Mann bedroht Bank­an­ge­stell­te mit Schuss­waf­fe

VIERETH, LKR. BAM­BERG. Ein Groß­auf­ge­bot der Poli­zei fahn­de­te am Don­ners­tag­abend nach einem Mann, der in einer Bank eine Mit­ar­bei­te­rin mit einer Schuss­waf­fe bedroh­te. Ohne Beu­te flüch­te­te der Mann aus dem Gebäu­de und ver­schwand in der Dun­kel­heit. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men.

Gegen 17.30 Uhr betrat der Mann die Bank­fi­lia­le in der Haupt­stra­ße. Als ihn eine der bei­den Ange­stell­ten ansprach, zog er hin­ter einer vor­ge­hal­te­nen Pla­stik­tü­te die Schuss­waf­fe her­vor und hielt die­se in Rich­tung der Frau. Anschlie­ßend flüch­te­te er wort­los aus dem Gebäu­de. Zahl­rei­che Ein­satz­kräf­te aller Bam­ber­ger Poli­zei­dienst­stel­len, dar­un­ter auch ein Poli­zei­hund, sowie Strei­fen­be­sat­zun­gen aus dem benach­bar­ten Unter­fran­ken fahn­de­ten dar­auf­hin inten­siv nach dem Mann.

Der Flüch­ti­ge wird wie folgt beschrie­ben:

- etwa 50 bis 60 Jah­re alt

- klein und von kräf­ti­ger Sta­tur

- trug eine beige, gemu­ster­te Strick­jacke, Jeans­ho­se und eine dunk­le Woll­müt­ze

- führ­te ein dunk­le Schuss­waf­fe und eine Pla­stik­tü­te mit

Der Kri­mi­nal­dau­er­dienst der Kri­po Bam­berg hat vor Ort erste kri­mi­nal­po­li­zei­li­che Maß­nah­men durch­ge­führt. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen über­nimmt das Fach­kom­mis­sa­ri­at für Eigen­tums­de­lik­te.

Zeu­gen, die im Tat­zeit­raum vor der Bank in der Haupt­stra­ße Beob­ach­tun­gen gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich bei der Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg unter der Tel.-Nr. 0951/9129–491 zu mel­den.

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