Tag der Gebäu­de­rei­ni­gung am 15. Juni – auch im Land­kreis Kulmbach

270 Rei­ni­gungs­kräf­ten im Land­kreis ein­fach mal „Dan­ke“ sagen

Ein „Dan­ke­schön“ an alle, die den Kreis Kulm­bach sau­ber hal­ten: Zum Inter­na­tio­na­len Tag der Gebäu­de­rei­ni­gung am kom­men­den Frei­tag ruft die IG Bau­en- Agrar-Umwelt (IG BAU) dazu auf, den hei­mi­schen Rei­ni­gungs­kräf­ten Aner­ken­nung zu zei­gen. „Respect for clea­ners“ – das ist dabei das Mot­to aller zustän­di­gen Gewerk­schaf­ten welt­weit. „Egal ob Blu­men, Scho­ko­la­de oder ein per­sön­li­ches Wort – die Geste zählt“, sagt Gerald Nick­las. Der Bezirks­vor­sit­zen­de der Gebäu­de­rei­ni­ger- Gewerk­schaft spricht von einem „rich­tig har­ten Job, für den man die Beschäf­tig­ten auch mal loben kann“. Nach Anga­ben der Arbeits­agen­tur gibt es im Land­kreis Kulm­bach rund 270 Reinigungskräfte.

„Ihre Arbeit fin­det oft im Ver­bor­ge­nen statt. Wer mor­gens ins sau­be­re Büro kommt, denkt meist nicht dar­an, dass dort spät­abends oder im Mor­gen­grau­en geputzt wur­de“, so Nick­las von der IG BAU Ober­fran­ken. Dabei müss­ten vie­le Gebäu­de­rei­ni­ge­rin­nen unter hohem Zeit­druck arbei­ten. Das Sau­ber­ma­chen immer grö­ße­rer Flä­chen in immer kür­ze­rer Zeit – das soge­nann­te „Tur­bo-Put­zen“ – sei nach wie vor ein Pro­blem in der Branche.

Aller­dings sei­en die Jobs in der Gebäu­de­rei­ni­gung in den ver­gan­ge­nen Jah­ren spür­bar attrak­ti­ver gewor­den. So konn­te die IG BAU Löh­ne durch­set­zen, die deut­lich über dem gesetz­li­chen Min­dest­lohn lie­gen. Mitt­ler­wei­le bekommt eine Rei­ni­gungs­kraft in der nied­rig­sten Lohn­grup­pe 10,30 Euro pro Stun­de. Glas- und Fas­sa­den­rei­ni­ger haben Anspruch auf einen Stun­den­lohn von 13,55 Euro.

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