Pla­kat­mo­tiv für die 69. Kulm­ba­cher Bier­wo­che steht fest

Das Plakat für die 69. Kulmbacher Bierwoche ist gefunden. Dieter Mönch (rechts im Bild) interpretiert in seinem Entwurf auf eine ganz neue Art die zentralen Elemente der Kulmbacher Bierwoche. Auf dem Bild ist er mit Birgit Reichardt, Senior Produkt-Managerin und Jurymitglied zu sehen.

Das Pla­kat für die 69. Kulm­ba­cher Bier­wo­che ist gefun­den. Die­ter Mönch (rechts im Bild) inter­pre­tiert in sei­nem Ent­wurf auf eine ganz neue Art die zen­tra­len Ele­men­te der Kulm­ba­cher Bier­wo­che. Auf dem Bild ist er mit Bir­git Rei­chardt, Seni­or Pro­dukt-Mana­ge­rin und Jury­mit­glied zu sehen.

Die Jury hat ent­schie­den – Die­ter Mönch aus Weid­hau­sen ist der Gewin­ner des Pla­kat­wett­be­werbs zur 69. Kulm­ba­cher Bier­wo­che. Damit kommt ihm schon zum zwei­ten Mal die­se Ehre zu, das Sie­ger­pla­kat zu stel­len. In der Sti­li­stik hebt sich sein Motiv von den bis­he­ri­gen gekür­ten Moti­ven deut­lich ab, in dem tra­di­tio­nel­le Ele­men­te im ange­sag­ten Retro-Stil mit­ein­an­der kom­bi­niert wur­den. Schon bald wird sein Motiv Maß­krü­ge, T‑Shirts und Pla­ka­te zieren.

Zum ersten Mal wur­den die ein­ge­reich­ten Ent­wür­fe der Desi­gner und Hob­by­ge­stal­ter erst nach der Abga­be­frist auf die Home­page gestellt, damit die Künst­ler unbe­ein­flusst von schon ver­öf­fent­lich­ten Pla­ka­ten ihre eige­nen Ent­wür­fe aus­ar­bei­ten konn­ten. „Dies bescher­te uns eine Band­brei­te an ver­schie­de­nen Gestal­tun­gen mit unter­schied­lich­sten Stil­rich­tun­gen und Dar­stel­lun­gen“, so Bir­git Rei­chardt, Seni­or Pro­dukt­ma­na­ge­rin und Orga­ni­sa­to­rin des Pla­kat­wett­be­wer­bes. Sie fügt mit einem Lächeln hin­zu: „Gleich­zei­tig sorg­te das in der Öffent­lich­keit für gro­ße Neu­gier auf die dies­jäh­ri­gen Entwürfe.“

Eine schwe­re Entscheidung

Die Ent­schei­dung ist der Jury auch in die­sem Jahr nicht leicht­ge­fal­len. „Durch die Beson­der­heit des neu­en Stadls in die­sem Jahr haben wir nach einem ganz spe­zi­el­len Pla­kat gesucht, das die Kulm­ba­cher Bier­wo­che 2018 reprä­sen­tie­ren kann. Das Gewin­nerde­sign hebt sich in sei­ner gan­zen Art deut­lich von den ver­gan­ge­nen Jah­ren ab. Gleich­zei­tig nimmt es aber auch den Bezug auf den neu­en, moder­nen Stadl“, führt Bir­git Reich­hardt fort.

