Scheu­nen­kom­plex wird ein Raub der Flam­men

BIND­LACH, LKR. BAY­REUTH. Ein Sach­scha­den von geschätz­ten 200.000 Euro rich­te­te am Sonn­tag­vor­mit­tag ein Brand in einem etwa 70 Meter auf 10 Meter gro­ßen Scheu­nen­kom­plex im Bind­la­cher Orts­teil Hei­sen­stein an. Men­schen wur­den glück­li­cher­wei­se nicht ver­letzt, eini­ge Klein­tie­re konn­ten jedoch nicht mehr geret­tet wer­den. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men.

Kurz nach 9.15 Uhr bemerk­te einer der Bewoh­ner Feu­er am Dach­stuhl der Scheu­ne des land­wirt­schaft­li­chen Kom­ple­xes und wähl­te den Not­ruf. Es gelang den Besit­zern noch, einen Trak­tor aus der Scheu­ne zu fah­ren, bevor sicher das Feu­er wei­ter aus­brei­te­te und es in der Fol­ge­zeit zu einer erheb­li­chen Rauch­ent­wick­lung kam. Rasch eil­ten eine gro­ße Anzahl Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr, des Ret­tungs­dien­stes und der Poli­zei an den Brand­ort. Die Bewoh­ner konn­ten sich recht­zei­tig in Sicher­heit brin­gen und blie­ben unver­letzt. In der Scheu­ne befind­li­chen Hasen, Tau­ben und Hüh­ner konn­ten jedoch nicht mehr geret­tet wer­den. Die Brand­be­kämp­fung der zir­ka 320 Feu­er­wehr­ein­satz­kräf­te dau­er­te bis etwa 11.30 Uhr an. Dabei gelang es den Feu­er­wehr­leu­ten auch, das Über­grei­fen der Flam­men auf zwei angren­zen­de Wohn­häu­ser zu ver­hin­dern. Nach­lös­ch­ar­bei­ten und Brand­wa­che wer­den bis in die Abend­stun­den erfor­der­lich sein.

Der Kri­mi­nal­dau­er­dienst aus Bay­reuth nahm vor Ort die Ermitt­lun­gen zur bis­lang unkla­ren Ursa­che des Feu­ers auf.

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