über­sah hier­bei einen von links kom­men­den Fahr­rad­fah­rer und erfass­te die­sen. Durch den Sturz erlitt der Rad­fah­rer diver­se Schürf­wun­den und Prellungen.

Fahr­strei­fen­wech­sel mit Folgen

Bam­berg. Wäh­rend ein Leicht­kraft­rad­fah­rer auf dem Münch­ner Ring unter­wegs war, wech­sel­te eine Smart-Fah­re­rin den Fahr­strei­fen und über­sah den Zwei­rad­fah­rer hier­bei, sodass es zum Zusam­men­stoß kam und der Zwei­rad­fah­rer auf die Fahr­bahn stürz­te. Zum Glück ver­letz­te er sich hier­bei nur leicht an Armen und Bei­nen. Der Scha­den an bei­den Fahr­zeu­gen wird auf 2.600,- Euro beziffert.

Zeu­gen nach Unfall mit Rad­fah­rer gesucht

Bam­berg. Bereits am 13.06.2018 gegen 16:00 Uhr kam es zu einem Unfall am Schön­leits­platz. Ein 16jähriger Rad­fah­rer, der mit sei­nem Rad in Rich­tung Lan­ge Stra­ße unter­wegs war, kam hier­bei ins Schlen­dern und stieß mit sei­nem Len­ker gegen einen ent­ge­gen kom­men­den Pkw.

Die­ser Unfall soll von einem wei­te­ren Rad­fah­rer beob­ach­tet wor­den sein.

Wer hat Beob­ach­tun­gen zu dem Unfall gemacht oder wer ist der Rad­fah­rer, der den Unfall beob­ach­tet hat? Hin­wei­se bit­te unter der Tele­fon­num­mer 0951/9129–210 an die Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt.

Erst Streit mit Freun­din und dann betrun­ken Autofahren

Bam­berg. Ein auf­merk­sa­mer Mit­tei­ler konn­te am Diens­tag­abend beob­ach­ten, wie ein jun­ger Mann von einem VW-Up aus­stieg und sich neben der Fah­rer­tür erbrach und anschlie­ßend in Rich­tung Gar­ten­städ­ter Markt davon­ging. Eine hin­zu­ge­ru­fe­ne Poli­zei­strei­fe konn­te den 30-jäh­ri­gen VW-Fah­rer nach län­ge­rer Absu­che schließ­lich am Hein­richs­damm auf­grei­fen. Ihnen gegen­über gab er an, nach einem Streit mit sei­ner Freun­din eine vier­tel Fla­sche Wod­ka geleert zu haben und anschlie­ßend mit deren Auto nach Bam­berg gefah­ren zu sein, um sie zur Rede zu stel­len. Da er sonst kei­nen Alko­hol trinkt, ist ihm die­ser so gar nicht bekom­men. Bei einem in Anschluss durch­ge­führ­ten Alko­hol­test, zeig­te die­ser einen Wert von 0,72 mg/​l an, was für ihn erst ein­mal das Aus fürs Fah­ren bedeu­tet. Nach been­de­ter Anzei­gen­auf­nah­me wur­de er von sei­ner Freun­din vom Poli­zei­re­vier abgeholt.

Poli­zei sucht Geschä­dig­ten eines grö­ße­ren Zigarettendiebstahls

Stadt- und Land­kreis Bamberg/​Forchheim/​Erlangen. Nach Ermitt­lun­gen der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt wird ein Geschä­dig­ter Fir­men­in­ha­ber gesucht, dem eine grö­ße­re Men­ge Ziga­ret­ten­stan­gen abhandenkam.

Ein 33-Jäh­ri­ger aus dem süd­li­chen Land­kreis Bam­berg steht im Ver­dacht aus einem Geschäft min­de­stens 35 Stan­gen Ziga­ret­ten der Mar­ken POWER, Gau­loi­ses (rot und blau), L&M (rot und blau) und Marl­bo­ro XL ent­wen­det zu haben. Über die Art der Tat­aus­füh­rung ist nichts bekannt. Es könn­te sich auch um einen nicht bei der Poli­zei ange­zeig­ten Auf­bruch handeln.