Tra­di­ti­on trifft Moderne

Das dies­jäh­ri­ge Pla­kat für die Bier­wo­che ist eine Col­la­ge im Patch­work-Stil. Eine Col­la­ge ist dadurch gekenn­zeich­net, dass die vie­len ein­zel­nen Bau­stei­ne zusam­men genom­men ein neu­es Gan­zes erzeu­gen. „Auch die Bier­wo­che ist eine Art ‚Col­la­ge‘“, erklärt Andre­as Eßer, Lei­ter Mar­ke­ting der Kulm­ba­cher Braue­rei. „Zu ihren Bau­stei­nen zäh­len natür­lich die Fest­bie­re mit den Fest­wir­ten, die Blas­ka­pel­len aus dem Kulm­ba­cher Land, der neue Bier­stadl zu Fuße der Plas­sen­burg und die zahl­rei­chen Besu­cher aus aller Welt. Dar­auf basiert unser ein­ma­li­ges gemüt­li­ches und uri­ges Bier­fest. Und genau das spie­gelt auch das Pla­kat­mo­tiv von Die­ter Mönch wieder.“

Durch die patch­wor­k­ar­ti­ge Gestal­tung wirkt das Pla­kat leben­dig, die waag­rech­ten und senk­rech­ten Lini­en, die das Motiv in die ein­zel­nen Ele­men­te glie­dern, geben Halt und erzeu­gen ein den­noch auf­ge­räum­tes Erschei­nungs­bild. Auch die Farb­ge­stal­tung passt zu der Kulm­ba­cher Bier­wo­che 2018: Die war­men Erd­tö­ne ver­mit­teln ein gemüt­li­ches und hei­me­li­ges Gefühl. Ein­zig und allein das pla­ka­ti­ve Stich­wort „Bier­wo­che“ setzt sich durch den tür­ki­se­nen Block­hin­ter­grund von dem Rest ab, um ganz bewusst das Schlüs­sel­wort durch den Kon­trast hervorzuheben.

„Ich bin absicht­lich von der übli­chen Bier­fest­ge­stal­tung abge­wi­chen“, erklärt Gewin­ner Die­ter Mönch „Trotz­dem habe ich die wesent­li­chen Ele­men­te der Bier­wo­che ein­flie­ßen las­sen.“ Zu die­sen Ele­men­ten gehört die Posau­ne, die vor der Sil­hou­et­te der Plas­sen­burg platz­iert ist. Die­se Unter­tei­lung steht für die regio­na­len Musik­ka­pel­len sowie die Show­bands, die auch in die­sem Jahr im Her­zen von Kulm­bach für aus­ge­las­se­ne Stim­mung sor­gen wer­den. Des Wei­te­ren darf natür­lich das Wich­tig­ste nicht feh­len: Das Fest­bier und das lecke­re Weiß­bier. „In Ver­bin­dung mit den Fest­bier­krü­gen habe ich ganz bewusst gra­fisch dar­ge­stell­te Getrei­de­äh­ren inte­griert, da sie für das Bier­brau­en und die natür­li­chen und regio­na­len Roh­stof­fe der Kulm­ba­cher Bie­re ste­hen“, so Gewin­ner Die­ter Mönch.

Der skiz­zen­haft abge­bil­de­te Glo­bus steht für die Besu­cher aus aller Welt. „Es ist aber außer­dem Sym­bol der Welt­of­fen­heit, die die Kulm­ba­cher Bier­wo­che seit Beginn an ver­mit­telt“, fügt Andre­as Eßer hinzu.

Ein­mal hat ihm nicht gereicht

Der dies­jäh­ri­ge Gewin­ner und ursprüng­li­che Medi­en­ge­stal­ter Die­ter Mönch nimmt schon seit eini­gen Jah­ren mit viel Freu­de und Krea­ti­vi­tät an dem Wett­be­werb teil. Bereits im Jahr 2016 konn­te er die Jury über­zeu­gen. Zwei Jah­re spä­ter gelang es ihm erneut, sich gegen die vie­len ande­ren Teil­neh­mer durch­zu­set­zen. Nun darf er sich über ein Preis­geld von 1.000 Euro freu­en. Zahl­rei­che Fans der Kulm­ba­cher Bier­wo­che erwar­ten bereits sehn­süch­tig die limi­tier­ten Auf­la­gen von Krug, Pla­kat und T‑Shirt mit dem Sondermotiv.

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