Bamberger FDP will Sanierung bzw. Neubau des Dientzenhofer-Gymnasiums in Bamberg umgehend auf den Weg bringen

Stadtrat Martin Pöhner

Stadtrat Martin Pöhner

FDP-Stadtrat Martin Pöhner, der als einer von nur vier städtischen Vertretern dem Zweckverband Gymnasien Stadt und Landkreis Bamberg angehört, fordert in einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas Starke, dass der Zweckverband bereits in seiner nächsten Sitzung am 2. Mai ein „ganz klares Bekenntnis zum Standort Bamberg des Dientzenhofer-Gymnasiums abgeben soll“.

Die im Fränkischen Tag veröffentlichten Zahlen des Standortgutachtens für die Zukunft der Bamberger Gymnasiallandschaft würden deutlich zeigen, so Pöhner, dass keiner der diskutierten Standorte im Landkreis die Mindestanforderungen des Kultusministeriums für eine Verlagerung erfüllt.

„Die Entscheidung darf nicht länger aufgeschoben werden! Die Schulfamilie des Dientzenhofer-Gymnasiums braucht endlich Sicherheit, dass die Schule nicht verlagert wird. Auch die Eltern der neuen potentiellen Fünftklässler, die ihre Kinder wenige Tage später vom 7. bis 11. Mai 2018 an den Bamberger Gymnasien anmelden, brauchen ebenfalls Entscheidungssicherheit, dass das Dientzenhofer-Gymnasium in Bamberg bleibt. Bei weiterer Verunsicherung wäre sonst möglicherweise ein Einbruch der Anmeldezahlen zu befürchten“, betont Pöhner in seinem Antrag an den Zweckverband. Jetzt sei endlich Klarheit gefragt.

Gleichzeitig beantragt der FDP-Stadtrat, dass der Zweckverband Gymnasien in derselben Sitzung bereits der Verwaltung den Auftrag gibt, ein Gutachten über Sanierung bzw. Neubau des Dientzenhofer-Gymnasiums am bestehenden Standort erstellen zu lassen. „Die Schulfamilie darf angesichts des zum Teil sehr schlechten Zustands der dringend sanierungsbedürftigen Gebäude nicht länger vertröstet werden. Sanierung bzw. Neubau des DG müssen nun schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden!“, erläutert Pöhner.

Das Gutachten soll klären, ob eine Generalsanierung oder ein Neubau des Dientzenhofer-Gymnasiums am bestehenden Standort nachhaltiger bzw. kostengünstiger wäre. Dabei beantragt Pöhner auch Mittelwege wie Teilsanierung und Teilneubau am Standort Feldkirchenstraße zu prüfen.

Kaiser-Heinrich Gymnasium nicht vergessen!

Der FDP-Stadtrat beantragt außerdem, dass auch für die Sanierung oder den Neubau des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums am Standort Bamberg in der Zweckverbandssitzung am 2. Mai 2018 der Startschuss gegeben werden soll, indem auch hierfür die Verwaltung mit der Erstellung eines Gutachtens mit ähnlicher Zielsetzung wie beim DG beauftragt werden soll. „Das Kaiser-Heinrich-Gymnasium darf bei der ganzen Diskussion über das DG nicht hinten herunter fallen! Auch hier ist aufgrund des teilweise schlechten baulichen Zustands der Schule dringender Handlungsbedarf geboten.“