“Gan­ki­no Cir­cus” mit neu­em Pro­gramm „Die letz­ten Ihrer Art“ in Bay­reuth, Forch­heim und Hall­stadt

Gankino Circus. Foto: Stefan Minx

Gan­ki­no Cir­cus. Foto: Ste­fan Minx

Gan­ki­no Cir­cus – „Die Letz­ten ihrer Art“ (Regie: Mathi­as Repis­cus)

„Die Letz­ten ihrer Art“ heißt das brand­neue Büh­nen­pro­gramm, mit dem „Gan­ki­no Cir­cus“ ab 2018 auf Tour gehen. Der Titel trifft den Nagel auf den Kopf sind die vier kau­zi­gen Cha­rak­ter­köp­fe doch tat­säch­lich so etwas wie die Orchi­deen ihrer Kunst­sze­ne: vir­tuo­se Musi­ker und begna­de­te Geschich­ten­er­zäh­ler, die mit hand­ge­mach­ter Musik ein hin­rei­ßend ver­que­res Büh­nen­ge­sche­hen über den pro­vin­zi­el­len Wahn­sinn prä­sen­tie­ren. Eine ein­zig­ar­ti­ge Mischung aus Kon­zert und Kaba­rett, aus rasan­ten neu­en volks- und welt­mu­si­ka­li­schen Melo­dien mit viel schrä­gem Humor. Die Aus­nah­me­künst­ler aus dem frän­ki­schen Die­ten­ho­fen haben das Gen­re Kon­zert­ka­ba­rett nicht nur erfun­den, son­dern mitt­ler­wei­le zur kult­ver­däch­ti­gen Kunst­form erho­ben. Wo bit­te­schön gibt es das heu­te noch?

Und wo gibt es die besten Geschich­ten? Genau, daham, im Die­ten­höf­ner Wirts­haus „Zur hei­li­gen Gans“, in dem sich Künst­ler und aller­lei ande­re so schrä­ge wie illu­stre Gestal­ten tum­meln. Da ver­dreht der begehr­te­ste Jung­ge­sel­le, der ele­gan­te Arzt­sohn Dr. Simon Schorn­d­an­ner Juni­or den Frau­en den Kopf und stiehlt Maxi­mi­li­an Eder, Spross aus der gleich­na­mi­gen tra­di­ti­ons­rei­chen Dyna­stie die Show, bei der der Bäckers­sohn Sens ohne­hin nicht mit­hal­ten kann. Ein ent­kräf­te­ter Rei­sen­der namens Sil­be­rei­sen wird in die Geheim­nis­se des frän­ki­schen Yoga ein­ge­weiht, die Zuschau­er wer­den Zeu­gen hals­bre­che­ri­scher Akro­ba­tik und eines Bohr­ma­schi­nen-Sir­ta­ki und ja, auch eine tra­gi­sche Lie­bes­ge­schich­te wühlt auf. Und was hat die Hei­lig­spre­chung des Dorf­wirts mit dem Rück­tritt von Papst Bene­dikt zu tun? Eines der vie­len Geheim­nis­se, die im Lau­fe des Abends gelüf­tet wer­den. Regie führt übri­gens Mathi­as Repis­cus – sei­nes Zei­chens Schau­spie­ler, Kaba­ret­tist und Chef der Würz­bur­ger Büh­ne „Bocks­horn“.

Das neue Video zur Sin­gle­aus­kop­pe­lung „Marie Marie“

Neben den schel­mi­schen Anek­do­ten aus dem Die­ten­höf­ner Uni­ver­sum spielt selbst­ver­ständ­lich die Musik eine zen­tra­le Rol­le. Wun­der­bar iro­ni­sche Lie­der und welt­mu­si­ka­li­sche Instru­men­tal­stücke bil­den nicht nur den Rah­men des Büh­nen­ge­sche­hens, son­dern sind wesent­li­cher Teil der Hand­lung: Sie erzäh­len ihre eige­nen Geschich­ten und geben jedem der vier Musi­ker Raum, sich auf sei­ne ganz indi­vi­du­el­le Art und Wei­se in die Her­zen der Zuschau­er zu spie­len: Simon Schorn­d­an­ner an Kla­ri­net­te, Saxo­fon und Gesang, Maxi­mi­li­an Eder an Akkor­de­on, Gesang und frän­ki­scher Rah­men­trom­mel, Johan­nes Sens als Per­cus­sion-Tau­send­sas­sa sowie Gitar­rist, Sän­ger, Erzäh­ler und Grup­pen­lei­ter Ralf Wie­land.

