Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 10.06.2018

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Dieb­stahls­de­lik­te

Eber­mann­stadt. Im Lau­fe der Frei­tag­nacht ent­wen­de­te ein bis­her unbe­kann­ter Täter eine oran­ge­far­be­ne Deko-Fah­ne, die vor einem Laden­ge­schäft in der Haupt­stra­ße auf­ge­stellt war. Wer hat etwas gesehen?

Son­sti­ges

Göß­wein­stein. Zu einem schwer­wie­gen­den Klet­ter­un­fall war es Sams­tag­mit­tag am Röthel­fel­sen bei Mor­schreuth gekom­men. Eine 50jährige Klet­ter­trai­ne­rin, die zusam­men mit einer mehr­köp­fi­gen Grup­pe von Stu­den­ten einer Uni­ver­si­tät aus Ber­lin eine Exkur­si­on in der Frän­ki­schen Schweiz lei­te­te, stürz­te beim Absei­len von der Fels­for­ma­ti­on „Dani­el“ etwa 10 Meter in die Tie­fe. Die erfah­re­ne Klet­te­rin zog sich bei dem Sturz schwe­re Ver­let­zun­gen zu und blieb regungs­los aber ansprech­bar am Boden lie­gen. Bei der schwie­ri­gen und auf­wän­di­gen Ber­gung in dem unzu­gäng­li­chen Gelän­de waren die Berg­wacht Erlan­gen mit zahl­rei­chen Ein­satz­kräf­ten, Sani­tä­ter vom ASB, sowie ein Not­arzt der Luft­ret­tung im Einsatz.

Die schwer ver­letz­te Frau muss­te mit­tels Seil­win­de mit einem Hub­schrau­ber gebor­gen wer­den, um dann den wei­te­ren Trans­port in das Uni­kli­ni­kum nach Erlan­gen zu ermög­li­chen. Um den bis­her nicht geklär­ten Unfall­her­gang zu rekon­stru­ie­ren, war der Sach­be­ar­bei­ter für Klet­ter- und Alpin­un­fäl­le der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land an der Einsatzstelle.

Pretz­feld. Zu zwei Kör­per­ver­let­zun­gen wur­den die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt in der Sams­tag­nacht zum Was­ser­fest in Wann­bach geru­fen. Erst ver­setz­te kurz nach Mit­ter­nacht ein erheb­lich alko­ho­li­sier­ter 25jähriger Mann einem ande­ren 21jährigen Fest­be­su­cher einen Faust­schlag in das Gesicht, so dass die­ser eine erheb­li­che Prel­lung am Kie­fer erlitt.

Eine Stun­de spä­ter kam es zu einem Streit zwi­schen einem 18jährigen jun­gen Mann und einer bis­her unbe­kann­ten, etwa 25jährigen männ­li­chen Per­son, bei dem der Jün­ge­re einen Kopf­stoß gegen die Nase hin­neh­men muss­te. Der Täter ist etwa 175 cm groß, hat kur­ze brau­ne Haa­re und trug einen Drei­ta­ge­bart. Er flüch­te­te vor dem Ein­tref­fen der Poli­zei. Hin­wei­se zu dem Täter nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt ent­ge­gen, Tel.: 09194/73880.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Unfall­fluch­ten

FORCH­HEIM. Am frü­hen Sams­tag­mor­gen, in der Zeit von etwa 01.00 bis 06.00 Uhr, wur­de in der Holz­stra­ße ein schwar­zer Nis­san Mic­ra ange­fah­ren. Das Fahr­zeug wur­de mas­siv beschä­digt. Es ent­stand Sach­scha­den in Höhe von 2.500,– EUR. Ermitt­lun­gen wegen Unfall­flucht wur­den auf­ge­nom­men. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich unter 09191/70900 mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

DORMITZ. LKR. FORCH­HEIM. 100,– EUR Sach­scha­den ver­ur­sach­te ein bis­lang unbe­kann­ter Auto­fah­rer an einem Gar­ten­zaun in der Beet­ho­ven­stra­ße. In der Zeit 01.00 bis 09.00 Uhr am Sams­tag­mor­gen wur­de der Zaun ange­fah­ren. Der Ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich, ohne sich um den ange­rich­te­ten Scha­den zu kümmern.

