Betrugs­ma­sche am Tele­fon – Hohe Bar­geld­sum­me übergeben

KULM­BACH. Bar­geld und Schmuck über­gab am Mitt­woch­nach­mit­tag eine Rent­ne­rin im Stadt­teil Blaich an bis­lang unbe­kann­te Betrü­ger. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth ermit­telt und bit­tet um Hin­wei­se zu dem unbe­kann­ten Abholer.

Um die Mit­tags­zeit hielt sich die 78-Jäh­ri­ge bei ihrer betag­ten Bekann­ten zu Pfle­ge­tä­tig­kei­ten in der Woh­nung auf. Dort nahm sie ein Tele­fon­ge­spräch ent­ge­gen, in dem sich die Frau am ande­ren Ende der Lei­tung als Bekann­te der Bewoh­ne­rin aus­gab. Die Dame erklär­te, dass sie in einen Unfall ver­wickelt sei und zur Scha­dens­re­gu­lie­rung eine höhe­re Bar­geld­sum­me benö­ti­ge. Für die 78-Jäh­ri­ge waren die Anga­ben glaub­haft und sie ging davon aus, dass die Anru­fe­rin tat­säch­lich eine Bekann­te ist. Nach einem wei­te­ren Tele­fon­an­ruf über­gab die Frau einen hohen Bar­geld­be­trag und Schmuck an einen ange­kün­dig­ten Boten. Die Über­ga­be erfolg­te an der Kreu­zung Her­mann-Lim­mer-Stra­ße / Änger­lein. Erst kurz danach stell­te die 78-Jäh­ri­ge fest, dass es sich um eine Betrugs­ma­sche handelt.

Der Bote kann wie folgt beschrie­ben werden:

  • 170 Zen­ti­me­ter groß, nor­ma­le Statur
  • um die 30 Jah­re alt
  • auf­fäl­lig gebräun­tes Gesicht
  • kur­ze dunk­le Haa­re, evtl. mit Brille
  • trug dunk­le Klei­dung und eine dunk­le Umhängetasche

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet Zeu­gen, die gegen 13.30 Uhr an der Kreu­zung Her­mann-Lim­mer-Stra­ße / Änger­lein Beob­ach­tun­gen gemacht haben, sich unter der Tel.-Nr. 0921/506–0 zu melden.

Zudem rät die ober­frän­ki­sche Polizei:

  • Sei­en sie skep­tisch, wenn sie tele­fo­nisch um Geld gebe­ten oder sie über ihre Ver­mö­gens­ver­hält­nis­sen aus­ge­fragt werden!
  • Über­ge­ben sie kei­nem Frem­den Geld, auch wenn er angeb­lich von Ver­wand­ten geschickt wurde!
  • Ver­ge­wis­sern sie sich durch einen Rück­ruf, ob ein Ver­wand­ter tat­säch­lich finan­zi­el­le Hil­fe benö­tigt oder holen sie sich Rat bei Ver­trau­ens­per­so­nen oder Freunden!

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