Jun­ger Forch­hei­mer trat als angeb­li­cher Poli­zei­be­am­ter auf

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim und der Staats­an­walt­schaft Bamberg

Forch­heim. Meh­re­ren Straf­ta­ten eines jun­gen Forch­hei­mers haben Staats­an­walt­schaft Bam­berg und Poli­zei Forch­heim nun ein Ende gesetzt. Der Mann hat­te in den ver­gan­ge­nen Wochen mehr­fach Poli­zei­ein­sät­ze aus­ge­löst. Er befin­det sich seit letz­ter Woche in der einst­wei­li­gen Unterbringung.

Der 24-Jäh­ri­ge trat als angeb­li­cher Poli­zei­be­am­ter ver­schreck­ten Pas­san­ten gegen­über und ver­folg­te einen Bür­ger so auf­dring­lich, dass die­ser sich außer Atem in die Poli­zei­in­spek­ti­on flüch­te­te. In der Innen­stadt belä­stig­te er eine Jugend­li­che mit unsitt­li­chen Berüh­run­gen, einem Schü­ler schlug er grund­los von hin­ten mit der Faust ins Gesicht. Außer­dem bedroh­te er den Haus­mei­ster und die Leh­rer einer Forch­hei­mer Schu­le. Nach­dem er am Mor­gen des 2. Juni mehr­fach vor her­an­na­hen­de Autos gesprun­gen war und anschlie­ßend einen Brief­bo­ten ange­grif­fen hat­te, konn­te er fest­ge­nom­men werden.

Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bam­berg erging gegen den Forch­hei­mer in der ver­gan­ge­nen Woche Unter­brin­gungs­be­fehl wegen vor­sätz­li­cher Kör­per­ver­let­zung u.a. Der Mann befin­det sich seit­dem zum Voll­zug der einst­wei­li­gen Unter­brin­gung in einem psych­ia­tri­schen Krankenhaus.

Schreibe einen Kommentar