Dieb­stäh­le

FORCH­HEIM. Vor einem Geschäft in der Bosch­stra­ße wur­de ein oran­ge-schwar­zes Fahr­rad der Mar­ke „Rock­ri­der“ ent­wen­det. Das Rad im Wert von etwa 200,– EUR stand in einem dor­ti­gen Fahr­rad­stän­der. Es hat eine auf­fal­lend neon-oran­ge-far­bi­ge Lackie­rung. Ent­wen­det wur­de es am Sams­tag­abend in der Zeit von 17.00 bis 18.00 Uhr. Hin­wei­se an die Poli­zei unter 09191/70900.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Lebens­mit­tel entwendet

Bam­berg. Am Sams­tag gg. 19.20 h ent­wen­de­te ein 19-jäh­ri­ger Marok­ka­ner Lebens­mit­tel im Gesamt­wert von 18 Euro aus einem Super­markt in der Star­ken­feld­stra­ße und wur­de hier­bei vom Laden­de­tek­tiv erwischt. Anschlie­ßend wur­de er der Poli­zei übergeben.

Parkremp­ler und geflüchtet

Bam­berg. Am Sams­tag zwi­schen 13.30 h und 20.10 h ereig­ne­te sich auf dem Park­platz eines Super­mark­tes in der Dr.-Robert-Pfleger-Straße eine Unfall­flucht. Die Geschä­dig­te park­te dort unbe­schä­digt ihren grau­en Seat Ibi­za. Als sie zurück­kehr­te, war die­ser von einem unbe­kann­ten Pkw an der Stoß­stan­ge beschä­digt wor­den. Der Ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich ohne sich um die Regu­lie­rung des Scha­dens i.H.v. 500 Euro zu küm­mern. Wer kann Hin­wei­se auf den Ver­ur­sa­cher geben (0951/9129–210)?

Mari­hua­na im Pkw

Bam­berg. Im Rah­men einer Ver­kehrs­kon­trol­le am Sams­tag gg. 20.40 h in der Hall­stadter Stra­ße wur­de bei den Bei­fah­rern fest­ge­stellt, dass die­se ver­such­ten, wäh­rend der Kon­trol­le Dro­gen vor den kon­trol­lie­ren­den Beam­ten zu ver­stecken. Die Dro­gen wur­den beschlag­nahmt und bei­de müs­sen nun mit den Kon­se­quen­zen einer Straf­an­zei­ge rechnen.

In Schlan­gen­li­ni­en unterwegs

Bam­berg. Am Sams­tag gg. 21.00 h wur­de in der Cobur­ger Stra­ße ein Fahr­rad­fah­rer einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen, da die­ser in mas­si­ven Schlan­gen­li­ni­en unter­wegs war. Inner­halb des Beob­ach­tungs­zeit­raums stürz­te er auch, blieb aber glück­li­cher­wei­se unver­letzt. Im Rah­men der Kon­trol­le konn­te der Grund hier­für schnell fest­ge­stellt wer­den: 1,3 Pro­mil­le. Auf­grund der o.g. Aus­fall­erschei­nun­gen war eine Blut­ent­nah­me im Kli­ni­kum und eine Anzei­ge, sowie eine Unter­bin­dung der Wei­ter­fahrt die Folge.

Zu viel getankt

Bam­berg. Am Sams­tag gg. 23.00 h wur­de in der Hain­stra­ße der Fah­rer eines schwar­zen BMW einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Bei ihm wur­de Alko­hol­ge­ruch wahr­ge­nom­men; ein gerichts­ver­wert­ba­rer Atem­al­ko­hol­test erbrach­te einen Wert von 0,72 Pro­mil­le. Eine Unter­bin­dung der Wei­ter­fahrt und eine Anzei­ge waren die Folge.

Dro­gen im Sand­ge­biet kon­su­miert und mitgeführt

Bam­berg. Durch die Strei­fen wur­den von Sams­tag auf Sonn­tag im Zeit­raum von 23.20 h – 03.30 h in meh­re­ren Sei­ten­stra­ßen der Sand­stra­ße sechs Per­so­nen Kon­trol­len unter­zo­gen, nach­dem von die­sen deut­li­cher Mari­hua­nage­ruch aus­ging. Meh­re­re Joints und eine klei­ne­re Tüten mit Mari­hua­na waren das Ergeb­nis der Kon­trol­len. Für die Kon­trol­lier­ten bedeu­te­te dies jeweils eine Anzei­ge und die Beschlag­nah­me des Rauschgifts.