Die Musik der vier Die­ten­höf­ner, die schon seit ihrer frü­hen Jugend zusam­men musi­zie­ren, ist eine Lie­bes­er­klä­rung an ihre Hei­mat. Und an die Hei­mat ande­rer Men­schen. Denn das musi­ka­li­sche Spek­trum ihrer Lie­der reicht weit über die baye­ri­schen Gren­zen hin­aus: Zahl­lo­se Kon­zer­te auf Kabarett‑, Thea­ter- und Festi­val­büh­nen führ­ten Gan­ki­no Cir­cus durch ganz Deutsch­land, Öster­reich, Frank­reich, Ita­li­en, Ungarn, die Ukrai­ne, Bul­ga­ri­en, Ser­bi­en, Kasach­stan, Kir­gi­si­en Geor­gi­en und Arme­ni­en. 2015 reprä­sen­tier­te der frän­ki­sche Export­schla­ger sogar die deut­sche Musik­kul­tur auf der EXPO in Mai­land.

Spu­ren all die­ser Rei­sen fin­den sich in ihren Songs. Songs, die auch unab­hän­gig vom Büh­nen­stück „Die Letz­ten ihrer Art“ ihre Wir­kung ent­fal­ten und des­halb im Dezem­ber 2017 auf dem gleich­na­mi­gen Ton­trä­ger (als CD, LP und Down­load bei Beste!Unterhaltung) ver­öf­fent­licht wer­den, die das Live-Erleb­nis als eigen­stän­di­ges Kunst­werk kon­ge­ni­al ergänzt.

Mehr Infos: www​.gan​ki​no​cir​cus​.de

Tour­da­ten in unse­rer Regi­on

  • Fran­ken-Pre­miè­re: 26. Janu­ar 2018, Fürth Comö­die
  • 27. Jan Bay­reuth
  • 11. Mrz Forch­heim
  • 19. April Hall­stadt

alle Live­te­r­mi­ne hier: https://​www​.gan​ki​no​cir​cus​.de/​s​h​o​ws/

Tickets

  • http://​www​.even​tim​.de

Gan­ki­no Cir­cus

Maxi­mi­li­an Eder – Akkor­de­on, Frän­ki­sche Kno­chen­trom­mel, Gesang

Maxi­mi­li­an Eder stammt aus der uralten und ehr­wür­di­gen Milch­bau­ern­dy­na­stie der Eders und ist ein wah­rer Mei­ster der tra­di­tio­nel­len Volks­in­stru­men­te. Sein Akkor­de­on­spiel ist prä­zi­se und ver­läss­lich wie das Läu­ten der Die­ten­höf­ner Kirch­turm­glocken. Wenn er auf selbst­ge­bau­ten Instru­men­ten die roman­ti­sche Idyl­le sei­ner Hei­mat nach­emp­fin­det, kann einem im Publi­kum schon mal ein Schau­er über den Rücken lau­fen. Einen frei­en Tag genießt er im übri­gen ger­ne im Krei­se sei­ner Lieb­sten, wo am Kamin­feu­er alte fin­ni­sche Volks­wei­sen gesun­gen wer­den.

