„FOr­le­sen!“ – Fort­bil­dungs­rei­he zur Lese­för­de­rung in der Bil­dungs­re­gi­on Land­kreis Forchheim

Das Bil­dungs­bü­ro des Land­rats­am­tes Forch­heim bie­tet eine Fort­bil­dungs­rei­he zur Lese­för­de­rung an

Nach­dem die Auf­takt­ver­an­stal­tung in Grä­fen­berg ein gro­ßer Erfolg war, ist auch die Ver­an­stal­tung in Forch­heim sehr gelun­gen. Der Work­shop „Der Tod in Bil­der­bü­chern – Muss man dafür trau­rig sein“ mit Frau Alex­an­dra Eyrich als auch der Work­shop „ Erst­le­se-Bücher- „Lesen will gelernt sein“ mit Frau Ulla Schil­ler-Irba­cher erhiel­ten ein durch­weg posi­ti­ves Feedback.

Zwei wei­te­re Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen wer­den in den näch­sten Wochen noch angeboten:

Am 28.06.2018 fin­den im Müt­ter­zen­trum Eber­mann­stadt e. V., Feu­er­stein­str. 11, 91320 Eber­mann­stadt zwei wei­te­re Work­shops zur Lese­för­de­rung im Land­kreis Forch­heim statt. Für bei­de Work­shops sind noch eini­ge Plät­ze frei.

Work­shop 3 „Kamis­hi­bai-Papier­thea­ter“: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Mode­ra­ti­on: Gud­run Wie­de­mann, Vor­le­se­rin & Bibliothekarin

Tra­di­tio­nel­le Erzähl­kunst aus Japan. Kamis­hi­bai heißt über­setzt Papier­thea­ter. Ein fas­zi­nie­ren­des Medi­um, das sich sehr gut zur krea­ti­ven Umset­zung von Bil­der­bü­chern, Mär­chen und Geschich­ten eig­net. Die Biblio­the­ka­rin und Vor­le­se­rin wird an Bei­spie­len die beson­de­ren Mög­lich­kei­ten des Kamis­hi­bai zei­gen und von ihren Erfah­run­gen in Biblio­the­ken und Grund­schu­len berich­ten. Die Teil­neh­me­rIn­nen bekom­men im Work­shop die Gele­gen­heit die viel­fäl­ti­gen Erzähl- und Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten des Erzähl­thea­ters selbst aus­zu­pro­bie­ren. Erzähl­thea­ter ist Lese­för­de­rung pur.

Work­shop 4 „Geschich­ten erle­ben“: 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr

Mode­ra­ti­on: Mar­co Fal­ler, Theaterpädagoge

Beim Lesen von Geschich­ten eröff­nen sich uns span­nen­de Wel­ten. Wir kön­nen Aben­teu­er bestehen, Dra­chen bezwin­gen und in weit ent­fern­te Län­der rei­sen. Dazu brau­chen wir nichts mehr als ein gutes Buch, eine gute Geschich­te, die uns fes­selt und mitreist.
Mit den Mit­teln des Thea­ters wol­len wir bekann­te und weni­ger bekann­te Geschich­ten bear­bei­ten. Was wir als Text auf dem Papier fin­den, soll leben­dig und erfahr­bar wer­den. Dar­um wer­den wir selbst Thea­ter spie­len und die Geschich­ten, die wir zuvor gele­sen haben, aus­ge­stal­ten. Ver­schie­de­ne Wege, um vom geschrie­ben Wort zum fühl­ba­ren Erleb­nis zu gelan­gen, wer­den erkun­det. Wir fin­den krea­ti­ve Bil­der für Geschich­ten und ent­wickeln klei­ne Sze­nen, die unse­re Fan­ta­sie anre­gen und Lust auf wei­te­re Geschich­ten machen.
Ziel ist es, ver­schie­de­ne Metho­den ken­nen­zu­ler­nen, wie mit den Mög­lich­kei­ten des Thea­ters Lite­ra­tur an Kin­der ver­mit­telt und die Freu­de am Lesen geweckt wer­den kann.

Wei­ter­hin fin­den am 10.07.2018 im Evan­ge­li­schen Gemein­de­haus, Von-Hirsch­berg-Str. 8, 91077 Neun­kir­chen am Brand die letz­ten zwei Work­shops zur Lese­för­de­rung im Land­kreis Forch­heim statt. Für bei­de Work­shops sind noch weni­ge Plät­ze frei.

Work­shop 5 „Das leben­de Buch“: 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Mode­ra­ti­on: Wer­ner Mül­ler, Schau­spie­ler & Regisseur

In der all­täg­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on wird der Anteil der lin­gua­len Spra­che, d.h. der Infor­ma­ti­ons­ebe­ne des Gespro­che­nen, auf weni­ger als 10 % geschätzt. Ein viel höhe­rer Stel­len­wert wird dem Klang der Stim­me (etwa 40 %) und wei­te­ren, non-ver­ba­len Zei­chen­trä­gern, d.h. der vor­ran­gig emo­tio­na­len Bezie­hungs­ebe­ne (über 50%) zuge­schrie­ben. In die­sem Work­shop sol­len lite­ra­ri­sche Tex­te durch Tech­ni­ken des Kör­per­thea­ters und ande­re For­men des dar­stel­len­den Spiels aus der geschrie­be­nen und gedruck­ten Form (= lin­gua­le Spra­che) in die beseel­te, geleb­te und damit erleb­ba­re Ebe­ne (= Bezie­hungs­ebe­ne) geho­ben werden.
Ziel ist, das Lesen nicht nur als Kul­tur­tech­nik son­dern als „Kino im Kopf“ zu erfahren.

Work­shop 6 „Vor­le­sen und Lesen im Dia­log – Wo liegt der Unter­schied?“: 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr:

Mode­ra­ti­on: Inge­borg Tau­be, Lese- und Literaturpädagogin

Um Kin­dern die Lust am Buch und an Geschich­ten zu ver­mit­teln und sie damit in Ihrer Sprach­ent­wick­lung zu unter­stüt­zen, kön­nen zwei ver­schie­den Metho­den des Vor­le­sens genutzt werden.
In die­sem Work­shop wer­den die­se Stra­te­gien – das lite­ra­ri­sche Vor­le­sen und das dia­lo­gi­sche Lesen – vor­ge­stellt und anhand von prak­ti­schen Bei­spie­len erprobt. Kur­ze Film­aus­schnit­te ergän­zen die­se Ein­heit. Die Refe­ren­tin stellt dazu aktu­el­le und span­nen­de Bücher und Bil­der­bü­cher vor, die sich zum Vor­le­sen eig­nen, aber auch Anlass bie­ten, um gemein­sam ins Gespräch zu kommen.


Für die Work­shops ist eine Anmel­dung erfor­der­lich, außer­dem wird pro Work­shop und Teil­neh­mer ein klei­ner Kosten­bei­trag von 7,00 Euro erho­ben. Das Anmel­de­for­mu­lar ist auf der Home­page unter www​.bil​dungs​re​gi​on​-forch​heim​.de zu fin­den. Wei­te­re Infor­ma­ti­on erhal­ten Sie auch tele­fo­nisch unter 09191/86–2402 oder unter 09191/86–1071.

Schreibe einen Kommentar