MdB Andre­as Schwarz zum Frau­en­tag: „Dem Fort­schritt auf die Sprün­ge helfen“

Das Welt­wirt­schafts­fo­rum hat im ver­gan­ge­nen Jahr errech­net, dass es unter den jet­zi­gen Umstän­den noch 100 Jah­re dau­ern wird, bis die Gleich­stel­lung der Geschlech­ter erreicht ist. „Das dau­ert defi­ni­tiv zu lan­ge“, betont der der Bam­berg-Forch­hei­mer Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz. „Damit der Fort­schritt an Fahrt auf­nimmt, wol­len wir auf die Tube drücken und des­halb hat die SPD dafür gesorgt, dass zahl­rei­che gleich­stel­lung­po­li­ti­sche Ver­bes­se­run­gen im Koali­ti­ons­ver­trag ver­an­kert wurden.“

So wird das Recht auf befri­ste­te Teil­zeit bald Gesetz: „Für die Gleich­stel­lung der Geschlech­ter ist das ein Rie­sen­schritt: Frau­en und Män­ner haben end­lich die Mög­lich­keit, nach einer Teil­zeit­pha­se wie­der auf die vor­he­ri­ge Arbeits­zeit auf­zu­stocken – und nicht län­ger in der Teil­zeit­fal­le stecken zu blei­ben“, so der SPD-Poli­ti­ker weiter.

Einen beson­de­ren Schwer­punkt set­zen die künf­ti­gen Koali­ti­ons­part­ner auf die Bekämp­fung von Gewalt gegen Frau­en. Wir wer­den die­se Frau­en stär­ken, indem wir ihnen den siche­ren und geschütz­ten Weg aus der Gewalt­spi­ra­le ermög­li­chen: mit einem Akti­ons­pro­gramm zur Prä­ven­ti­on von Gewalt, der Ver­bes­se­rung des Hil­fe­sy­stems und einer gesi­cher­ten Finan­zie­rung von Frauenhäusern.

Der Inter­na­tio­na­le Frau­en­tag am 8. März steht in die­sem Jahr unter dem Zei­chen „Press for Pro­gress“. Vor fast 100 Jah­ren haben Frau­en das erste Mal gewählt und konn­ten gewählt wer­den. Sie selbst waren es, die für ihr selbst­ver­ständ­li­ches Recht auf die Stra­ße gegan­gen sind.

„Doch heu­te, fast ein Jahr­hun­dert spä­ter, sind Frau­en noch immer nicht ange­mes­sen in den Par­la­men­ten betei­ligt“, erläu­tert der Abge­ord­ne­te Schwarz. „Der Anteil von Frau­en im Bun­des­tag ist seit der jüng­sten Bun­des­tags­wahl sogar gesun­ken: Von zuletzt 36,5 % auf nun 30 %. Das darf nicht sein Es ist unse­re Pflicht dafür zu sor­gen, dass im Bun­des­tag, im Euro­pa­par­la­ment und in den Kom­mu­nal­par­la­men­ten Frau­en zur Hälf­te das Sagen haben. Um die­se Miss­stän­de 100 Jah­re nach Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts zu been­den, müs­sen wir jetzt han­deln“, betont Schwarz abschließend.