68er-Kino unter dem Mot­to „… und was ist geblie­ben?“ in Bay­reuth

Am Diens­tag, 20. März, um 18.30 Uhr, fin­det in der Black Box des RW21 ein 68er-Kino­abend unter dem Mot­to „… und was ist geblie­ben?“ statt. Der Ein­tritt ist frei. An dem Abend wird eine aktu­el­le deut­sche Komö­die mit Pro­mi­be­set­zung (Gise­la Schnee­ber­ger, Hei­ner Lau­ter­bach) rund um drei Alt-68er gezeigt. Die­se zie­hen nach 35 Jah­ren wie­der zusam­men – aus Geld­man­gel und um die gute alte Zeit wie­der auf­le­ben zu las­sen. Dabei gera­ten sie mit der jun­gen Stu­den­ten-WG einen Stock höher anein­an­der. Wäh­rend die ent­spann­ten Senio­ren nachts trin­ken, phi­lo­so­phie­ren und Musik hören, wol­len die pflicht­ver­ses­se­nen Young­sters nur Ruhe, Ord­nung und Sau­ber­keit. Die Genera­tio­nen krie­gen sich in die Haa­re und mer­ken nur lang­sam, dass bei­de von­ein­an­der pro­fi­tie­ren kön­nen.

Der Film ver­weist trotz aller Komik auf gro­ße gesell­schaft­li­che The­men, die sich in den letz­ten 50 Jah­ren ent­wickelt haben: Fra­gen nach gesell­schaft­li­chem Zusam­men­le­ben, stei­gen­der Lei­stungs­druck, stän­di­ge Selb­st­op­ti­mie­rung, Kampf um per­sön­li­che Frei­räu­me, Demo­kra­tie und Gesell­schaft sowie den Wan­del von Lebens­rea­li­tä­ten. Im anschlie­ßen­den Film­ge­spräch unter der Mode­ra­ti­on von Jut­ta Gey­r­hal­ter vom Evan­ge­li­schen Bil­dungs­werk tau­schen sich die Teilnehmer/​innen mit ihren Erfah­run­gen und Ein­schät­zun­gen dar­über aus.

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