Poli­zei nimmt in Strul­len­dorf Graf­fi­ti­spray­er fest – Zeu­gen gesucht

STRUL­LEN­DORF, LKR. BAM­BERG. Rech­te Paro­len und Sym­bo­le schmier­ten drei Män­ner am frü­hen Sams­tag­mor­gen auf eine Wand am Strul­len­dor­fer Bahn­hof. Poli­zi­sten konn­ten wenig spä­ter zwei der Män­ner fest­neh­men. Die Kri­po Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen, auch zu dem drit­ten Täter, auf­ge­nom­men und sucht zudem Zeu­gen. Vor allem ein der­zeit noch unbe­kann­ter Mann, der sich zur Tat­zeit am Bahn­hof befand, könn­te mög­li­cher­wei­se wich­ti­ge Anga­ben machen.

Kurz vor 1 Uhr hiel­ten sich die drei Tat­ver­däch­ti­gen in der Gleis­un­ter­füh­rung am Bahn­hof auf. Dies bemerk­te ein jun­ger Mann, der zudem erkann­te, dass das Trio dort offen­sicht­lich Graf­fi­ti sprüh­te. Dar­auf­hin ver­stän­dig­te er die Poli­zei. Zwi­schen­zeit­lich flüch­te­ten die Täter jedoch mit einem Auto, des­sen Kenn­zei­chen der Zeu­ge eben­falls tele­fo­nisch wei­ter­gab. Meh­re­re Strei­fen­be­sat­zun­gen fahn­de­ten nach dem Wagen und die Beam­ten konn­ten ihn wenig spä­ter stop­pen und die zwei Insas­sen über­prü­fen. Bei der Kon­trol­le erhär­te­te sich der Tat­ver­dacht gegen die 21 und 22 Jah­re alten Män­ner aus dem Land­kreis Bam­berg. Ihr Kom­pli­ze, der als dun­kel geklei­det beschrie­ben wur­de, war nicht mehr auf­zu­fin­den.

Wie die Poli­zi­sten fest­stell­ten, hat­ten die Tat­ver­däch­ti­gen an der geflie­sten Wand der Unter­füh­rung auf einer Län­ge von zwei auf acht Metern mit schwar­zer Far­be rech­te Paro­len und Sym­bo­le auf­ge­sprüht. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den beläuft sich auf geschätz­te 2.000 Euro.

Wäh­rend des Tele­fo­nats des Mit­tei­lers, hielt sich in der Nähe ein Mann mit hel­ler Ober­be­klei­dung auf, der mög­li­cher­wei­se wich­ti­ge sach­dien­li­che Anga­ben machen könn­te.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zu der Tat und/​oder dem drit­ten Täter geben kön­nen, ins­be­son­de­re der Mann, mit der hel­len Ober­be­klei­dung, wer­den gebe­ten, sich mit der Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg unter der Tel.-Nr. 0951/9129–491 in Ver­bin­dung zu set­zen.

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