ÖDP – Bezirksparteitag in Burgkunstadt

Thomas Müller zum oberfränkischen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl gewählt

Am Samstag trafen sich die oberfränkischen Mitglieder der ÖDP ( Ökologisch-Demokratische-Partei ) zu ihrem diesjährigen Bezirksparteitag im Hotel ” Drei Kronen” in Burgkunstadt. Ehrengast war der bayerische ÖDP-Landesvorsitzende Klaus Mrasek aus Amberg. Im Mittelpunkt stand die Aufstellung der oberfränkischen Listen für die Landtags – und Bezirkstagswahlen im Oktober.

Manuela Forster

Manuela Forster

Auf Platz eins wählten die Mitglieder den Burgkunstadter ÖDP-Bezirksvorsitzenden Thomas Müller. Platz zwei erhielt Manuela Forster, die Forchheimer Direktkandidatin, Platz drei Thomas Büchner (Neustadt b. Coburg), Stadt- u. Kreisrat und Beisitzer im bayerischen Landesvorstand. Bei der Liste für den Bezirkstag erreichte die oberfränkische ÖDP ein absolutes Alleinstellungsmerkmal : alle 16 Plätze wurden mit Frauen besetzt. Spitzenkandidatin hier ist Simone Wohnig ( Bad Rodach ), Platz 2 Cornelia Wölfling ( Forchheim ), Platz 3 Susanne Batz (Bamberg). Die ÖDP ist – außer in Ober-und Unterfranken – in allen bayerischen Bezirkstagen vertreten.

Ferner wurde noch Lucas Büchner ( Bamberg ) zum neuen Beisitzer im Bezirksvorstand gewählt. Der Vorgänger war aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Mit großer Mehrheit beschloss der Bezirksparteitag auch, daß die oberfränkische ÖDP sich der Bürgerechts Allianz Oberfranken anschließt. Diese überparteiliche Vereinigung wendet sich gegen die mögliche massive Einschränkung von Bürgerrechten durch die geplante Reform des Polizeiaufgabengesetzes.

Thomas Müller, der auch Direktkandidat im Stimmkreis Lichtenfels-Kronach ist, stellte drei Schwerpunkte seines Programms eines besseren Bayernplans vor :

  1. die Schönheiten und Schätze Bayern bewahren – die Betonflut durch Begrenzung des Flächenverbrauchs eindämmen. Intakte
    Böden stellen eine wesentliche Lebensgrundlage für uns Menschen dar. Sie sind die Basis für eine artenreiche Tier-und Pflanzen-
    welt und für die Produktion von Lebensmitteln. Deshalb wollen wir auch die ökologische Landwirtschaft stärker fördern. und
  2. Damit die individuelle Förderung aller Kinder besser gelingt, müssen den Lehrkräften in fast allen Klassen Assistenskräfte zur
    Verfügung stehen, wie das in Skandinavien schon länger üblich ist.
  3. Die ÖDP will die gesetzliche Mängelhaftung für Haushaltsgeräte sowie Informations- und Unterhaltungselektonik auf 5 Jahre verlängern. Durch diese Verbesserung des Verbraucherschutzes werden nicht nur wertvolle Ressourcen, Energie und Arbeitskraft gespart, sondern auch der Wegwerfmentalität und der Geldgier der Hersteller Grenzen gesetzt.

Müller zeigte sich optimistisch, dass die ÖDP ihr Ergebnis bei der Landtagswahl deutlich verbessern und in den Landtag einziehen kann. Die Wähler suchen eine menschenfreundliche, nachhaltige Alternative zu den Landtagsparteien!

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