Stu­dio­büh­ne Bay­reuth: Thea­ter in der Faschings­wo­che

Wohnzimmertheater. Fotograf: Thomas Eberlein
Wohnzimmertheater. Fotograf: Thomas Eberlein

Vier Schau­spie­ler, vier Sze­nen, vier Regis­seu­re erge­ben zusam­men einen neu­en Wohn­zim­mer-Thea­ter­abend

Vier tra­gi­ko­mi­sche Sze­nen zei­gen skur­ri­le, ver­ein­sam­te und ver­un­si­cher­te Zeit­ge­nos­sen, die in ihren klei­nen Par­al­lel­uni­ver­sen Über­le­bens­kämp­fe mit sich und ihrer unmit­tel­ba­ren Umge­bung aus­tra­gen. Der Stoff für aber­wit­zi­ge Tra­gö­di­en schlum­mert hier zwi­schen Sofa, Staub­sauger und Aqua­ri­um. Ingrid Lau­sund hat Figu­ren in den Mit­tel­punkt gestellt, die, wäh­rend sie über Umzugs­kar­tons, Putz­frau­en und Bahn­fahr­ten spre­chen, Äng­ste und Unzu­läng­lich­kei­ten offen­ba­ren. Da wird ein Gemäl­de zum absur­den Sym­bol einer geschei­ter­ten Mut­ter-Toch­ter Bezie­hung, eine Tee­kan­ne mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund führt direkt in eine Nach­bar­schafts­kri­se, das Stoff­ze­bra bleibt als ein­zi­ger Freund zurück. Von wüten­der Ver­zweif­lung bis zur klei­nen Gemüt­lich­keit spre­chen die­se Schick­sa­le alles an, was zuhau­se ist.

  • Ter­mi­ne: 10. ‚12. und 17. Febru­ar 2018 um 20.00 Uhr
  • Regie: Anja Dechant-Sund­by, Bir­git Franz; Mar­cus Lec­lai­re, Marie­lui­se Mül­ler
  • Es spie­len: Hei­ke Hart­mann, Mar­kus Schmitt, Hans Striedl, Mari­et­ta Wel­ler

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