Ille­ga­le Tech­no­par­ty aufgelöst

Bam­berg. Am Sonn­tag gg. 01.00 h wur­de durch eine Strei­fe im Hain­ge­biet eine laut­star­ke Tech­no­par­ty fest­ge­stellt. Auf­ge­baut waren ein DJ-Pult, gro­ße Laut­spre­cher­bo­xen und Licht­ef­fek­te. Durch meh­re­re Anwoh­ner wur­de bereits Beschwer­de über den Lärm geführt. Im Rah­men der Kon­trol­le wur­den drei Per­so­nen als „Ver­an­stal­ter“ und DJs iden­ti­fi­ziert. Eine Erlaub­nis konn­ten sie nicht vor­wei­sen, zumal sie bereits vor Ort anga­ben, dass sie „hier­für“ nie eine Erlaub­nis bekom­men hät­ten. Die Auf­lö­sung der ille­ga­len Par­ty und Anzei­gen gg. die Betrei­ber waren die Fol­ge. Hier­bei wur­de auch eine Per­son mit Can­na­bis fest­ge­stellt, die ange­zeigt wurde.

Strei­fe beleidigt

Bam­berg. Am Sonn­tag gg. 02.30 h fuhr eine Strei­fe durch die Lan­ge Stra­ße. Plötz­lich wur­den die Beam­ten von einem Pas­san­ten im Vor­bei­fah­ren laut­stark belei­digt. Eine Anzei­ge gg. die Per­son war die Folge.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Land

Hand­brem­se nicht rich­tig angezogen

BISCH­BERG. Ein 25-jäh­ri­ger Pkw-Fah­rer stell­te am Sams­tag­abend auf der abschüs­si­gen Schul­stra­ße sein Fahr­zeug ab um an einer pri­va­ten Fei­er teil­zu­neh­men. Dabei zog er die Hand­brem­se nicht voll­stän­dig an, so dass sich der Pkw nach eini­ger Zeit selbst­stän­dig mach­te und ca. 50 m füh­rer­los den Berg hin­ab roll­te, bis er gegen die Sei­te eines gepark­ten Pkw prall­te und die­sen noch gegen eine Mau­er schob. Ins­ge­samt war Blech­scha­den in Höhe von ca. 5000.- Euro zu bekla­gen. Der jun­ge Mann erhielt ein Verwarnungsgeld.

Alko­ho­li­siert am Steuer

OBER­HAID. Ein auf­merk­sa­mer Zeu­ge beob­ach­te­te am spä­ten Sams­tag­nach­mit­tag am Bahn­hof eine Pkw-Fah­re­rin, die in ihrem Pkw saß und dort ein Fläsch­chen hoch­pro­zen­ti­gen Alko­hol aus­trank. Anschlie­ßend fuhr sie mit dem Pkw weg. Die ver­stän­dig­te Poli­zei traf die 35-Jäh­ri­ge kur­ze Zeit spä­ter zu Hau­se an und stell­te bei ihr eine Atem­al­ko­hol­kon­zen­tra­ti­on von 0,78 Pro­mil­le fest. Sie muss­te im Anschluss zu einer Blut­ent­nah­me ins Kli­ni­kum Bam­berg mitgehen.

