A3, A7, Mecha­ni­sche Bekämp­fung des Eichenprozessionsspinners

Die Auto­bahn­di­rek­ti­on Nord­bay­ern star­tet im Bereich der Dienst­stel­le Würz­burg mit der mecha­ni­schen Bekämp­fung des Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ners. Eine Fach­fir­ma sam­melt ab dem 27.06.2018 Nester mit ver­pupp­ten Rau­pen ent­lang der Auto­bah­nen sowie den Park­plät­zen und den Tank- und Rast­an­la­gen ab.

Die beauf­trag­te Fach­fir­ma beginnt ab dem 27.06.2018 mit der Ent­fer­nung der Rau­pen­ne­ster an den Bäu­men des Park­plat­zes Hun­nen­hü­gel an der A3 zwi­schen dem Auto­bahn­kreuz Bie­bel­ried und der Anschluss­stel­le Kitzingen/​Schwarzach in Fahrt­rich­tung Nürn­berg. Schwer­punk­te der mecha­ni­schen Bekämp­fung sind die Auto­bahn­ab­schnit­te der A3 öst­lich der Main­brücke Det­tel­bach bis west­lich der Anschluss­stel­le Wie­sen­t­heid, öst­lich von Schlüs­sel­feld bis öst­lich der Anschluss­stel­le Höchstadt-Nord, öst­lich der Anschluss­stel­le Höchstadt-Nord bis Kleb­heim sowie die Park­plät­ze und Tank- und Rast­an­la­gen an den Auto­bah­nen A3 und A7.

Die Bekämp­fungs­maß­nah­men wer­den ins­ge­samt bis Ende des Jah­res andau­ern, wobei im Bereich der Park­plät­ze sowie den Tank- und Rast­an­la­gen das Absam­meln der Nester bereits Mit­te August 2018 abge­schlos­sen sein wird. Die Kosten für die gesam­te Besei­ti­gung im Bereich der Dienst­stel­le Würz­burg belau­fen sich auf rund 160.000 Euro.

Das mas­sen­haf­te Auf­tre­ten des Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ners stellt ein erheb­li­ches Pro­blem für die Ver­kehrs­teil­neh­mer sowie für das Per­so­nal des Betriebs­dien­stes der Auto­bahn­di­rek­ti­on Nord­bay­ern dar. Die Rau­pen des Eichen­pro­zes­si­ons­spin­ners bil­den im Lau­fe ihrer Ent­wick­lung fei­ne Brenn­haa­re aus, die nach Haut­kon­takt zu schwe­ren all­er­gi­schen Reak­tio­nen bis hin zu Quad­deln am gan­zen Kör­per füh­ren kön­nen. Durch das Ein­at­men der Brenn­haa­re kön­nen Rei­zun­gen an Mund- und Nasen­schleim­häu­ten und sogar schmerz­haf­ter Husten und Asth­ma­an­fäl­le ver­ur­sacht werden.

Bei ent­spre­chend star­kem Befall kann es daher vor­sorg­lich zu kurz­zei­ti­gen Sper­run­gen ein­zel­ner Ruhe­zo­nen auf Park­plät­zen sowie Tank- und Rast anla­gen kommen.

Auf­grund der gesund­heits­ge­fähr­den­den Wir­kung der Brenn­haa­re der Rau­pen wird die Bekämp­fung durch die Mit­ar­bei­ter der Fach­fir­ma in Schutz­klei­dung durchgeführt.

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