Lan­des­amt für Pfle­ge & Gesund­heit soll nach Bam­berg

OB Star­ke und Bür­ger­mei­ster Dr. Lan­ge set­zen sich für Bam­berg als Stand­ort ein

Die Stadt Bam­berg hat ihren Hut in den Ring gewor­fen und sich als Stand­ort für das neue Lan­des­amt für Pfle­ge und Gesund­heit bewor­ben. Der Stand­ort Bam­berg sei her­vor­ra­gend geeig­net, so Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke und Bür­ger­mei­ster Dr. Chri­sti­an Lan­ge in einem Brief an den desi­gnier­ten Mini­ster­prä­si­den­ten Mar­kus Söder und die Bam­ber­ger Staats­mi­ni­ste­rin Mela­nie Huml: „Bam­berg ist als ver­kehrs­gün­sti­ger Ort in räum­li­cher Nähe zum Dienst­sitz Nürn­berg des zustän­di­gen Staats­mi­ni­ste­ri­ums für Gesund­heit & Pfle­ge beson­ders gut ange­bun­den. Mit dem Aus­bau der ICE-Strecke Mün­chen-Ber­lin, als Schnitt­punkt der Auto­bah­nen Nürn­berg-Erfurt und Würz­burg-Bay­reuth, liegt Bam­berg ver­kehrs­gün­stig im Frei­staat Bay­ern und ist mit allen Ver­kehrs­mit­teln erreich­bar.“

Und die Kom­mu­nal­po­li­ti­ker wer­den gleich kon­kret: „Die Stadt Bam­berg ver­fügt der­zeit über eine freie und attrak­ti­ve Immo­bi­lie mit modern aus­ge­stat­te­ten Büro­räu­men im Umfang von rund 6.000 Qua­drat­me­tern, wel­che die Stadt dem Frei­staat kurz­fri­stig zur Ver­fü­gung stel­len wird, auch wenn es bereits ande­re Miet­in­ter­es­sen­ten gibt. Eine Auf­nah­me des Betrie­bes des neu­en Lan­des­am­tes wäre also sofort mög­lich. Nicht zuletzt durch die Kon­ver­si­on des ehe­ma­li­gen US-Stand­or­tes und Ver­än­de­run­gen in der Stadt­ent­wick­lung ste­hen für einen Neu­bau des Lan­des­am­tes geeig­ne­te Flä­chen sofort zur Ver­fü­gung.“

Bam­berg ist schon jetzt ein wich­ti­ger Gesund­heits­stand­ort, mit einer wich­ti­gen Ver­sor­gungs­funk­ti­on für Ober­fran­ken und dar­über hin­aus. Die Sozi­al­stif­tung Bam­berg mit ihren rund 4.100 Beschäf­tig­ten agiert vor­bild­haft in der Aus­bil­dung von Pfle­ge­kräf­ten. Es gibt bereits die „Bam­ber­ger Aka­de­mie für Gesund­heits- und Pfle­ge­be­ru­fe“ inklu­si­ve eines Bil­dungs­zen­trums für Alten­hil­fe mit rund 410 Schü­le­rin­nen und Schü­lern mit über­re­gio­na­ler Bedeu­tung. In den Bam­ber­ger Aka­de­mien wird als ein­zi­gem Aus­bil­dungs­ort im Bereich Pfle­ge und Heb­am­me das uni­ver­si­tä­re Stu­di­um in Koope­ra­ti­on mit der Para­cel­sus-Uni­ver­si­tät in Salz­burg ange­bo­ten.

Zudem ist Bam­berg Mit­glied im Medi­cal Val­ley. Der Frei­staat Bay­ern för­dert mit dem Anwen­dungs­zen­trum Gesund­heits­wirt­schaft auf dem Kon­ver­si­ons­ge­län­de den drit­ten Stand­ort des Medi­cal Val­ley. Ziel ist die Eta­blie­rung einer umfas­sen­den Gesund­heits­re­gi­on im mit­tel­frän­kisch-ober­frän­ki­schen Raum. „Mit einer staat­li­chen Ein­rich­tung, wie dem neu­en Lan­des­amt für Pfle­ge (und Gesund­heit), wür­de die­ses ehr­gei­zi­ge Vor­ha­ben her­vor­ra­gend abge­run­det,“ so Ober­bür­ger­mei­ster Star­ke und Bür­ger­mei­ster Dr. Lan­ge.

Auch im Bereich der Alten­pfle­ge sind in Bam­berg viel­fäl­ti­ge Inno­va­ti­ons­pro­jek­te bereits in der Umset­zung. Es wur­den maß­ge­schnei­der­te Ange­bo­te für sta­tio­nä­re und ambu­lan­te Pfle­ge und Betreu­ung ent­wickelt. Ziel die­ser Modell­pro­jek­te ist es, den pfle­ge­be­dürf­ti­gen und älte­ren Men­schen im häus­li­chen Umfeld zu ver­sor­gen. Die­se inno­va­ti­ven Ange­bo­te kön­nen mit dem Lan­des­amt wir­kungs­voll ver­knüpft wer­den.

Und nicht zuletzt, hat auch die Hospiz- und Pal­lia­tiv­be­we­gung in Bay­ern ihren Ursprung. Von hier aus hat sich die Idee über den gan­zen Frei­staat hin­aus aus­ge­brei­tet. Bam­berg besitzt ein Allein­stel­lungs­merk­mal mit den drei Ein­rich­tun­gen Hospiz­ver­ein, Hospi­z­aka­de­mie und Pal­lia­tiv­sta­ti­on.

Die gesam­te ober­frän­ki­sche Regi­on wür­de von der Ansied­lung des neu­en Lan­des­am­tes pro­fi­tie­ren, so Star­ke und Lan­ge, „weil wir schon seit Jah­ren die Über­zeu­gung haben und auch leben, dass die Ver­net­zung aller ober­frän­ki­schen Kran­ken- und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen der rich­ti­ge Weg ist. Die Vor­tei­le die­ser Vor­rei­ter­rol­le kön­nen nutz­brin­gend für die geplan­te Behör­de ein­ge­setzt wer­den.“

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