Ben­zin in den Kanal geleitet

BUT­TEN­HEIM. Rumä­ni­sche Beschäf­tig­te einer Hand­wer­ker­fir­ma betank­ten am Sams­tag­nach­mit­tag an einer Tank­stel­le im Gewer­be­park ihren Klein­trans­por­ter ver­se­hent­lich mit Ben­zin anstel­le von Die­sel. Als sie ihren Irr­tum bemerk­ten, fuh­ren sie hin­ter die Tank­stel­le und lie­ßen mit einem Schlauch die fal­sche Tank­fül­lung in einen Gul­ly lau­fen. Erst als ein auf­merk­sa­mer Zeu­ge sie ansprach, been­de­ten sie ihr umwelt­ge­fähr­den­des Han­deln. Im Anschluss wur­de die Poli­zei geru­fen. Über die Kana­li­sa­ti­on lief das Ben­zin in ein ober­ir­di­sches Regen­auf­fang­becken und muss­te dort nach einer Kanal­spü­lung durch die ört­li­che Feu­er­wehr mit gro­ßem Auf­wand durch Ölsper­ren auf­ge­fan­gen und gebun­den wer­den. Ver­tre­ter der Gemein­de und des Land­rats­am­tes wur­den eben­falls hin­zu­ge­ru­fen. Ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Gewäs­ser­ver­un­rei­ni­gung wur­de ein­ge­lei­tet. Die Höhe des finan­zi­el­len Auf­wan­des wird noch beziffert.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Stadt

Alko­hol am Steuer

Am frü­hen Sonn­tag­mor­gen wur­de im Stadt­ge­biet Bay­reuth ein jun­ge Dame aus dem Land­kreis Hof mit ihrem Pkw einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Wäh­rend der lau­fen­den Kon­trol­le wur­de durch die Beam­ten deut­li­cher Alko­hol­ge­ruch festgestellt.

Ein im Anschluss durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab vor Ort einen Wert von 0,94 Pro­mil­le. Ein im Anschluss durch­ge­führ­ter Test an einem gericht­ver­wert­ba­ren Atem­al­ko­hol­ge­rät ergab letzt­end­lich einen Wert von 0,86 Promille.

Die jun­ge Dame erwar­tet nun eine Anzei­ge wegen einer Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­keit. Der Fahr­zeug­schlüs­sel wur­de dar­auf­hin der Eigen­tü­me­rin des Pkws über­ge­ben, wel­che nüch­tern am Bei­fah­rer­sitz saß.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bayreuth-Land

Fah­ren ohne Fahrerlaubnis

Bay­reuth. Am 08.06.2018, gegen 23:15 Uhr kon­trol­lier­ten Beam­te der PI Bay­reuth-Land einen offe­nen Kasten­wa­gen mit Anhän­ger. Der Fahr­zeug­füh­rer leg­te den Beam­ten eine aus­län­di­sche Fahr­erlaub­nis vor. Die erfor­der­li­che Fahr­erlaub­nis­klas­se hät­te er jedoch bereits im Okto­ber 2013 ver­län­gern müs­sen, was er jedoch unter­ließ. Somit ver­füg­te er nicht über die erfor­der­li­che Fahr­erlaub­nis­klas­se um das Gespann zu füh­ren. Die Wei­ter­fahrt wur­de unterbunden.

Nach erfolg­ter Ver­neh­mung wur­de der Beschul­dig­te wie­der entlassen.

Ein­bruchs­ver­such scheitert

Bind­lach. Im Zeit­raum vom 08.06.2018, 23:00 und 09.06.2018, 00:30 Uhr ver­such­te ein bis­lang unbe­kann­ter Täter die Woh­nungs­tü­re eines 32-jäh­ri­gen Bind­la­chers auf­zu­bre­chen. Der Woh­nungs­in­ha­ber stell­te den Scha­den bei sei­ner Rück­kunft fest.

Per­so­nen wel­che im genann­ten Zeit­raum ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen im Bereich der Eichen­stra­ße gemacht haben, wer­den gebe­ten sich an die Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land unter der Tel. 0921/506‑2230 zu wenden.

Dieb­stahl

Bischofs­grün. Am 09.06.2018 gegen 15:15 Uhr stell­te ein 55-jäh­ri­ger aus Wun­sie­del sein Renn­rad im Hin­ter­hof eines Gast­hau­ses im Kir­chen­ring in Bischofs­grün ab. Als er gegen 17:00 Uhr wie­der wei­ter­fah­ren woll­te, stell­te er fest, dass das Fahr­rad ent­wen­det wur­de. Ledig­lich sein Helm befand sich noch vor Ort.

Es han­delt sich um ein Renn­rad aus Car­bon, Mar­ke: Ste­vens, matt-schwar­zer Rah­men mit rot-wei­ßen Schrift­zü­gen und einem Car­bon Sattel.

