Leser­brief zu Ihrem Arti­kel vom 16.01.2018 über das Schrei­ben der NLE an die Mini­ster Söder und Herr­mann, sowie die MdL Glau­ber und Hof­mann

Das Schrei­ben der Neu­en Liste Eber­mann­stadt (NLE) ist sym­pto­ma­tisch für die Poli­tik der Neu­en Liste unter ihrer Bür­ger­mei­ste­rin Mey­er. Mit dem von ihr unter zwei­fel­haf­ten Umstän­den durch­ge­setz­ten Beschluss einer Stra­ßen­aus­bau­bei­trags­sat­zung mit 20-jäh­ri­ger Rück­wir­kung im Janu­ar 2015 hat sie von Anfang an auf das fal­sche Pferd gesetzt, Unfrie­den in der Bevöl­ke­rung gestif­tet und letz­ten Endes wert­vol­le Zeit der lau­fen­den Amts­pe­ri­ode ver­geu­det. Denn schon in ziem­lich genau zwei Jah­ren wird wie­der gewählt.

Pol­ti­sche Fehl­ent­schei­dun­gen auf­grund poli­ti­scher Uner­fah­ren­heit und blin­dem Ver­trau­en auf exter­ne Bera­ter und Rechts­auf­sicht mögen ent­schuld­bar sein. Die Här­te und Unnach­gie­big­keit bei der Anwen­dung der Sat­zung und Bei­trags­er­he­bung ist es nicht.

Wenn nun aber die NLE Staats­re­gie­rung und Abge­ord­ne­te anbet­telt, man möge für eine Refi­nan­zie­rung sor­gen, was im Fal­le der Ände­rung des Kom­mu­nal­ab­ga­ben­ge­set­zes ohne­hin erfor­der­lich ist, kommt einem dies unter den beson­de­ren Umstän­den in Eber­mann­stadt ein biss­chen so vor, als wür­de der auf fri­scher Tat ertapp­te Bank­räu­ber dar­um bit­ten, die Beu­te behal­ten zu dür­fen.

Peter Dorscht,
Pfar­rer-Fröh­lich-Stra­ße 28,
91320 Eber­mann­stadt

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