Chri­sti­an Weber aus Leu­ten­bach kom­plet­tiert Füh­rungs­trio der FDP-Bezirkstagsliste

Christian Weber

Chri­sti­an Weber

Am Sams­tag, 17.03.2018, fand die Wahl­kreis­ver­samm­lung der ober­frän­ki­schen FDP in Klo­ster­lang­heim, Stadt Lich­ten­fels, statt. Der Forch­hei­mer Stadt­rat und Rechts­an­walt Seba­sti­an Plat­zek belegt hier­bei auf der Wahl­kreis­li­ste den 11.Platz. Spit­zen­kan­di­dat der FDP zur Bezirks­tags­wahl wur­de der Kulm­ba­cher Jour­na­list Tho­mas Nagel.

Der 29-Jäh­ri­ge Leu­ten­ba­cher Chri­sti­an Weber konn­te sich dabei einen Spit­zen­platz sichern. Der Direkt­kan­di­dat zur Bezirks­tags­wahl im Stimm­kreis Forch­heim setz­te sich bereits im ersten Wahl­gang gegen zwei Mit­be­wer­ber durch und steht damit auf Platz 3 der ober­frän­ki­schen FDP-Bezirkstagsliste.

Chri­sti­an Weber, der das FDP-Bezirks­tags­wahl­pro­gramm feder­füh­rend ent­wor­fen hat, for­der­te eine Trend­wen­de in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung der baye­ri­schen Bezir­ke. In sei­ner Rede kri­ti­sier­te er, CSU, SPD und Freie Wäh­ler hät­ten die Bezirks­ta­ge in der Ver­gan­gen­heit viel zu oft als Ruhe­sitz für ehe­ma­li­ge Funk­tio­nä­re ver­stan­den ohne Mut zu fri­schen Ideen und neu­en Köpfen.

„Wir wol­len star­ke und selbst­be­stimm­te oder kei­ne Bezir­ke!“, stellt der Poli­zist und Ver­wal­tungs­fach­wirt nach­drück­lich fest, „Dabei sol­len die Bezir­ke nicht nur das sozia­le und kul­tu­rel­le Gewis­sen son­dern zuvor­derst der pul­sie­ren­de Herz­schlag unse­rer Hei­mat sein.“

In sei­ner Rede spricht er von einer Vor­bild- und Vor­rei­ter­rol­le des Bezirks in Gesund­heit und Pfle­ge und for­dert dezen­tra­le sowie digi­ta­le Struk­tu­ren in der Sozi­al­ver­wal­tung für mehr Trans­pa­renz und Bür­ger­nä­he. „Bezir­ke sol­len der zen­tra­le Ansprech­part­ner für Men­schen mit Behin­de­rung und für Bedürf­ti­ge von Lei­stun­gen der Sozi­al­hil­fe sein. Aller­dings darf sich der Bezirk in Zukunft nicht mehr in Bay­reuth ver­stecken, son­dern muss, mehr als bis­her nur ein­mal jähr­lich an Außen­sprech­ta­gen, in den Land­krei­sen und kreis­frei­en Städ­ten prä­sent sein. Dezen­tra­le und vor allem per­sön­li­che Erreich­bar­kei­ten in Zusam­men­ar­beit mit den Land­rats­äm­tern und die Mög­lich­keit Anträ­ge online und von zu Hau­se aus ein­zu­rei­chen, dass muss unser Ziel sein.“

Dem stellv. Kreis­vor­sit­zen­den der Jun­gen Libe­ra­len in Forch­heim ist dar­über hin­aus wich­tig, dass die Land­wirt­schaft­li­chen Lehr­an­stal­ten und Fische­rei­fach­be­ra­tung auch bei brand­ak­tu­el­le The­men und Inno­va­tio­nen wie Smart Far­ming, ReGen-Vil­la­ges oder moder­nen Aqua­kul­tu­ren, not­wen­di­ge Bil­dungs- und Auf­klä­rungs­ar­beit lei­sten. In der Kul­tur- und Hei­mat­pfle­ge sieht Weber die bestehen­den För­der- und Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten durch die Ober­fran­ken­stif­tung beson­ders wertvoll.

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