AOK Bam­berg: “Fasten­zeit: Ver­zich­ten – aber maß­voll”

Mit Ascher­mitt­woch beginnt die Fasten­zeit. Es gibt unter­schied­li­che Grün­de, war­um Men­schen Fasten. Einer davon ist sicher­lich der Wunsch, dadurch abzu­neh­men. „Dabei dür­fen die Erwar­tun­gen nicht zu hoch gesteckt wer­den“, sagt Doris Spod­dig, Ernäh­rungs­fach­kraft bei der AOK in Bam­berg. Über­flüs­si­ge Pfun­de sind nach einem radi­ka­len Ver­zicht schnell wie­der drauf, die ent­schlacken­de Wir­kung des Fastens ist ein Mythos. Für man­che Men­schen birgt das Fasten sogar gesund­heit­li­che Risi­ken. Doch der Ver­zicht beflü­gelt Fasten­de. „Man kann die­se Zeit gut als Ein­stieg in eine gesün­de­re Lebens­wei­se nut­zen“, so Spod­dig.

Tipps zum Fasten

Ganz wich­tig vor dem Fasten in Eigen­re­gie ist es, den Rat des Haus­arz­tes ein­zu­ho­len, denn Fasten ist auch für einen gesun­den Kör­per bela­stend. Opti­ma­ler­wei­se soll­te mit ärzt­li­cher Beglei­tung gefa­stet wer­den. Über­haupt nicht fasten soll­ten unter ande­rem Kin­der, Schwan­ge­re, stil­len­de Müt­ter, Unter­ge­wich­ti­ge, Krebs- und Herz­kran­ke, Per­so­nen mit erhöh­ten Harn­säu­re­wer­ten sowie Dia­be­ti­ker. Denn durch das Fasten kann die Wir­kung von Medi­ka­men­ten beein­flusst und ver­än­dert wer­den. Auch von län­ge­ren Fasten­zei­ten ist abzu­ra­ten. Wer zu Hau­se und nicht in einer Kli­nik fastet, soll­te dies höch­stens eine Woche tun, raten Exper­ten. „Wer län­ge­re Zeit, also zehn Tage oder mehr, auf feste Nah­rung ver­zich­tet, muss mit Erschöp­fungs­zu­stän­den, Kopf­schmer­zen, Schwin­del­ge­fühl und nied­ri­gem Blut­druck rech­nen“, so Spod­dig wei­ter. Wer über­treibt, kann sei­ne Gesund­heit sogar gefähr­den. Denn durch den radi­ka­len Nah­rungs­ent­zug dros­selt der Kör­per den Ener­gie­ver­brauch auf Spar­flam­me. Bekommt er wie­der nor­mal zu essen, nimmt das Kör­per­ge­wicht sprung­haft zu – ein Vor­gang, der als „Jojo-Effekt“ bekannt ist. „Vor allem ler­nen Men­schen mit Über­ge­wicht allein durch Fasten nicht, wie sie sich in Zukunft bes­ser ernäh­ren kön­nen“, sagt Spod­dig. Wer dau­er­haft abneh­men will, müs­se die Ernäh­rung und sein Ess­ver­hal­ten umstel­len und sich mehr bewe­gen.

Unter­stüt­zung Gleich­ge­sinn­ter hilft

Eine gesun­de Metho­de zeigt das AOK-Pro­gramm „Abneh­men mit Genuss“. Es ist ein aus­ge­wo­ge­nes und effek­ti­ves Gesamt­pa­ket zum Schlank­wer­den und Schlank­blei­ben – ange­passt an per­sön­li­che Zie­le und Bedürf­nis­se. „Ziel ist, den Kör­per bes­ser zu ver­ste­hen, sich rich­tig zu ernäh­ren, aus­rei­chend zu bewe­gen und sein neu­es Gewicht lang­fri­stig zu hal­ten“, so Spod­dig. „Abneh­men mit Genuss” basiert auf neue­sten wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen sowie prak­ti­schen Erfah­run­gen zahl­rei­cher Teil­neh­mer. Der Teil­neh­mer kann wäh­len zwi­schen dem Online-Pro­gramm oder dem klas­si­schen Brief­pro­gramm. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung unter www​.abneh​men​-mit​-genuss​.de. AOK-Ver­si­cher­te, die das Pro­gramm absol­viert haben, erhal­ten von der AOK Bam­berg die Kosten von 44,90 Euro zurück. Wer eine per­sön­li­che Bera­tung und Betreu­ung unter Gleich­ge­sinn­ten vor Ort vor­zieht, kann sich vor­ab unter www​.aok​-gesund​heits​kur​se​.de nach einem geeig­ne­ten Kurs­an­ge­bot umse­hen.

Wei­te­re Inter­net-Tipps:

www​.aok​.de > Gesun­des Leben > Gesund im All­tag > Diä­ten im Check

www​.dge​.de > Suche „Blitz­diä­ten“

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