Alte Ansicht des Wie­sent­tals auf­ge­taucht

Foto: Sammlung Günther Klebes

Foto: Samm­lung Gün­ther Kle­bes

Bekannt­lich ist der Erlan­ger Samm­ler Gün­ther Kle­bes stän­dig auf der Suche nach alten Ansichts­kar­ten, auf denen die Wie­sent­tal­bahn abge­bil­det ist. Jüngst fand er in einer luxem­bur­gi­schen Inter­net­auk­ti­on eine Kar­te aus Erfurt und bot 1,50 Euro wie ursprüng­lich vom Anbie­ter ver­langt. Er war der ein­zi­ge Bie­ter und konn­te das Stück­chen Foto­pa­pier jetzt in Hän­den hal­ten. Sie zeigt auf einer Luft­auf­nah­me einen Blick aus Rich­tung Göß­wein­stein durch das Wie­sent­tal in Rich­tung Mug­gen­dorf . Schön zu sehen ist die in einem Bogen die Wie­sent über­span­nen­de Hin­den­burg­brücke. Der Foto­graf im Flie­ger muss um etwa 1955 direkt über der Stemp­fer­müh­le den Aus­lö­ser betä­tigt haben. Ver­legt wur­de die Kar­te dann in Staf­fel­stein. Wie das gute Stück aus der Frän­ki­schen Schweiz nach Erfurt gekom­men ist, dar­über kann der Samm­ler nur spe­ku­lie­ren. Ver­sandt wur­de sie jeden­falls nicht, sie ist auch nicht beschrie­ben. „Ob dahin­ter ein Umzug steht, oder ein­fach ein Bün­del alter Post­kar­ten nach einer Haus­halts­auf­lö­sung an einen Händ­ler ver­äu­ßert wur­de, der die Kar­ten über das Inter­net wei­ter ver­mark­tet, weiß ich nicht“, sagt Kle­bes. Er hat auch schon Kar­ten aus Austra­li­en, Isra­el, Kana­da oder auch Süd­afri­ka erwor­ben.

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