Stadt­wer­ke Bay­reuth erneut von Warn­streiks betroffen

Für Mitt­woch, den 11. April, hat die Ver­ein­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft (ver.di) zu einem ganz­tä­gi­gen Warn­streik auf­ge­ru­fen. Davon betrof­fen sind erneut auch die Stadt­wer­ke Bayreuth.

Aktu­ell ver­han­deln ver.di und die Ver­ei­ni­gung der kom­mu­na­len Arbeit­ge­ber­ver­bän­de (VKA) über einen neu­en Tarif­ver­trag für die Beschäf­tig­ten des Öffent­li­chen Diens­tes. Nach­dem die ers­ten bei­den Ver­hand­lungs­run­den ohne Ergeb­nis geblie­ben sind, ruft die Gewerk­schaft zum zwei­ten Mal auch die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Stadt­wer­ke Bay­reuth zu einem Warn­streik auf. Am kom­men­den Mitt­woch, den 11. April, sol­len sie ganz­tä­gig ihre Arbeit nie­der­le­gen. Vor­aus­sicht­lich betrof­fen sein wer­den die Ver­wal­tung der Stadt­wer­ke Bay­reuth, das Kun­den­cen­ter Ener­gie & Was­ser an der ZOH, das Stadt­bad und die Lohen­grin Ther­me. Nicht bestreikt wer­den der Stadt­bus­ver­kehr und die Park­ein­rich­tun­gen der Stadt­wer­ke Bayreuth.

Sor­gen um die Sicher­heit der Was­ser- und Ener­gie­ver­sor­gung müs­se sich nie­mand machen, ver­si­chert Stadt­wer­ke-Geschäfts­füh­rer Jür­gen Bay­er: „Wir haben eine Not­dienst­ver­ein­ba­rung mit ver.di abge­schlos­sen, durch die wir auch am 11. April mög­li­che Schä­den am Strom‑, Gas‑, Was­ser- und Fern­wär­me­netz schnellst­mög­lich behe­ben kön­nen.“ In tech­ni­schen Not­fäl­len ist der Stö­rungs­dienst der Stadt­wer­ke Bay­reuth unter der Tele­fon­num­mer 0921 600–750 durch­ge­hend zu errei­chen. Der Gas­not­ruf ist unter der Tele­fon­num­mer 0921 600–600 eben­falls per­ma­nent besetzt. Den­noch wirbt Bay­er um Ver­ständ­nis. Lei­der sei es wegen des ganz­tä­gi­gen Streiks unklar, ob das Stadt­bad und die Lohen­grin Ther­me am 11. April öff­nen werden.

Bereits am 22. März waren die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Stadt­wer­ke Bay­reuth zu Warn­streiks auf­ge­ru­fen. Die nächs­te Ver­hand­lungs­run­de der Tarif­par­tei­en fin­det am 15. und 16. April in Pots­dam statt.