Bamberger FDP für Weltnaturerbe Steigerwald mit Option für späteren Nationalpark

Die FDP in Stadt und Landkreis Bamberg spricht sich in einer gemeinsamen Pressemitteilung für die Unterschutzstellung des Ebracher Klosterwaldes aus. „Wir halten es für ein wichtiges Ziel, im Steigerwald einen Teil des Staatswaldes aus der aktiven Bewirtschaftung zu nehmen und unter besonderen Schutz zu stellen“, so die beiden FDP-Landtagskandidaten Martin Pöhner (Bamberg-Stadt) und Martin Wünsche (Bamberg-Land) „Damit bestünde die Chance, dass der Steigerwald in das bereits bestehende UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwälder aufgenommen wird“, meint FDP-Kreisrat Dr. Liebhard Löffler. „Die Verbindung des Weltkulturerbes Bamberg mit einem Weltnaturerbe Steigerwald hätte großes Potential für die Förderung eines nachhaltigen, sanften Tourismus. Insbesondere könnte dadurch die Verweildauer der Touristen in der Region erhöht werden. Somit steckt ein erhebliches Potential an Arbeitsplätzen in einer solchen engen touristischen Verbindung zwischen Stadt und Umland“, unterstreicht FDP-Kreisvorsitzender Jobst Giehler, der aus der Stadt Bamberg kommt.

Die vier FDP-Spitzenpolitiker aus Stadt und Landkreis betonen, dass die FDP ausschließlich für eine Unterschutzstellung von Staatswald ist. „Selbstverständlich bleiben bei unserer Lösung privatwirtschaftlich betriebene Flächen im Steigerwald weiterhin ganz normal bewirtschaftbar“, betont FDP-Landtagskandidat Martin Wünsche aus Hirschaid.

Nationalpark Option für die Zukunft

„Beim Vorschlag der Bamberger FDP, ein Weltnaturerbe Steigerwald anzustreben, bleibt die spätere Einrichtung eines Nationalparks als Option erhalten, wenn sich der Freistaat doch noch für die Einrichtung eines weiteren Nationalparks in Bayern entscheidet“, betont Dr. Liebhard Löffler. Der FDP-Kreisrat hält die Unterschutzstellung des Ebracher Klosterwaldes für einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz.

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