Stra­ße zum Feu­er­stein im Visier der Polizei

Auf­grund der zuneh­men­den Ver­kehrs­be­la­stung und der star­ken Fre­quen­tie­rung durch Motor­rä­der fand auf der Burg Feu­er­stein bei Eber­mann­stadt ein Tref­fen zwi­schen Fach­be­hör­den, der Bür­ger­initia­ti­ve „Stoppt die Lärm­be­lä­sti­gung durch die Motor­radra­se­rei“ sowie eini­gen betrof­fe­nen Anlie­gern statt. Beson­ders im Blick­punkt: die Rase­rei durch Motorradfahrer.

Die Ver­tre­ter der Bür­ger­initia­ti­ve Chri­stoph Ber­ger und Hans-Peter Kau­len über­reich­ten Land­rat Dr. Ulm bereits im Vor­feld zu die­sem Ter­min die Samm­lung der Unter­schrif­ten für die Initia­ti­ve „Stoppt die Lärm­be­lä­sti­gung durch die Motor­radra­se­rei“. Die Bür­ger­initia­ti­ve for­dert umfas­sen­de Maß­nah­men um den Ver­kehrs­lärm zu redu­zie­ren und die Rase­rei durch Motor­rä­der zu stoppen.

Die­ter Els vom Tief­bau­amt und Petra Dittrich vom Fach­be­reich Stra­ßen­ver­kehr des Land­rats­am­tes Forch­heim erläu­ter­ten die bereits getrof­fe­nen Maß­nah­men durch das Land­rats­amt Forch­heim. So wur­de zwi­schen­zeit­lich die zuläs­si­ge Höchst­ge­schwin­dig­keit im Bereich der Burg Feu­er­stein und im Bereich der Wan­der­park­plät­ze Rich­tung Eber­mann­stadt auf 50 km/​h beschränkt. Die Ver­set­zung der Orts­ta­fel von Eber­mann­stadt an der Feu­er­stein­stra­ße wur­de ange­ord­net und wird dem­nächst durch­ge­führt. Man­fred Hän­chen, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt, berich­te­te, dass die­se Geschwin­dig­keits­be­schrän­kung bereits mehr­fach kon­trol­liert wur­de und auch in Zukunft regel­mä­ßig – wie auch in ande­ren Berei­chen des Land­krei­ses Forch­heim – durch die Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt und die Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg kon­trol­liert wird. Dar­über hin­aus wur­den und wer­den auch wei­ter­hin die Motor­rä­der einer tech­ni­schen Kon­trol­le unter­zo­gen. So wur­den bereits meh­re­re Motor­rä­der wegen tech­ni­scher Män­gel bean­stan­det, ein Fahr­zeug wegen erheb­li­cher tech­ni­scher Män­gel sicher­ge­stellt und bei fünf wei­te­ren die Wei­ter­fahrt ver­bo­ten. Seba­sti­an Wetz von der Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Bam­berg erläu­ter­te den Ablauf der tech­ni­schen Kon­trol­len ins­be­son­de­re die Erken­nung der Mani­pu­la­tio­nen an den Motorrädern.

Die Stadt Eber­mann­stadt befür­wor­tet eben­falls regel­mä­ßi­ge Geschwin­dig­keits­kon­trol­len in die­sen Berei­chen und prüft des­halb, ob die kom­mu­na­le Ver­kehrs­über­wa­chung, die bereits im Gebiet der Stadt Eber­mann­stadt ihre Tätig­keit auf­ge­nom­men hat, auch auf der FO 41, ins­be­son­de­re im Bereich, für den die zuläs­si­ge Höchst­ge­schwin­dig­keit auf 50 km/​h beschränkt wur­de, Geschwin­dig­keits­kon­trol­len durch­füh­ren darf. Dies wur­de von allen Teil­neh­mern befürwortet.

Wei­te­re Mög­lich­kei­ten wur­den im Rah­men der bestehen­den Rechts­la­ge dis­ku­tiert. Eine mög­li­che Umset­zung wird von den Fach­be­hör­den geprüft.

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