Per­so­nen, wel­che im genann­ten Zeit­raum ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen im Hin­blick auf die­sen Dieb­stahl gemacht haben, wer­den gebe­ten sich an die Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Land unter der Tel. 0921/506‑2230 zu wenden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Auto ange­fah­ren und geflüchtet

MAIN­LEUS, LKR. KULM­BACH: Eine unan­ge­neh­me Ent­deckung mach­te ein 55-jäh­ri­ger Fahr­zeug­hal­ter aus dem west­li­chen Kulm­ba­cher Land­kreis am ver­gan­ge­nen Mitt­woch. Ein Unbe­kann­ter hat­te sei­nen gepark­ten Wagen beschä­digt und sich anschlie­ßend aus dem Staub gemacht. Nun ermit­telt die Polizei.

Am Nach­mit­tag des 29. Mai hat­te der Mann sei­nen VW im Korn­weg in Main­leus ord­nungs­ge­mäß und unbe­schä­digt geparkt. Als er eine Woche spä­ter wie­der zu sei­nem Fahr­zeug kam, muss­te er fest­stel­len, dass die vor­de­re Stoß­stan­ge durch einen Unfall erheb­lich beschä­digt war. Eine Nach­richt vom Ver­ur­sa­cher oder eine Mel­dung des Unfalls bei der Poli­zei war jedoch zum Leid­we­sen des VW-Besit­zers nicht aus­zu­ma­chen, so dass er vor­läu­fig auf dem Scha­den von rund 800 Euro „sit­zen bleibt“.

Die Kulm­ba­cher Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen über­nom­men und bit­tet um Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung. Wer im frag­li­chen Zeit­raum zwi­schen 29.05. und 06.06. ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen gemacht hat, die mit dem Unfall­ge­sche­hen in Zusam­men­hang ste­hen könn­ten, wird gebe­ten, sich unter Tel. 09221/6090 zu melden.

Ille­ga­le „Spritz­tour“ endet im Krankenhaus

KULM­BACH: Dass Ideen, die im alko­ho­li­schen Über­schwang der Gefüh­le gebo­ren wer­den, sel­ten die besten sind, muss­te ein 26-jäh­ri­ger Kulm­ba­cher am spä­ten Sams­tag­abend schmerz­lich am eige­nen Leib erfah­ren. Er woll­te ein frem­des Kraft­rad aus­pro­bie­ren, was ihm statt dem erhoff­ten Ner­ven­kit­zel einen Kran­ken­haus­auf­ent­halt einbrachte.

Nach Ein­bruch der Dun­kel­heit fass­te der jun­ge Mann im Kulm­ba­cher Orts­teil Wicken­reuth, wo er eine pri­va­te Fei­er besuch­te, offen­bar den Ent­schluss, sich das nicht zuge­las­se­ne Moped des Gast­ge­bers ohne des­sen Wis­sen „aus­zu­lei­hen“ und eine klei­ne Aus­fahrt zu unter­neh­men. Die­se führ­te ihn auf einen Feld­weg Rich­tung Forst­lahm, von dem er aller­dings abkam und ins angren­zen­de Feld fuhr. Ob die Dun­kel­heit, man­geln­de Fahr­pra­xis oder die Alko­ho­li­sie­rung ursäch­lich für den fol­gen­den Sturz waren, ist der­zeit noch unklar. Deut­li­cher fie­len hin­ge­gen die nicht uner­heb­li­chen Gesichts­ver­let­zun­gen des Fah­rers aus, die einen Ret­tungs­dien­st­ein­satz und eine sta­tio­nä­re Auf­nah­me im Kran­ken­haus not­wen­dig machten.

Nun ermit­telt die Kulm­ba­cher Poli­zei gegen den jun­gen Mann wegen unter­schied­lich­ster Delik­te, unter ande­rem wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr sowie Ver­stö­ßen gegen das Pflicht­ver­si­che­rungs- und das Kraft­fahr­zeug­steu­er­ge­setz. Die kur­ze und jäh been­de­te Aus­fahrt wird für den Fah­rer somit nicht nur ein gesund­heit­li­ches, son­dern auch ein juri­sti­sches Nach­spiel haben.

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