Leser­brief: Bezug zu der aktu­el­len Bericht­erstat­tung zum Hohen Buche­nen Wald

Die Schön­heit des Wal­des gibt mir Kraft für schwe­re Zei­ten.

Gera­de in der letz­ten Zeit war es mir eine rie­si­ge Stüt­ze den Wald in all sei­ner Fas­zi­na­ti­on und Ein­zig­ar­tig­keit zu betrach­ten. Gera­de die Natur­schutz­ge­bie­te im schö­nen Stei­ger­wald, wie Klein­enge­lein, der Hohe Buche­ne Wald und Wald­haus sind eine Oase für die See­le.

Bei den Spa­zier­gän­gen steht man vol­ler Ehr­furcht und Respekt vor die­sen rie­si­gen und dicken Buchen, man fängt an das Alter zu schät­zen. Ich fra­ge mich was die­se Bäu­me erlebt und auch über­lebt haben in ihrem lan­gen Leben und doch noch ste­hen.

Hier­bei schöp­fe ich neu­en Mut, auch Ver­trau­en dar­auf, dass alles wie­der gut wird und ich auch alles über­ste­he und genau­so stark wie die­se Buchen bei Wind und Wet­ter ste­hen blei­be.

Der größ­te Wunsch mei­nes kürz­lich ver­stor­be­nen Vaters war ein gro­ßes Schutz­ge­biet, in dem die Natur sich selbst über­las­sen ist und der Mensch ein­fach der Natur in ihren vie­len Facet­ten zuschau­en und lau­schen darf. Ein Lebens­raum, der ste­tig neue und erwei­ter­te Hei­mat für die hei­mi­sche Flo­ra und Fau­na Welt bie­tet. Wovon die Men­schen ler­nen kön­nen es bes­ser zu machen, auch bewuss­ter zu leben. Eben Ach­tung vor dem gro­ßen Wer­den und Ver­ge­hen ler­nen. Dies ist gera­de in den heu­ti­gen Zei­ten des Kli­ma­wan­dels von gro­ßer Wich­tig­keit und für nach­fol­gen­de Genera­tio­nen muss es uns ein Anlie­gen sein, dies zu erhal­ten, bevor man unser Natur­er­be rodet um Pro­fit hier­aus zu schla­gen.

Tina Zie­gel­mei­er
96157 Ebrach

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