Ralf Wie­land – Erzäh­ler, Gitar­re, Gesang

Ralf Wie­land kann nichts dafür, dass die Wahr­heit manch­mal so urko­misch ist, dass man es vor Lachen fast nicht aus­hält. Ihm geht es sicher­lich nicht um den Witz und den Kla­mauk, wenn er die Geschich­ten aus Die­ten­ho­fen erzählt. Er hält es schlicht und ein­fach für not­wen­dig, dem Publi­kum Ein­blick in die Eigen­hei­ten der dörf­li­chen Struk­tur zu geben. Dass des­halb jemand laut lachend vom Stuhl fällt, nimmt er als klei­ne­res Übel hin. Weni­ger schlicht, dafür vir­tu­os, bril­lant und explo­siv zeigt sich sein Gitar­ren­spiel. In Die­ten­ho­fen sagt man sogar, dass er min­de­stens einer der besten Gitar­ri­sten der Welt sei, nach Djan­go Rein­hard selbst­ver­ständ­lich.

Simon Schorn­d­an­ner – Kla­ri­net­te, Saxo­fon, Gesang

Wäre das Show­busi­ness nur auf Die­ten­ho­fen beschränkt, müss­te er sicher­lich nicht expli­zit vor­ge­stellt wer­den. Denn Simon Schorn­d­an­ner, Sohn des Arz­tes aus Die­ten­ho­fen, hat es trotz sei­nes durch­schnitt­li­chen Abiturs zu eini­gem gebracht. Kaum ein Mole­kül des dörf­li­chen Uni­ver­sums bewegt sich ohne sein Ein­wir­ken. Er ist Lei­ter der Die­ten­höf­ner Zum­ba-Grup­pe für Frau­en und Senio­ren und tritt als Elvis-Dou­ble bei nahe­zu allen Fami­li­en­fe­sten in einer per­fekt insze­nier­ten Show auf. Neben­her ist er als frei­er Bera­ter des Die­ten­höf­ner Bür­ger­mei­sters tätig, pflegt ein freund­schaft­li­ches Ver­hält­nis zum Dorfk­le­rus und ver­fasst als Frei­zeit-Orni­tho­lo­ge wis­sen­schaft­li­che Bei­trä­ge für das Gemein­de­blatt.

Johan­nes Sens – Schlag­zeug, Trom­pe­te, Gesang

Es ist rei­ner Zufall, dass Johan­nes Sens Schlag­zeu­ger gewor­den ist. Genau­so gut hät­te er in die Fuß­stap­fen sei­nes Vaters tre­ten kön­nen, um das Bäcker­hand­werk zu erler­nen. Auch dem Rat sei­nes Fuß­ball­trai­ners, der sein Talent als skru­pel­lo­se­ster Libe­ro aller Zei­ten erkann­te, ist er nicht gefolgt. Statt­des­sen trom­melt er nun am Wochen­en­de bei Gan­ki­no Cir­cus. Und das mit einer Ener­gie und einer Krea­ti­vi­tät, dass selbst sein alter Reli­gi­ons­leh­rer den Kopf schüt­telt. Aber wen wun­dert das, wo ihm doch die Frau­en – vor­nehm­lich die Älte­ren – nach den Kon­zer­ten rei­hen­wei­se zu Füßen lie­gen.

Dis­ko­gra­phie

  • Fran­co­ni­an Boo­ga­loo (Beste!Unterhaltung, 2014)

Büh­nen­pro­gram­me

  • Fran­co­ni­an Boo­ga­loo (2014 – 1016)
  • Irr­sinn und Idyll (2016 – 2017)
  • Die Rück­kehr des Buck­li­gen (2017), zusam­men mit Mat­thi­as Egers­dör­fer

Prei­se

  • Eiser­ner Ever­stei­ner
  • Frän­ki­scher Kaba­rett­preis
  • För­der­preis des Regie­rungs­be­zirks Mit­tel­fran­ken

Rund­funk­auf­trit­te

  • BR Fern­se­hen, Hei­matsound in Con­cert
  • BR Fern­se­hen, Gast­auf­tritt Ver­lei­hung Baye­ri­scher Kaba­rett­preis
  • Ser­vusTV, “Pix­ners Back­stage”
  • BR Fern­se­hen, Wirts­haus­mu­si­kan­ten
  • BR Hör­funk, Radio­spit­zen Live vor Ort

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