Festbiere für die 69. Kulmbacher Bierwoche sind eingebraut

Im Mai ging es im Sudhaus der Kulmbacher Brauerei noch geschäftiger zu als sonst. Die Braumeister nahmen die Rohstoffe besonders unter die Lupe und holten alte Rezepturen wieder hervor. Mit ihrem geballten Wissen und Können brauten sie dann ganz besondere Sude ein, nämlich die Sude für die Festbiere von Kulmbacher, Mönchshof und EKU für die Kulmbacher Bierwoche 2018.

Herrmann Nothhaft, Leiter Technologie/Qualität (links im Bild) und Ralf Nestmann, Leiter Herstellung, nehmen die Rohstoffe ganz genau unter die Lupe. Denn für die Festbiere kommen nur besten Rohstoffe in Frage.

Herrmann Nothhaft, Leiter Technologie/Qualität (links im Bild) und Ralf Nestmann, Leiter Herstellung, nehmen die Rohstoffe ganz genau unter die Lupe. Denn für die Festbiere kommen nur besten Rohstoffe in Frage.

„Das Einbrauen der Festbiere für die Kulmbacher Bierwoche ist für uns Braumeister Jahr für Jahr etwas ganz Besonderes“, sagt Hermann Nothhaft, Leiter Technologie und Qualitätssicherung. „Natürlich steckt in jedem unserer Biere unser Herzblut, aber für die Festbiere legen wir uns noch ein Quäntchen mehr ins Zeug.“ Schließlich wollen die Braumeister der Kulmbacher Brauerei mit ihren Spezialitätenbieren für außergewöhnliche Genusserlebnisse während der fünften Jahreszeit in Kulmbach sorgen.

Deswegen kommen für die Festbiere nur die besten Rohstoffe in Frage: fränkische Braumalze, weiches Wasser aus dem Fichtelgebirge und feine Aromahopfen aus der Hallertau. Aber Rohstoffe sind nur der Anfang. „Das Einbrauen selbst muss man sich wie das Zubereiten eines festlichen Gerichts in der Küche vorstellen. Das Rezept und das Handwerk sind das Eine, aber das Geschick und Gefühl für den besonderen Geschmack das Andere“, erklärt Nothhaft. „Entscheidend für die Geschmacks- und Farbunterschiede der Festbiere sind die verschiedenen Spezialmalze sowie Menge und Zeitpunkt der Hopfengabe.“ Die Braumeister überlassen auch nichts dem Zufall. Erst wenn sie bei der frü­hest­mög­lichen Verkostung feststellen, dass die Festbiere ihren Vorstellungen entsprechen, wird der Brauprozess fortgesetzt.

Für jeden Geschmack das richtige Festbier

So entstehen – streng nach dem bayerischen Reinheitsgebot gebraut – die einzigartigen Festbiere von Kulmbacher, Mönchshof und EKU, die ihresgleichen suchen.

Das Kulmbacher Festbier ist intensiv bernsteinfarben und überzeugt mit kräftiger Hopfung, die sich dem malzaromatischen Charakter anpasst. Das EKU Festbier hat eine angenehme bittere Note und liegt farblich genau zwischen dem Kulmbacher und dem Mönchshof Festbier. Letzteres ist sehr hell in der Farbe und in der Hopfung etwas weniger betont, was ihm ein sehr feines Aroma verleiht.

Auch Weißbierfreunde kommen bei der Kulmbacher Bierwoche nicht zu kurz. Das Kapuziner Weißbier ist goldgelb mit leichter Hefetrübung, sehr fruchtig und süffig – wie ein Weißbier eben sein muss. Somit bietet es eine erfrischende Alternative zu den drei Festbieren.

Und Kulmbach wäre nicht die heimliche Hauptstadt des Bieres, wenn es im Stadel nicht auch noch alkoholfreie und alkoholreduzierte Biere neben den klassischen alkoholfreien Erfrischungsgetränken geben würde. Somit dürfen sich die Besucher schon heute auf neun geschmackvolle Tage freuen.

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