Hin­wei­se erbit­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Stadt unter der Tel.-Nr. 0951/9129–210.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Klein­trans­por­ter aufgebrochen

FRENS­HOF. In der Zeit vom 25. bis 29. Juni öff­ne­ten Unbe­kann­te gewalt­sam die Sei­ten­tür eines im Kapel­len­platz gepark­ten wei­ßen VW-Klein­trans­por­ters. Aus dem Wagen­in­ne­ren ent­wen­de­ten die Täter eine Bohr­ma­schi­ne und einen Radio der Mar­ke Bosch sowie einen Schlaf­sack im Gesamt­wert von 880 Euro. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den beläuft sich auf etwa 100 Euro. Wer kann Anga­ben über den Ver­bleib der Gegen­stän­de bzw. zum Dieb machen? Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, entgegen.

Ein­bruch misslungen

HALL­STADT. Durch Her­un­ter­drücken des Zau­nes gelang­ten unbe­kann­te Täter in der Zeit von Mon­tag­mit­tag bis Diens­tag­mit­tag auf ein Fir­men­ge­län­de in der Bie­gen­hof­stra­ße. Von dort aus gelang­ten die Ein­dring­lin­ge auf das Dach des Gebäu­des. Die Täter ent­fern­ten meh­re­re Dach­zie­gel, um so in das Gebäu­de zu gelan­gen, was jedoch nicht gelang und hin­ter­lie­ßen einen Sach­scha­den in Höhe von ca. 2.400 Euro. Wer hat zur besag­ten Zeit ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht? Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu setzen.

E‑Bike-Fah­re­rin bei Sturz leicht verletzt

MEL­KEN­DORF. In der Melk­den­dor­fer Stra­ße stürz­te am Diens­tag­nach­mit­tag eine 66-jäh­ri­ge E‑Bike-Fah­re­rin und zog sich leich­te Ver­let­zun­gen zu. Am Fahr­rad ent­stand kein Schaden.

Rad­fah­rer unter Alkoholeinfluss

BAM­BERG. Einer Poli­zei­strei­fe fiel am Mitt­woch­mor­gen in der Schild­stra­ße ein Rad­fah­rer auf, der ohne Licht unter­wegs war. Bei einer Kon­trol­le nah­men die Beam­ten beim 25-jäh­ri­gen Rad­ler Alko­hol­ge­ruch wahr. Ein durch­ge­führ­ter Alcotest ergab einen Wert von 1,88 Pro­mil­le, wes­halb eine Blut­ent­nah­me im Kli­ni­kum Bam­berg durch­ge­führt wur­de. Dem Mann wur­de die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Eine Anzei­ge wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr ist die Folge.

Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bamberg

Ein Ver­letz­ter nach Auffahrunfall

A 70 / OBER­HAID Am Diens­tag­abend fuhr ein 80-jäh­ri­ger Audi-Fah­rer wegen nicht ange­pass­ter Geschwin­dig­keit, in Fahrt­rich­tung Würz­burg, auf den Sat­tel­auf­lie­ger eines 65-Jäh­ri­gen auf. Dabei geriet er ins Schleu­dern und prall­te mit sei­nem Fahr­zeug in die Mit­tel­schutz­plan­ke. Beim Auf­prall zog er sich einen Schlüs­sel­bein­bruch zu und wur­de durch den Ret­tungs­dienst zur wei­te­ren Behand­lung in ein Kran­ken­haus gebracht. Der Pkw war nicht mehr fahr­be­reit und muss­te abge­schleppt wer­den. Der Gesamt­scha­den an den betei­lig­ten Fahr­zeu­gen und der Schutz­plan­ke beläuft sich auf min­de­stens 6200 Euro.

