Stadt­ver­wal­tung Bay­reuth: Bit­te kei­ne Tau­ben füt­tern!

Stadt macht auf das Füt­te­rungs­ver­bot für ver­wil­der­te Tau­ben auf­merk­sam

In der Stadt Bay­reuth ist das Füt­tern von Tau­ben ver­bo­ten. Hier­auf weist die Stadt­ver­wal­tung hin. Das Rat­haus appel­liert daher an Bay­reuths Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, sich an das Füt­te­rungs­ver­bot zu hal­ten und damit gegen eine wei­te­re Ver­meh­rung der Vögel im Stadt­ge­biet mit­zu­hel­fen.

Der­zeit gehen bei der Stadt­ver­wal­tung ver­stärkt Beschwer­den über das ver­mehr­te Auf­tre­ten von ver­wil­der­ten Stadt­tau­ben vor allem in der Innen­stadt ein. Durch das Anfüt­tern der Tie­re, durch bewusst geschaf­fe­ne Nist­mög­lich­kei­ten auf Fen­ster­sim­sen und an Häu­ser­fas­sa­den kommt es in bestimm­ten inner­städ­ti­schen Berei­chen zu erheb­li­chen Beein­träch­ti­gun­gen des Stadt­bil­des und zu einer ver­stärk­ten Zunah­me des Tau­ben­be­stan­des. Die Tie­re hin­ter­las­sen nicht nur lästi­gen Kot an den Fas­sa­den von Gebäu­den, auf öffent­li­chen Stra­ßen und Plät­zen, sie kön­nen auch gefähr­li­che Krank­heits­er­re­ger auf Men­schen und Tie­re über­tra­gen.

Das Füt­tern ver­wil­der­ter Tau­ben oder das Aus­le­gen von Fut­ter- oder Lebens­mit­teln, die erfah­rungs­ge­mäß von Tau­ben gefres­sen wer­den, ist ver­bo­ten. Die Stadt hat hier­zu eigens eine Ver­ord­nung erlas­sen. Das Rat­haus weist in die­sem Zusam­men­hang dar­auf hin, dass städ­ti­sche Maß­nah­men zur Besei­ti­gung der Nist­plät­ze und zum Ver­trei­ben ver­wil­der­ter Tau­ben von Haus­ei­gen­tü­mern und Mie­tern gedul­det wer­den müs­sen.

An Bay­reuths Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ergeht der drin­gen­de Auf­ruf, die Ver­meh­rung der Tau­ben nicht wei­ter zu ver­stär­ken und im Ein­zel­fall selbst Abhil­fe­maß­nah­men zu ergrei­fen. Ver­stö­ße gegen das Füt­te­rungs­ver­bot von Tau­ben kön­nen mit einer Geld­bu­ße von bis zu 1.000 Euro geahn­det wer­den.

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