Fotoausstellung „Erinnerungen in gestundeter Zeit“ in Bayreuth

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Albert-Schweitzer-Hospizes zeigt das RW21 ab Dienstag, 3. Juli, eine Fotoausstellung und lädt zu weiteren Veranstaltungen rund um dieses Jubiläum ein.

Am Dienstag, 3. Juli, um 18 Uhr, eröffnet das Albert-Schweitzer-Hospiz Bayreuth zusammen mit Pfarrer Josef Paulmaier eine Fotoausstellung unter dem Titel „Erinnerungen in gestundeter Zeit“. In der Galerie des RW21 werden Aufnahmen der Fotografin Elisabeth von Pölnitz-Eisfeld gezeigt. Die eindrucksvollen Fotoarrangements sind beim Ableben ihrer Mutter im Hospiz entstanden. Ergänzend dazu werden Vorträge und Gespräche von Hospizmitarbeitern angeboten, die Momente der Begegnung mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen schildern.

Im Rahmen des Jubiläums findet ebenfalls in der Galerie des RW21 am Donnerstag, 19. Juli, um 18 Uhr, eine Bildpräsentation und Finissage statt. Zu den ausgestellten Fotocollagen von Elisabeth von Pölnitz-Eisfeld wird die Wiener Burgschauspielerin Christiane von Poelnitz ausgewählte Texte lesen. Pfarrer Josef Paulmaier wird dies christlich beleuchten. Dabei werden sehr persönliche Einblicke in die Erinnerungswelt beim Abschiednehmen geboten. Die Veranstaltung wird von der Band „Blechboxx“ musikalisch untermalt. Alle Mitwirkenden stehen anschließend für persönliche Fragen zur Verfügung.

In der Kreativwerkstatt des RW21 wird am Samstag, 21. Juli, von 10.15 Uhr bis 13.15 Uhr ein Workshop veranstaltet. Unter Anleitung werden mit eigenen und Materialien der Künstlerin Szenen erstellt. Elisabeth von Pölnitz-Eisfeld wird diese fotografieren und den Teilnehmern das entstandene Erinnerungsbild zumailen. Die Teilnahme ist auf maximal sechs Teilnehmer begrenzt. Um telefonische Anmeldung bei der Stadtbibliothek unter 0921 50703830 wird gebeten. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro.

Der Erlös wird dem Hospiz gespendet. Einige der ausgestellten Fotos können erworben werden. Auch hier geht der Erlös an das Albert-Schweitzer-Hospiz Bayreuth

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