Ver­un­glück­tes Parkmanöver

A 70 / STA­DEL­HO­FEN Ein ver­un­glück­tes Park­ma­nö­ver führ­te Diens­tag­abend zu einer hef­ti­gen Schnitt­ver­let­zung eines 61-Jäh­ri­gen. Ein Ehe­paar fuhr getrennt jeweils mit einem Pkw in den Park­platz Para­die­s­tal, Rich­tung Bay­reuth, ein um dort eine Rast ein­zu­le­gen. Der vor­aus­fah­ren­de Ehe­mann stieg aus und ging hin­ter sein Fahr­zeug. Die nach­fol­gen­de 56-jäh­ri­ge Ehe­frau hat­te jedoch Pro­ble­me mit der Bedie­nung des von ihr gefah­re­nen Pkw mit Auto­ma­tik­ge­trie­be, sodass ihr Ehe­mann zwi­schen ihrem und sei­nem abge­stell­ten Fahr­zeug kurz­zei­tig ein­ge­klemmt wur­de. Dabei zer­brach ein Front­schein­wer­fer und füg­te dem Ehe­mann eine tie­fe Schnitt­wun­de am Unter­arm zu, die in einem Kran­ken­haus ver­sorgt wer­den musste.

Sat­tel­zug ramm­te Pkw

A 73 / HIRSCHAID Am Diens­tag­mor­gen scher­te der 39-jäh­ri­ge Fah­rer eines Sat­tel­zu­ges in Fahr­rich­tung Nürn­berg zum Über­ho­len auf den lin­ken Fahr­strei­fen aus, ohne auf den nach­fol­gen­den Ver­kehr zu ach­ten. Dabei über­sah er den VW eines dort bereits fah­ren­den 33-Jäh­ri­gen. Der VW wur­de zwi­schen dem Sat­tel­zug und der Mit­tel­schutz­plan­ke ein­ge­klemmt und eine erheb­li­che Strecke mit­ge­schleift, bevor bei­de Fahr­zeu­ge auf dem lin­ken Fahr­strei­fen zum Ste­hen kamen. Der 33-Jäh­ri­ge und sein 31-jäh­ri­ge Bei­fah­rer wur­den dabei leicht ver­letzt und muss­ten in einem Kran­ken­haus behan­delt wer­den. Der VW muss­te mit Total­scha­den abge­schleppt wer­den. Der Scha­den an den betei­lig­ten Fahr­zeu­gen und der Schutz­plan­ke wird auf 22500 Euro geschätzt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Mit Alko­hol Unfall verursacht

KULM­BACH. Ein Blech­scha­den in Höhe von ca. 1500,- Euro ist die Bilanz eines Ver­kehrs­un­falls, der sich am Diens­tag­nach­mit­tag in der Stra­ße Am Gründ­lein ereig­ne­te. Ein 78-jäh­ri­ger Auto­fah­rer mein­te es noch gut, als er sei­nen Toyo­ta gegen 16:30 Uhr in eine Grund­stücks­ein­fahrt lenk­te, um einem ent­ge­gen­kom­men­den Post­au­to auf der zu engen Stra­ße Platz zu machen und so die Durch­fahrt zu ermög­li­chen. Als der zuvor­kom­men­de Herr sei­nen Wagen aller­dings wie­der auf die Stra­ße zurück­set­zen woll­te, über­sah er unglück­li­cher­wei­se, dass das besag­te Post­au­to nun auf der Stra­ße hin­ter ihm stand. Was nun folg­te, war der Zusam­men­stoß bei­der Fahr­zeu­ge und die anschlie­ßen­de Unfall­auf­nah­me durch die Poli­zei. Zum Leid­we­sen des Unfall­ver­ur­sa­chers stell­ten die auf­merk­sa­men Ord­nungs­hü­ter Alko­hol­ge­ruch fest, was einen obli­ga­to­ri­schen Alko­test nach sich zog. Die­ser erbrach­te einen Wert von knapp über 0,6 Pro­mil­le, wes­halb der Rent­ner nun auch noch eine Blut­ent­nah­me im Kran­ken­haus über sich erge­hen las­sen muss­te. Auf ihn kommt außer­dem ein Straf­ver­fah­ren wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs zu.

