Stipendiatentreffen des DAAD in Bamberg

Rund 400 Studierende aus 90 Ländern diskutieren beim Stipendiatentreffen des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) über die ‚Zukunft der Arbeit‘.

Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist Gastgeberin eines der fünf großen Stipendiatentreffen, die der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) jährlich für seine ausländischen Stipendiatinnen und Stipendiaten an verschiedenen Hochschulorten in Deutschland veranstaltet. Thematischer Schwerpunkt der Veranstaltung vom 13. bis 15. April 2018 ist die ‚Zukunft der Arbeit‘. Zu diesem Leitthema erwarten die rund 400 Geförderten Impulse und Vorträge, etwa ‚Leadership 4.0 – aktuelle Herausforderungen in der Personalführung‘ oder ‚The global financial crisis and the new behavioural macroeconomics‘. Eröffnet wird das Programm von Prof. Maike Andresen von der Universität Bamberg mit dem Vortrag ‚Herausforderungen der Arbeitswelt 2018‘.

„In der ganzen Welt forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den drängendsten Fragen der Arbeitswelten der Zukunft. Diese neuen Arbeitswelten gewinnbringend, sinnstiftend und gleichzeitig sozial verträglich zu gestalten, ist eine globale Aufgabe“, sagt DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel. „Die vielen internationalen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die in Bamberg zusammenkommen, ermöglichen eine umfängliche Betrachtung dieses Themas aus unterschiedlichen fachlichen, sozialen und kulturellen Blickwinkeln.“

DAAD-Vizepräsident Prof. Joybrato Mukherjee sagt: „Die Studierenden bringen eine besonders wichtige Voraussetzung für die Arbeitswelt 4.0 mit: Den Mut zur Veränderung. Sie haben sich auf das ‚Abenteuer Deutschland‘ eingelassen. Beim Stipendiatentreffen können Sie darüber hinaus internationale Netzwerke erweitern, miteinander ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen.“

Am Eröffnungsabend begrüßt Prof. Joybrato Mukherjee die Stipendiatinnen und Stipendiaten zusammen mit Prof. Godehard Ruppert, Präsident der Universität Bamberg und Bundestagsmitglied Lisa Badum (Bündnis 90/Die Grünen).

Die Teilnehmer aus über 90 Ländern leben, studieren und forschen alle mindestens ein Jahr in Deutschland vor allem in den Rechts-, Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Neben den Referenten kommen auch die Stipendiaten zu Wort und präsentieren Ausschnitte aus ihrer wissenschaftlichen Arbeit. So bietet das Treffen die Chance, Teilnehmer mit ähnlichen Interessen und Forschungsfragen früh zusammenzubringen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten lernen außerdem ihre Betreuer vom DAAD persönlich kennen und können wichtige Fragen direkt vor Ort besprechen.

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