ZBFS Bayreuth: Staatliche Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Qualifizierung von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen: ein Good-Practice-Beispiel der beruflichen Anerkennung

Die Landesbehörde Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) hat heute für 24 Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen die im Ausland erworbenen Abschlüsse staatlich anerkannt. Die Hochschulabschlüsse wurden in 14 verschiedenen europäischen und außereuropäischen Staaten erworben.

Die Aufgabe der staatlichen Anerkennung für Hochschulabschlüsse aus dem Ausland im Bereich der Kindheits- und Sozialpädagogik für ganz Bayern liegt beim ZBFS in Unterfranken.

„Der Anpassungslehrgang in unserem beruflichen Anerkennungsverfahren schafft wichtige Grundlagen für die hohen fachlichen Anforderungen, die an Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen gestellt werden“, sagt Waltraud Asbahr, Leiterin der Regionalstelle des ZBFS in Würzburg.

Der von der Katholischen Stiftungshochschule (KSH) München in Kooperation mit dem ZBFS konzipierte Anpassungslehrgang „Internationales Brückenseminar Soziale Arbeit“ wurde vom IQ-Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“ als Good-Practice-Modell ausgezeichnet.

„Durch die enge Abstimmung zwischen unserer Anerkennungsstelle und der KSH München ist ein viel beachtetes Format für eine akademische Anpassungsmaßnahme entstanden“, sagt Waltraud Asbahr. „Die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen müssen in unterschiedlichsten, teils sehr sensiblen Bereichen arbeiten. Die Qualität dieser wichtigen Arbeit wird so auch mit internationalem Abschluss gewährleistet“, so Waltraud Asbahr.

Mehr Infos zur Anerkennung pädagogischer Abschlüsse aus dem Ausland finden Sie unter www.zbfs.bayern.de/familie/berufsabschluss.