Fuß­gän­ge­rin über­se­hen – schwer verletzt

KULM­BACH. Eine schwer­ver­letz­te Fuß­gän­ge­rin war die Fol­ge eines Ver­kehrs­un­falls am Diens­tag­mor­gen in der Bay­reu­ther Stra­ße. Ein 80-jäh­ri­ger Kulm­ba­cher befuhr um kurz nach 09:00 Uhr mit sei­nem Audi die Wil­helm-Meuß­do­erf­fer-Stra­ße in Rich­tung Schau­er­kreu­zung. Als die­ser anschlie­ßend bei Grün­licht nach links in die Bay­reu­ther Stra­ße abbog über­sah er eine gleich­alt­ri­ge Fuß­gän­ge­rin, wel­che die Bay­reu­ther Stra­ße aus Rich­tung Mel­ken­dor­fer Stra­ße kom­mend gera­de­aus über­quer­te und es kam zum Zusam­men­stoß. Die Kulm­ba­che­rin wur­de anschlie­ßend mit einer Bein­ver­let­zung mit dem Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus Kulm­bach trans­por­tiert. An dem Audi ent­stand kein Sach­scha­den. Gegen den Fah­rer wur­de ein Straf­ver­fah­ren wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung bei einem Ver­kehrs­un­fall eingeleitet.

Brand in Müll­wag­gon führt zu stun­den­lan­gem Löscheinsatz

KULM­BACH. Auf einem Fir­men­ge­län­de im Kulm­ba­cher Indu­strie­ge­biet „Am Gol­de­nen Feld“ kam es in den frü­hen Mor­gen­stun­den des Mitt­woch zum Brand eines Abfall­con­tai­ners. Der anschlie­ßen­de Lösch­ein­satz sorg­te für meh­re­re Stun­den für Behinderungen.

Gegen 05:00 Uhr mor­gens erreich­te die Leit­stel­le für Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst in Bay­reuth die Mit­tei­lung, dass auf dem Fir­men­ge­län­de ein Müll­con­tai­ner bren­nen sol­le. Die ersten Ein­satz­kräf­te, die weni­ge Minu­ten spä­ter am Ereig­nis­ort ein­tra­fen, konn­ten den Brand­herd schnell loka­li­sie­ren. Es han­del­te sich um einen Con­tai­ner, der auf einem Zubrin­ger­gleis zum Anschluss an den öffent­li­chen Bahn­ver­kehr abge­stellt war. In die­sem befan­den sich rund 20 Ton­nen unter­schied­li­cher Abfäl­le, die sich zunächst unbe­merkt ent­zün­det hatten.

Die größ­te Schwie­rig­keit für die Lösch­mann­schaf­ten der Feu­er­weh­ren Kulm­bach und Mel­ken­dorf bestand dar­in, dass der Con­tai­ner auf­grund sei­ner Beschaf­fen­heit nicht ohne wei­te­res zugäng­lich war, so dass erst im Lauf des Tages mit schwe­rem Gerät ein Zugang zum Innen­raum geschaf­fen wer­den muss­te. Die Lösch­ar­bei­ten erstreck­ten sich dadurch auf den gesam­ten Vor­mit­tag und dau­ern zur Stun­de noch an.

Durch den Feu­er­wehr­ein­satz war die von-Lin­de-Stra­ße zudem für meh­re­re Stun­den voll gesperrt, sämt­li­che Ver­kehrs­teil­neh­mer muss­ten die nöti­gen Umfah­run­gen in Kauf nehmen.

Die Kulm­ba­cher Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che auf­ge­nom­men. Ein Fremd­ver­schul­den schei­det nach ersten Erkennt­nis­sen jedoch aus. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den beläuft sich ersten Schät­zun­gen zufol­ge auf rund 30.000€, das genaue Scha­dens­aus­maß lässt sich jedoch wohl erst nach Ende der Lösch­ar­bei­ten beziffern.

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