Bam­ber­ger Grü­ne: “Kei­ner­lei Zeit­druck bei Neu­bau Verkehrspolizei”

Grü­ne: Im Baye­ri­schen Haus­halt sind aktu­ell kei­ne Gel­der bereit gestellt, die Bam­berg ver­lo­ren gehen könnten

„Da wird eine Dring­lich­keit her­bei gere­det, um Druck gegen die Bür­ger und Bür­ge­rin­nen auf­zu­bau­en“, so lau­tet die ent­lar­ven­de Ein­schät­zung der Grü­nen-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den im Bam­ber­ger Stadt­rat, Ursu­la Sowa, zu der Debat­te um die Bau­plä­ne der Ver­kehrs­po­li­zei im Haupt­s­moor­wald. Vor kur­zem war von Sei­ten der Poli­zei selbst eine schnel­le Stand­ort­ent­schei­dung ange­mahnt wor­den, mit der War­nung, dass die vom Frei­staat vor­ge­se­he­nen Finanz­mit­tel für einen Neu­bau sonst an ande­rer Stel­le – nicht in Bam­berg – ein­ge­setzt würden.

Ursu­la Sowas Nach­fra­ge bei der Grü­nen-Land­tags­frak­ti­on in Mün­chen hat jedoch erge­ben, dass in der aktu­ell im Land­tag dis­ku­tie­ren Hoch­bau­vor­la­ge kei­ne Gel­der für einen Neu­bau der Ver­kehrs­po­li­zei vor­ge­se­hen sind. „Das heißt, im Moment geht für Bam­berg gar nichts ver­lo­ren“, stellt Sowa fest, „Eile ist weder not­wen­dig noch angebracht.“

Die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin, die im Okto­ber selbst als ober­frän­ki­sche Spit­zen­kan­di­da­tin für den Land­tag kan­di­diert, for­dert viel­mehr eine poli­ti­sche Dis­kus­si­on mit mehr Sach­lich­keit. Eine Bür­ger­initia­ti­ve will den Stand­ort im Haupt­s­moor­wald ver­hin­dern, da hier­für meh­re­re Hekt­ar Wald abge­holzt wür­den. Sowa spricht sich eben­falls gegen den Stand­ort im Wald aus und for­dert: „Argu­men­te dür­fen weder über­trie­ben noch auf­ge­bauscht wer­den. Viel­mehr soll­ten alle Sei­ten ernst­haft nach Alter­na­ti­ven suchen und auch den Aus­bau des jet­zi­gen Stand­orts Schild­stra­ße gut prüfen.“

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