Vernissage und Ausstellung: Bilder „Aus Deutschland und anderswo“ im Klinikum Bayreuth

Kroatischer Abend, Joachim Zetsche 2011
Kroatischer Abend, Joachim Zetsche 2011

Seine Liebe zur Natur und zu Landschaften. Wer Joachim Zetsches Bilder betrachtet, spürt genau das. Im Rahmen der Reihe „Kultur im Klinikum“ stellt der freischaffende Künstler ab Sonntag, 14. Januar um 11 Uhr, im Klinikum Bayreuth aus. Die Ausstellung trägt den Titel „Aus Deutschland und anderswo“ und wird vom Freundeskreis des Klinikums unterstützt.

Die Natur als Lebensgrundlage

„Die Natur ist die Lebensgrundlage für uns Menschen. Ich möchte sie erhalten und mit meinen Bildern für ihre Schönheit werben,“ so der Künstler Joachim Zetzsche über seine Arbeit. Der Leipziger hat sich ganz der Landschaftsmalerei verschrieben. Unter dem Titel „Deutschland und anderswo“ stellt er in den kommenden Monaten eine Auswahl seiner Bilder – überwiegend Ölgemälde und Aquarelle – im Klinikum Bayreuth aus. Inspiriert haben ihn zahlreiche Reisen, unter anderem nach Italien, Slowenien, und Kroatien.

Vernissage

Die Vernissage der Ausstellung „Aus Deutschland und anderswo“ findet am Sonntag, 14. Januar, ab 11 Uhr, im Klinikum Bayreuth, Preuschwitzer Straße 101, statt. Der Eintritt ist frei.

Der Künstler

Joachim Zetzsche ist 1959 in Leipzig geboren. Seine Liebe zur Malerei entdeckte er bereits mit 14 Jahren. Bestärkt durch seinen Zeichenlehrer, Freunde und seine Familie begann er ein „Studium neben der Akademie“, wie es der Autodidakt nennt.

1975 tritt er in den Malzirkel von Günther Glombitza ein, der später von Eberhardt Löbel übernommen wird, eignet sich verschiedene Techniken an und verfeinert sie. Beeindruckt von den Landschaften auf seinen zahlreichen Reisen hielt er die Eindrücke immer wieder fest. „Die Reisen waren der unmittelbare Grund, mit dem Malen zu beginnen, vor allem die in die Hohe Tundra und nach Kuba“, sagt Zetzsche heute. Mit dem Können stiegen auch die eigenen Ansprüche. Bei der Landschaftsmalerei ist Zetzsche, der seit 1993 freischaffender Künstler ist, geblieben. Seine Eindrücke hält er überwiegend in Ölbildern fest, „weil die Technik so viele Facetten bietet.“ Aber auch Aquarelle, Radierungen und Zeichnungen mit Feder, Kreide, Pinsel und Tusche gehören in sein Repertoire.