Gro­ßer Kampf: FC Bam­berg holt 0:4 auf – aber zwei Schwer­ver­letz­te

Kei­ne 20 Stun­den nach dem Trai­nings­auf­takt in die Rest­sai­son hat Bezirks­li­ga- Spit­zen­rei­ter FC Ein­tracht Bam­berg gleich im ersten Test­spiel eine Duft­mar­ke gesetzt: Gegen den Lan­des­li­gi­sten FSV Bay­reuth gelang dem Team von Trai­ner Micha­el Hutz­ler nach einem 0:4‑Pausenrückstand noch ein 4:4. Aller­dings war der Preis der Par­tie hoch: Der FCE hat gleich zwei Schwer­ver­letz­te zu bekla­gen.

Den Gästen merk­te man sofort an, dass sie schon zwei Wochen mehr Vor­be­rei­tungs­zeit hat­ten als der FCE. Sie tra­ten auf dem Kunst­ra­sen enga­giert auf und kauf­ten dem Gast­ge­ber mit ihrem kör­per­be­ton­ten Spiel den Schneid ab. Die Hutz­ler-Elf ging gewohnt offen­siv zu Wer­ke, offen­bar­te in der Defen­si­ve aber noch gro­ße Lücken, die der FSV eis­kalt nutz­te.

Nach dem Sei­ten­wech­sel kam der FCE wesent­lich bes­ser ins Spiel und auch die Offen­si­ve erreich­te bei der Käl­te Betriebs­tem­pe­ra­tur: FCE-Goal­get­ter Maxi­mi­li­an Groß­mann brach­te mit einem Hat­trick sein Team auf 3:4 her­an, ehe Chri­stos Makri­gi­an­nis kurz vor dem Ende den ver­dien­ten Aus­gleich erziel­te. Trotz der über­zeu­gen­den kämp­fe­ri­schen Lei­stung kam im Lager des FCE wenig Freu­de auf: Stür­mer Simon Bube erlitt schon in der fünf­ten Minu­te nach einem Foul einen Schlüs­sel­bein­bruch und fällt wohl die näch­sten zwei Mona­te aus. Und es kam noch schlim­mer: Nach dem Spiel stell­te sich her­aus, dass sich auch Paul Hege­wald schwer ver­letzt hat­te. Die Dia­gno­se auch hier: Schlüs­sel­bein­bruch.

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