Frau­en­kom­mis­si­on des Erz­bis­tums Bam­berg wird neu besetzt

Erz­bi­schof sucht Beraterinnen

Für die Frau­en­kom­mis­si­on des Erz­bis­tums Bam­berg wer­den fünf neue Mit­glie­der gesucht. Die näch­ste Amts­zeit des ehren­amt­li­chen Gre­mi­ums, das Erz­bi­schof Lud­wig Schick aus Frau­en­sicht in kirch­li­chen und gesell­schaft­li­chen Fra­gen berät, beginnt im Okto­ber die­ses Jah­res. Frau­en, die kirch­lich enga­giert sind und sich in aktu­el­le Debat­ten ein­brin­gen wol­len, kön­nen sich bis zum 28. Juni bewerben.

„Ich dan­ke allen Frau­en, die mir und allen in der Lei­tung der Erz­diö­ze­se in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit gutem Rat und hilf­rei­chen Taten bei­gestan­den sind“, so der Erz­bi­schof. Die Kom­mis­si­on ist laut Schick wich­tig, „damit die spe­zi­el­le Sicht der Frau­en in die Ent­schei­dungs­pro­zes­se unse­res Erz­bis­tums ein­ge­bracht wird. Ich wün­sche sehr, dass sich vie­le inter­es­sier­te Frau­en bewer­ben und die gute Bera­tung durch die Frau­en­kom­mis­si­on fort­ge­setzt wird“.

Die Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te im Ordi­na­ri­at, Astrid Frans­sen, betont: „Der Auf­trag der Frau­en­kom­mis­si­on besteht dar­in, wich­ti­ge diö­ze­sa­ne Ent­wick­lun­gen zu erör­tern.“ Dabei gehe es nicht nur dar­um, dem Erz­bi­schof bera­tend zur Sei­te zu ste­hen, son­dern auch, kirch­li­che Ent­schei­dun­gen kri­tisch zu beglei­ten und eige­ne Vor­schlä­ge ein­zu­brin­gen. The­men, die die Frau­en­kom­mis­si­on behan­delt, sind bei­spiels­wei­se die För­de­rung von Frau­en in kirch­li­chen Lei­tungs­äm­tern, die Ver­bes­se­rung der Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie oder die Stär­kung des Gemeindelebens.

Das ehren­amt­li­che Gre­mi­um wur­de 2005 von Erz­bi­schof Schick ein­be­ru­fen und wird alle vier Jah­re neu besetzt. Es besteht aus jeweils acht Frau­en, die sich besten­falls in unter­schied­li­chen Lebens­pha­sen befin­den und in unter­schied­li­chen Berufs­fel­dern arbei­ten. Fünf die­ser acht Plät­ze wer­den für die kom­men­de Amts­zeit von Okto­ber 2018 bis 2022 neu besetzt.

Der Zeit­auf­wand beläuft sich laut Frans­sen auf jähr­lich zwei Gesprä­che mit Erz­bi­schof Schick und jeweils einem Klau­sur­tag zur Vor­be­rei­tung. Dar­über hin­aus sei je nach aktu­el­lem Anlass die Teil­nah­me an Son­der­sit­zun­gen oder Arbeits­grup­pen erwünscht.

Inter­es­sen­tin­nen kön­nen ihre Bewer­bung bis 28. Juni schrift­lich (Erz­bi­schöf­li­ches Gene­ral­vi­ka­ri­at, Gleich­stel­lungs­stel­le, Dom­platz 1, 96049 Bam­berg) oder per E‑Mail (gleichstellung@​erzbistum-​bamberg.​de) ein­rei­chen. Für tele­fo­ni­sche Rück­fra­gen steht die Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te Astrid Frans­sen unter 0951/502‑1630 zur Verfügung.

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