ZBFS Bay­reuth: Ab 1. Juli 2018 steigt das Blin­den­geld um 20 Euro

Das Baye­ri­sche Blin­den­geld steigt zum 1. Juli 2018 von bis­her monat­lich 590 Euro auf 610 Euro. Zustän­dig für die Aus­zah­lung ist die Lan­des­be­hör­de Zen­trum Bay­ern Fami­lie und Sozia­les (ZBFS) in Bay­reuth. „Die Lei­stun­gen sind ein ganz wesent­li­ches Ele­ment, um die Teil­ha­be von blin­den oder hoch­gra­dig seh­be­hin­der­ten Men­schen in der Gesell­schaft zu ver­bes­sern“, so Dr. Nor­bert Koll­mer, Prä­si­dent des ZBFS.

Die Erhö­hung der Lei­stung folgt der jähr­li­chen Rentenanpassung.

„Baye­ri­sche Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die über die schwe­ren Seh­stö­run­gen hin­aus noch an Taub­heit lei­den, erhal­ten wegen des enor­men per­sön­li­chen Mehr­auf­wands höhe­re Lei­stun­gen“, erklärt der Lei­ter der Abtei­lung Sozia­le Ent­schä­di­gung und Stif­tun­gen im ZBFS, Tho­mas Kerner.

Taub­blin­de Men­schen erhal­ten ein dop­pel­tes Blin­den­geld; ab 1. Juli sind das 40 Euro mehr – 1.220 Euro im Monat.

„Für alle die­se Lei­stun­gen zusam­men gilt jedoch: sie wer­den unab­hän­gig vom Ein­kom­men der Antrag­stel­le­rin­nen und Antrag­stel­ler gezahlt. Sie sind damit ein ech­ter Aus­gleich für den hohen behin­de­rungs­be­ding­ten Auf­wand“, ergänzt Dr. Kollmer.

Im ver­gan­ge­nen Jahr hat der Frei­staat Bay­ern ins­ge­samt etwa 81 Mil­lio­nen Euro für Blin­den- und Taub­blin­den­geld aus­be­zahlt. Rund 13.200 Men­schen erhal­ten in Bay­ern Blin­den­geld, Ende des Jah­res 2017 auch 341 Men­schen Taubblindengeld.

Seit 1. Janu­ar 2018 kön­nen in Bay­ern auch hoch­gra­dig seh­be­hin­der­te Men­schen Blin­den­geld erhal­ten, einen monat­li­chen Betrag von 30 Pro­zent des Blin­den­gel­des. Ab 1. Juli sind das 183 Euro, für taub­seh­be­hin­der­te Men­schen 366 Euro.

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Blin­den­geld erhal­ten Sie unter www​.zbfs​.bay​ern​.de/​m​e​n​s​c​h​e​n​-​b​e​h​i​n​d​e​r​u​n​g​/​b​l​i​n​d​e​n​g​eld

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