ÖPNV in Bam­berg: Job­ticket ent­wickelt sich zum Erfolgsmodell

Das „Job­ticket“ für den Öffent­li­chen Per­so­nen-Nah­ver­kehr (ÖPNV) ent­wickelt sich auch in Bam­berg zum Erfolgs­mo­dell. Bei dem Fir­men­abo erhal­ten die Mit­ar­bei­ter der teil­neh­men­den Unter­neh­men einen zusätz­li­chen Rabatt auf den Preis der Jah­res­kar­te für den Stadt­bus. Größ­ter Part­ner in Bam­berg ist die Sozi­al­stif­tung Bam­berg – ein Jahr nach der Ein­füh­rung nut­zen bereits 336 Mit­ar­bei­ter der Sozi­al­stif­tung das gün­sti­ge Ticket für ihre Fahr­ten zur Arbeit und in der Freizeit.

Beim Fir­men­abo för­dert der Arbeit­ge­ber die Nut­zung von Bus und Bahn durch die Mit­ar­bei­ter. Der Fahr­gast fährt min­de­stens 7,5 Pro­zent gün­sti­ger als mit einem „nor­ma­len“ Jah­res­abo. Weil sich bei der Sozi­al­stif­tung Bam­berg auch der Arbeit­ge­ber merk­lich an den Ticket­ko­sten betei­ligt und sich sehr vie­le Mit­ar­bei­ter für den Wech­sel zum ÖPNV ent­schie­den haben, erhal­ten die Mit­ar­bei­ter der Sozi­al­stif­tung Bam­berg sogar einen Rabatt von 12,5 Pro­zent. Waren es anfäng­lich bereits über 200 Mit­ar­bei­ter, die mit dem Stadt­bus zum Arbeits­platz gefah­ren sind, konn­te die Zahl bin­nen einem Jahr noch ein­mal um mehr als die Hälf­te gestei­gert wer­den. „Damit för­dern wir nicht nur den glo­ba­len Kli­ma­schutz, son­dern tra­gen auch zur Redu­zie­rung des Indi­vi­du­al­ver­kehrs an den Kli­nik­stand­or­ten am Bru­der­wald und am Michels­berg“ bei, so Johan­nes Goth, Vor­stand Finan­zen der Sozi­al­stif­tung Bamberg.

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