Uni­ver­si­tät Bay­reuth: Antritts­vor­le­sung von Pro­fes­sor Dr. Mar­tin Obst, Expe­ri­men­tel­le Bio­geo­che­mie

24.01.2018 , 18.00 Uhr c. t., H 8, Gebäu­de Geo­wis­sen­schaf­ten

„Die klei­nen Geheim­nis­se im Unter­grund des Fich­tel­ge­bir­ges“ sind das The­ma der Antritts­vor­le­sung von Pro­fes­sor Dr. Mar­tin Obst, der auf eine neu ein­ge­rich­te­te Hei­sen­berg-Pro­fes­sur für Expe­ri­men­tel­le Bio­geo­che­mie an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth beru­fen wur­de. Die Pro­fes­sur ist am renom­mier­ten Bay­reu­ther Zen­trum für Öko­lo­gie und Umwelt­for­schung (Bay­CE­ER) ange­sie­delt.

In den Gewäs­sern unse­rer Umwelt wer­den manch­mal che­mi­sche Pro­zes­se beob­ach­tet – etwa die Bil­dung von klei­nen Mine­ral­par­ti­keln mit ganz beson­de­rer Zusam­men­set­zung, die sich mit dem gän­gi­gen Ver­ständ­nis nicht erklä­ren las­sen und die auf Grund der Umwelt­be­din­gun­gen eigent­lich nicht mög­lich sein soll­ten.

Im nahen Fich­tel­ge­bir­ge hat Pro­fes­sor Obst her­vor­ra­gen­de Mög­lich­kei­ten gefun­den, sol­chen Pro­zes­sen auf den Grund zu gehen. Histo­ri­sche Berg­bau­stand­or­te über und unter Tage sind es, die auf sein beson­de­res Inter­es­se gesto­ßen sind: In den alten Stol­len von lan­ge still­ge­leg­ten Zinn‑, Eisen- oder Uran­berg­wer­ken, aber auch in den Gewäs­sern rund um die­se Berg­wer­ke kann man die­se geheim­nis­vol­len Reak­tio­nen beson­ders leicht beob­ach­ten.

Inter­es­sier­te Gäste sind herz­lich ein­ge­la­den!

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