Denis Fischer singt Leo­nard Cohen im “Zen­trum” in Bay­reuth

Leo­nard Cohens Lie­der han­deln von Lie­be, Hass, Sehn­sucht, Erfül­lung, dem stra­fen­den Gott, der lie­ben­den Frau und umge­kehrt. Von Denis Fischer inter­pre­tiert, tref­fen sie direkt ins Herz und ver­set­zen den Zuschau­er in einen eupho­ri­schen Tau­mel zwi­schen Gän­se­haut und Rüh­rung.
Die sub­ti­len Arran­ge­ments und Car­sten Sauers kraft­voll-poin­tier­te Kla­vier­be­glei­tung geben Fischers Stim­me und der poe­ti­schen Spra­che der Tex­te viel Raum. Bei Fischer ent­steht, ergänzt um eine Hand­voll eige­ner, von Cohen inspi­rier­ter Songs, eine hoch emo­tio­na­le und fein aus­ba­lan­cier­te Show, die mutig ganz auf die Magie der klei­nen Gesten setzt. Dabei zele­briert er „Hal­le­lu­jah“ als zart gebro­che­ne Hym­ne oder „I’m your man“ als gran­di­os char­man­ten Flirt mit dem Publi­kum.

Denis Fischer fei­ert die Melan­cho­lie als Lebens­eli­xier und zieht dabei mit bei­läu­fi­ger Ele­ganz und atem­be­rau­ben­der Sou­ve­rä­ni­tät ganz tief den Hut vorm gro­ßen Cohen. Mit gro­ßen Gespür für Thea­tra­lik und Inter­pre­ta­ti­on haucht er den legen­dä­ren Songs auf­re­gend fri­sches Leben ein und zeigt uns dabei ein Por­trait des Künst­lers als jun­ger Mann – bit­ter, sar­ka­stisch, aber auch sexy, geseg­net mit einer „gol­den voice“ und dem süf­fi­gen Humor hei­te­rer Ver­zweif­lung. Er ist cool und zer­brech­lich, wild und ele­gant, Pop und Chan­son mit der idea­len Mischung aus Dra­ma und Augen­zwin­kern.

  • Denis Fischer: Vocal/​Gitarre
  • Car­sten Sau­er: Pia­no
  • Ralf Stahn: Kon­tra­bass
  • Bay­reuth, Das Zen­trum
  • Mon­tag, 16.04.2018 – 20 Uhr
  • Kar­ten an allen ört­lich bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len und Kon­zert­kas­sen!
  • Wei­te­re Tickets und Infor­ma­tio­nen unter: www​.pau​lis​.de
  • Kar­ten gibt es für 25,-€!

Inter­view mit Denis Fischer

(Inter­view­er: Presseabteilung/​PAU­LIS Kon­zert­agen­tur)

1. Dei­ne Lie­der, die du inter­pre­tierst, tref­fen direkt ins Herz. Bist du ein Roman­ti­ker?
Ohne Roman­tik geht bei mir gar nichts. Damit bin ich etwas aus der Zeit gefal­len. Aber damit kann ich gut leben.

2. Was ist an Leon­hard Cohen beson­ders. War­um sind es sei­ne Lie­der, die dich ver­zau­bern?
Es gibt kei­ne Ant­wor­ten und immer meh­re­re Vari­an­ten der Rea­li­tät. Ganz wie im ech­ten Leben.

3. Du setzt auf die Magie der klei­nen Din­ge, der klei­nen Gesten. Kann das dein Publi­kum so wahr­neh­men?
Es war ein lan­ger Weg, aber ich habe gelernt, dass weni­ger mehr ist! Eine klei­ne Geste an der Rich­ti­gen Stel­le, ist wie ein Don­ner­schlag.

4. Wie lan­ge singst du schon?
Ich habe mit sech­zehn ange­fan­gen. Damals habe ich mit mei­ner Gitar­re in Knei­pen für Bier gesun­gen. Heu­te neh­me ich Geld.

5. Cohen wird von Dir bit­ter, sar­ka­stisch, aber auch sexy nach­ge­ahmt. Bist Du selbst auch sar­ka­stisch und sexy?
Es gibt bei mir kei­ne Dop­pel­gän­ger Show zu sehen. Alles hat sei­nen Platz, wenn es für die Lie­der zuträg­lich ist. Iro­nie und Leich­tig­keit, sowie Bit­ter­keit und Schmerz. Manch­mal trifft man den Kern eines trau­ri­gen Lei­des eher, wenn man es leicht­nimmt.

6. Schreibst du eige­ne Titel und singst die­se auf der Büh­ne?
Ja, aktu­ell habe ich ein eige­nes Album auf dem Markt. Unter dem Titel: „Som­mer in der Stadt“ fin­det man es über­all zum Down­load. Dar­auf bin ich sehr stolz!

7. Dei­ne Tour führt dich in vie­le Städ­te. Auf wel­che Stadt freust du dich am mei­sten?
Alle Städ­te auf der aktu­el­len Tour sind von mir unbe­sun­gen. Es gleicht also eher einer Erobe­rung.

8. Was wünscht Du dir für die Zukunft?
Ich den­ke nicht so weit vor­aus. Wir wer­den hier und da live mit­schnei­den. Ich hof­fe, dass sich dar­aus ein tol­les Live – Album von unse­ren Cohen Ver­sio­nen ergibt.

Mehr Infos und Fotos fin­den Sie unter:
http://​pres​se​.pau​lis​.de/​d​e​n​i​s​-​f​i​s​c​h​e​r​-​f​i​s​c​h​e​r​-​s​i​n​g​t​-​c​o​h​e​n​.​h​tml
www​.denis​-fischer​.de

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