Vor­trag in Bay­reuth: “Depres­si­on – nur schlecht drauf oder ernst­haft krank?”

Wor­an erkennt man eine Depres­si­on? Wel­che Behand­lun­gen sind mög­lich? Die­se Fra­gen wird am Diens­tag, 30.01.2018 um 19.30 Uhr die Bay­reu­ther Psy­cho­lo­gi­sche Psy­cho­the­ra­peu­tin Sabi­ne in ihrem Vor­trag im Semi­nar­raum im Hof des Evan­ge­li­schen Bil­dungs­wer­kes Bay­reuth, Richard-Wag­ner-Stra­ße 24, behan­deln.

Gedrück­te Stim­mung ist pri­mär kei­ne Krank­heit, son­dern gehört zum mensch­li­chen Erle­ben. Trau­er ist eben­falls kei­ne depres­si­ve Reak­ti­on, son­dern die Ver­ar­bei­tung eines erlit­te­nen Ver­lu­stes. Doch was unter­schei­det eine gedrück­te Stim­mung oder Trau­er von der Krank­heit Depres­si­on, die einer pro­fes­sio­nel­len Behand­lung bedarf?

Die Refe­ren­tin klärt in ihrer Prä­sen­ta­ti­on die­se (wich­ti­gen) Unter­schie­de. Sie beschreibt typi­sche Sym­pto­me der Depres­si­on, mög­li­che Ursa­chen ihrer Ent­ste­hung und auch unter­schied­li­che The­ra­pie­an­sät­ze: Die Behand­lung setzt da an, wo aus der Abwärts­spi­ra­le eine Auf­wärts­spi­ra­le wird. Erfolgs­er­leb­nis­se Tages­struk­tur, Acht­sam­keits­the­ra­pie sind neben Psy­cho­phar­ma­ka wich­tig. Betrof­fe­nen kann gehol­fen wer­den. Depres­sio­nen sind nicht ver­erb­lich und depres­si­ve Gedan­ken sind kei­ne unum­stöß­li­chen Tat­sa­chen.

Ver­an­stal­ter sind die Initia­ti­ve „Gemein­sam gegen Depres­si­on“ Bay­reuth und das Evan­ge­li­sche Bil­dungs­werk. Die Teil­nah­me ist offen für alle Inter­es­sier­ten, der Ein­tritt ist frei.

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